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Männergesundheit: Warum das „starke“ Geschlecht schwächelt

Die durchschnittliche Lebenserwartung eines in Deutschland lebenden Mannes liegt bei rund 78 Jahren. Eine Frau erreicht hierzulande dagegen ein Alter von mehr als 83 Jahren im Durchschnitt. Man hat den Eindruck, dass dies weitläufig als relativ normal akzeptiert wird. Aber warum ist das eigentlich so? Und ist dieser Zustand in Stein gemeißelt oder lässt sich da was ändern?

Ein Blick in die Statistiken zeigt viele Gründe. Männer sind im Vergleich zu Frauen durchschnittlich übergewichtiger, erleiden wesentlich häufiger einen Herzinfarkt oder Schlaganfall, haben öfter Bluthochdruck. Sie konsumieren mehr Alkohol, rauchen mehr, sind häufiger spielsüchtig. Ein höheres Risikoverhalten zeigt sich auch im Straßenverkehr: In Deutschland kommen deutlich mehr Männer als Frauen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Und von fast 10.000 Selbstmördern im Jahr 2016 waren fast drei Viertel Männer hierzulande. Es ließen sich noch einige weitere Beispiele aufzählen.

Klosterstudie zeigt: Männer und Frauen können ähnlich alt werden

Alle genannten Faktoren haben etwas mit gesundheitsschädlicherem Verhalten zu tun. Da drängt sich die Frage auf: Wenn Männer ähnlich gesund leben würden wie Frauen – würden sie dann ähnlich alt werden? Die sogenannte Klosterstudie hat genau das untersucht. Die Annahme hier: Weil Nonnen und Mönche in Klöstern eine ähnlich enthaltsame Lebensweise haben, könnte es hier möglicherweise weniger Unterschiede in der Lebenserwartung geben.
Rund 5.500 Mönche und 6.100 Nonnen in bayrischen Klöstern wurden dafür im Rahmen einer Erststudie 1996 und 1997 genauer unter die Lupe genommen. In späteren Studien kamen noch österreichische Klöster hinzu. Das Ergebnis: Mönche leben im Durchschnitt nur 1 bis 2 Jahre weniger als Nonnen! Nonnen und Frauen in der Allgemeinbevölkerung leben indes annähernd gleich lang. Das zeigt: Männer sind also nicht in ihrer Biologie gefangen und können einiges dafür tun, länger zu leben.

Männerprobleme: weitaus mehr als Prostata

Die medizinische Fachwelt treibt seit einigen Jahren um: Wie kann man Männer zu gesünderem Leben und zu besserer Vorsorge bewegen? Ein europäisches Komitee der Weltgesundheitsorganisation WHO hat im September 2018 zum Beispiel eine internationale Männergesundheitsstrategie verabschiedet. In Deutschland macht sich vor allem die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BzGA stark für das Thema: Sie hat ein eigenes Männergesundheitsportal ins Leben gerufen, auf dem Mann (und nicht nur der) sich umfassend informieren kann.

Forschen, aufklären und Impulse setzen – das ist das erklärte Ziel der Stiftung Männergesundheit. Sie organisiert unter anderem auch Infoveranstaltungen und berät Unternehmen und Behörden. Wer sich auf ihrer Homepage umschaut, stellt schnell fest: Männergesundheit umfasst weitaus mehr als Prostatakrebs, Testosteronmangel oder andere Probleme, die unmittelbar mit dem Geschlecht zu tun haben. Depressionen etwa äußern sich bei Männern häufig ganz anders als bei Frauen – und werden deswegen schlechter erkannt. Das könnte auch mit ein Grund für die wesentlich höhere Selbstmordrate sein.

Klöckner macht viel für Vorsorge

Zu einer bewussteren gesünderen Lebensführung gehören auch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen. Auch hier kann das „starke“ Geschlecht besser werden: Im Wahrnehmen des Vorsorgeangebots sind Männer im Vergleich mit Frauen ziemliche Vorsorgemuffel hierzulande. Viele Unternehmen bauen auch deswegen das Thema in ihr Betriebliches Gesundheitsmanagement ein – so auch Klöckner. Das Angebot reicht hier vom Darmkrebs-Screening über die Augenuntersuchung bis zur Grippeschutzimpfung. Die Niederlassungen organisieren deutschlandweit zudem noch Maßnahmen wie etwa Gesundheitstage.

Mehr Infos zum Thema Männergesundheit gibt es zum Beispiel hier:

Stiftung Männergesundheit
Bundesgesundheitsministerium
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

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Vorsorgeuntersuchungen: Bleiben Sie am Ball!

Dass medizinische Vorsorge theoretisch eine gute Sache ist, das sehen vermutlich die meisten Menschen so. In der praktischen Umsetzung sieht es leider etwas anders aus. Vor allem Männer nehmen hierzulande noch viel zu selten an Präventionsmaßnahmen teil. Dabei gibt es klare Empfehlungen seitens der Medizin und Gesundheitspolitik. In diesem Beitrag konzentrieren wir uns auf Vorsorgeuntersuchungen und Checkups für erwachsene Menschen. Speziell gehen wir dabei auf Maßnahmen ein, die von gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden. Wer privat versichert ist, sollte sich daher individuell über seine Möglichkeiten informieren.

Krebsvorsorge und allgemeiner Checkup: Das sind die wichtigsten Untersuchungen

Krebs ist die zweithäufigste Todesursache in Deutschland – und seine Formen sind überaus vielfältig. Dementsprechend viele einzelne Vorsorgeuntersuchungen gibt es auch in diesem Bereich. Das Bundesgesundheitsministerium nennt auf seiner Homepage folgende wichtige Screenings, auf die gesetzlich Versicherte Anspruch haben:

  • Gebärmutterhalskrebs-Screening für Frauen ab 20 Jahre: 1 Mal jährlich in Form einer Genitaluntersuchung
  • Brustkrebs-Screening für Frauen ab 30 Jahre: 1 Mal jährlich in Form einer Brustuntersuchung
  • Mammografie-Screening für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren: alle zwei Jahre
  • Hautkrebs-Screening für Männer und Frauen ab 35 Jahre: alle zwei Jahre
  • Prostatakrebs-Screening für Männer ab 45 Jahre: 1 Mal jährlich in Form einer Genitaluntersuchung
  • Darmkrebs-Screening für Männer und Frauen ab 50 Jahre: Hier sind die genauen Möglichkeiten etwas umfangreicher – bitte informieren Sie sich unter untenstehendem Link des Bundesgesundheitsministeriums.

Bei einem allgemeinen Gesundheits-Checkup hat man zudem die Möglichkeit, weitere Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. Typ 2-Diabetes, Nieren- oder Herzprobleme zum Beispiel. Dafür führt die Ärztin bzw. der Arzt eine umfassende Anamnese und körperliche Untersuchung durch. Ebenso werden Impfstatus, Blut- und Urinwerte überprüft. Im Alter von 18 bis 34 Jahren haben gesetzlich Versicherte einmal Anspruch auf diesen Checkup, danach alle drei Jahre.

Zu einer guten Vorsorge gehören übrigens auch regelmäßige Zahnuntersuchungen und Schutzimpfungen. Ausführliche Infos zu Impfempfehlungen finden Sie dazu auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts (siehe Artikelende).

Vorsorge bei Klöckner: von Darmkrebs-Screening bis Grippeschutz

„Bei Klöckner nimmt man das Thema Vorsorge ernst“, sagt Kerstin Gedig, Betriebsratsvorsitzende in der Duisburger Zentrale. So werden hier etwa im zweijährigen Wechsel Darmkrebs- und Hautscreening angeboten. Für die Darmkrebs-Vorsorge werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter per E-Mail informiert und animiert, ein Probeset ganz einfach per Link nach Hause zu bestellen. Die Stuhlprobe können sie an ein externes Labor schicken und erhalten ein ausführliches Testergebnis zugesandt. Beim Hautscreening kommt ein externer Gesundheitsdienstleister für einen Tag in die Zentrale, dafür können individuelle Termine gemacht werden.

Alle zwei Jahre bietet man am Standort Duisburg zudem eine Augenuntersuchung an, bei der auch der Augeninnendruck gemessen wird. Letzterer kann zum Beispiel ein möglicher Indikator für ein Glaukom (Grüner Star) sein. Und die jährliche Grippeschutzimpfung durch den Betriebsarzt im Herbst gehört schon seit vielen Jahren zum Standardrepertoire. „Wir halten kontinuierlich Ausschau auch nach neuen sinnvollen Maßnahmen“, sagt Kerstin Gedig. Vor wenigen Monaten erst gab es eine 1,5-stündige Informationsveranstaltung zur Brustkrebsvorsorge in Duisburg. Auch viele Klöckner-Niederlassungen deutschlandweit organisieren eigene Maßnahmen wie zum Beispiel Gesundheitstage.

Weiterführende Infos zum Thema Vorsorge finden Sie hier:

Bundesgesundheitsministerium zur Krebsfrüherkennung
Bundesgesundheitsministerium zu Checkups
Infos der Deutschen Krebsgesellschaft
Robert-Koch-Institut zum Impfen

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Seelische Gesundheit: Das können Sie für sich tun

Digitalisierung und Globalisierung bringen uns viele Vorteile, sowohl privat als auch beruflich. Diese Entwicklungen machen die Welt aber auch immer schneller und herausfordernder. Ein zunehmend vernetztes Leben, in dem ständige Erreichbarkeit wichtig ist, erfordert viel Flexibilität und Agilität. Viele Menschen sehen sich dadurch einem erhöhten Druck und Erwartungen ausgesetzt, was sie seelisch belasten kann. Alle Gesundheitsreports der großen gesetzlichen Krankenkassen zeigen: Die Bedeutung psychischer Erkrankungen nimmt zu.

Wenn es etwa um die Fehlzeiten am Arbeitsplatz geht, war im Jahr 2018 jeder fünfte Fehltag (18 Prozent) psychisch bedingt – zu diesem Schluss kommt der TK Gesundheitsreport 2019. Das mag auch daran liegen, dass psychische Erkrankungen zunehmend enttabuisiert werden und sich mehr Menschen deswegen behandeln lassen. Der sich verändernde Umgang mit Depressionen ist ein Symptom dafür: Immer mehr Prominente stehen zur häufigsten psychischen Erkrankung und zeigen damit, dass diese jeden treffen kann.

Ein wichtiges Signal kam im Mai 2019 auch von medizinischer Seite: Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat „Burnout“ als eigenständiges Syndrom anerkannt und in den Diagnose-Katalog mit aufgenommen. Ab Januar 2022 ist Burnout in über 190 Mitgliedsstaaten definiert als „Stress am Arbeitsplatz, der nicht erfolgreich verarbeitet werden kann“. Vorher gab es nur eine unspezifische Diagnose von Burnout, was es den Betroffenen häufig schwer gemacht hat.

Prävention von psychischen Problemen: von Achtsamkeitstraining bis Sport

Damit erst gar keine psychischen Probleme entstehen, kann man bereits viel für seine Seelenhygiene tun. Ein sehr wichtiger Pfeiler dabei ist der Umgang mit der eigenen Person: Selbstfürsorge und Achtsamkeit liegen voll im Trend. Durch bestimmte Übungen kann man zum Beispiel trainieren, Dinge bewusster wahrzunehmen, sich besser zu konzentrieren und von äußeren Faktoren unabhängiger zu machen und gelassener zu werden. Eine bewährte Technik dafür ist Meditation. Es gibt zahlreiche wissenschaftliche Studien, die den positiven Effekt von Meditation auf die Gesamtgesundheit eines Menschen belegen.

Auch wer regelmäßig ein Hobby ausübt, das ein „Flow-Gefühl“ erzeugt, betreibt Prävention. Denn kleine Inseln der Freude und Muße, in der Zeit keine Rolle spielt, sind ungemein wichtig in unserer schnelllebigen Welt. Was das für eine einzelne Person bedeutet, ist höchst individuell: Für den einen Menschen kann es das Gärtnern, für den anderen das Musizieren und für wieder einen anderen Menschen der Sport sein. Vor allem über den Effekt von körperlicher Aktivität auf Depressionen gibt es eine Fülle von Studien. Ein moderates Ausdauertraining, zum Beispiel ein leichtes Lauf- oder Walking-Training 2 bis 3 Mal in der Woche, hat sich hier als hilfreich erwiesen.

Klöckner unterstützt bei psychischen Krisen

Auch bei Klöckner nimmt man das Thema sehr ernst. Ende 2016 wurde in der Konzernzentrale ein spezielles Beratungsangebot für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins Leben gerufen. „Signale erkennen – Kraft gewinnen“ ist ein professionelles Gesprächsangebot, das suchenden Menschen helfen soll, Lösungen und Antworten zu finden auf Fragen wie: Warum fühle ich mich kraftlos? Welche Dinge kann ich tun, die mich stärken und entlasten, privat und beruflich? Ein energievollerer und kreativer Alltag mit mehr Lebensqualität soll so wieder möglich werden. Wer dieses kostenlose Angebot nutzen will, kann Kontakt aufnehmen mit dem Betriebsarzt oder direkt mit einem kooperierenden Diplom-Psychologen. Die Abwicklung erfolgt selbstverständlich anonym.

Mehr Informationen zum Thema:

Gesundheitsreport 2019 der Techniker Krankenkasse

Deutsche Depressionhilfe

 

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Verschnupft in den Frühling

Ein ausgedehnter Spaziergang auf einer Blumenwiese, bei strahlendem Sonnenschein. Dort ein Picknick mit Kernobst und leckerem Käse. Idealerweise noch ein Gläschen Rotwein dazu. Was sich wie Genuss pur anhört, ist für viele Menschen in Deutschland leider nicht so schön und entspannend: Ihre Nase läuft dann, die Augen tränen und brennen oder sie bekommen sogar schweren Husten bis hin zur Atemnot! Fast ein Drittel der Deutschen leidet an einer Allergie, wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer. Laut Robert-Koch-Institut hat die Häufigkeit allergischer Erkrankungen in westlichen Ländern seit den 1970er Jahren stark zugenommen und sich mittlerweile etwas stabilisiert. Weil die meisten Allergiepatienten allerdings nicht ausreichend behandelt werden und weniger leistungsstark sind, geht der volkwirtschaftliche Schaden in die Milliarden.

Allergien: Von Heuschnupfen bis Kontaktekzem

Allergieformen sind sehr vielfältig: Sie reichen von Heuschnupfen und Allergisches Asthma über Lebensmittel- und Insektengiftallergien bis hin zu sogenannten Kontaktallergien über die Haut. Medizinisch versteht man unter einer Allergie eine Abwehrreaktion des Körpers gegen ansonsten eigentlich harmlose Substanzen. Er schüttet beim Kontakt mit dem jeweiligen Allergen bestimmte Botenstoffe (z. B. Histamin) aus, die die unschönen Symptome auslösen. Unbehandelt können Allergien schwere gesundheitliche Folgen haben, sogar lebensgefährlich sein: Starke Asthmaanfälle zum Beispiel belasten das Herz. Warum manche Menschen auf Tierhaare, andere auf Nüsse und wiederum andere auf Gräserpollen auf diese Weise reagieren, lässt sich noch nicht eindeutig von der Forschung beantworten. Genetische Faktoren scheinen ebenso eine Rolle zu spielen wie frühkindliche Umwelteinflüsse. Und auch das Immunsystem von Erwachsenen wird stark herausgefordert: Der Klimawandel sorgt für einen längeren Pollenflug, unsere Luft wird insgesamt schlechter und unsere Körper werden mit ständig neuen Stoffen in der Umwelt konfrontiert.

Allergien: So gehen Sie damit um

Wer Beschwerden hat, die auf eine Allergie hinweisen, sollte sich möglichst zeitnah von einem ausgewiesenen Allergologen untersuchen lassen. Dort gibt es verschiedene Tests, bei denen Allergene auf die Haut aufgetragen, eingeatmet oder gegessen werden. Auch Blutuntersuchungen sind möglich. Wer eine Allergie hat, bekommt schließlich einen speziellen Pass, in dem die auslösenden Stoffe und ihr Vorkommen beschrieben werden. Betroffene Menschen haben grundsätzlich drei Möglichkeiten, mit ihrer Allergie umzugehen. Sie können erstens versuchen, die Allergene möglichst zu vermeiden. Heuschnupfenallergiker zum Beispiel sollten ihren Urlaub auf den Pollenflugkalender abstimmen oder am besten direkt ans Meer fahren. Zweitens gibt es verschiedene Medikamente zur Behandlung, zum Beispiel Antihistaminika. Die bekämpfen in den meisten Fällen allerdings nur die Symptome und können auch müde machen. Ursächlich packt die sogenannte Hyposensibilisierung das Übel bei der Wurzel: Dabei werden dem Patienten die allergieauslösenden Stoffe in geringer Dosis zugeführt, damit der Körper sich langsam an sie „gewöhnt“.

Drei bis fünf Jahre dauert der Prozess, die Erfolgsquote liegt – je nach Quelle –zwischen 50 und 80 Prozent. Seit einigen Jahren ist die Hyposensibilisierung nicht nur mit Spritzen, sondern auch sublingual möglich: Das tägliche Tropfen unter die Zunge ist vielleicht für den ein oder anderen Menschen angenehmer. Fakt ist: Je früher Sie mit einer konsequenten Behandlung beginnen, desto besser.

Mehr wertvolle Infos hier:

www.daab.de
www.polleninfo.org

 

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Risiko Herz-Kreislauf-Erkrankung

Wenn Ihr Lebensmotor schwächelt

Der aktuellste „Deutsche Herzbericht“ kommt zu einem zweischneidigen Ergebnis. Die gute Nachricht ist: Immer weniger Menschen sterben hierzulande an Herz-Kreislauf-Erkrankungen – 2016 waren es über 2 Prozent weniger gegenüber 2014. Die schlechte Nachricht lautet: Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind aber immer noch die häufigste Todesursache – mit großem Abstand vor Krebs. Insgesamt nehmen Herzerkrankungen zu, was sich an mehr Krankenhauseinweisungen zeigt. Der Hauptgrund: Die Menschen in Deutschland werden immer älter. Tendenziell treten kardiovaskuläre Probleme mit dem Alter häufiger auf.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind vielfältig

Aber nicht nur ältere Menschen haben mit Herz- und Kreislaufproblemen zu tun. Denn das Krankheitsspektrum in der Kardiologie ist riesig. Das fängt an bei Bluthochdruck. Da er keine Schmerzen verursacht, wird er meist zufällig entdeckt. Unbehandelt kann er allerdings langfristig zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen – bis hin zum Herzinfarkt. Auch Herzrhythmusstörungen sind sehr vielfältig: Die Pumpe kann zu langsam, zu schnell oder unregelmäßig schlagen. Es gibt harmloses „Herzstolpern“, was man zum Beispiel mit Magnesium in den Griff bekommen kann. Es gibt aber auch gefährliche Rhythmusstörungen wie Vorhofflimmern, die das Schlaganfall-Risiko erhöhen. Diese Störungen können wiederum Folge von anderen Herzerkrankungen sein – einer viralen Entzündung des Herzmuskels zum Beispiel. Sie sehen also: Das Herz-Kreislauf-System ist ziemlich kompliziert.

So beugen Sie Herzproblemen vor

Recht einfach dagegen sind die Möglichkeiten, um sein Herz gesund zu halten:

  • Wer sich regelmäßig bewegt, hält den Kreislauf auf Trab und beugt zum Beispiel Verkalkungen in den Blutbahnen vor. Es hat schon einen positiven Effekt, täglich eine halbe Stunde flott zu spazieren. Wer lieber Sport macht, ist zum Beispiel mit Radfahren, Schwimmen oder Laufen gut beraten – also eher Ausdauersportarten. Unter ärztlicher Kontrolle können auch Herzkranke problemlos bestimmten Sport ausüben.
  • Die beste Bewegung bringt allerdings kaum etwas, wenn die Ernährung nicht passt. Gut fürs Herz sind vor allem viel Gemüse und Obst, regelmäßig Fisch und Vollkornprodukte. Beides zusammen – regelmäßige Bewegung und gesunde Ernährung – vermeidet bzw. verringert Übergewicht, einer der großen Risikofaktoren für Herzprobleme.
  • Auch wichtig: Seinen persönlichen Stress in Grenzen halten! Denn wer sich ständig aufregt oder ängstlich ist, gibt das auch an sein Herz weiter. Hilfreich sind Methoden wie Yoga oder Meditation. Auch Ausdauersport ist ein super Stresskiller.
  • Die Raucher unter Ihnen mögen es vielleicht nicht lesen wollen, aber: Rauchen ist einer der größten Risikofaktoren für Herzprobleme. Also am besten komplett damit aufhören oder zumindest den Konsum reduzieren! Für Menschen, die unter Herzrhythmusstörungen leiden, können auch Kaffee und Alkohol sowie bestimmte Medikamente problematisch sein.
  • Vor allem im fortgeschrittenen Alter sollten Sie sich regelmäßig vom Arzt bzw. von der Ärztin checken lassen, insbesondere auf Bluthochdruck und Cholesterinspiegel. Und wer regelmäßig seinen Puls und Blutdruck selbst misst, sorgt nicht nur vor, sondern bekommt auch ein gutes Gefühl für den eigenen Körper. Es gibt mittlerweile sogar Armbanduhren, mit denen man recht zuverlässig selbst ein EKG erstellen kann

Klöckner läuft für die Herzgesundheit

Klöckner Logo Fit 4 SteelAuch bei Klöckner tut man Einiges für die Herzgesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zum Beispiel, indem man die Ausdauer fördert: Bei regelmäßigen Firmenläufen unter der Marke „fit4steel“ stehen Sport, Spaß und Teamgeist im Vordergrund. Alle Standorte beteiligen sich an Firmenläufen in den Regionen. Allein von Juni bis Dezember 2019 sind es über 30 Läufe. Klöckner übernimmt dabei ab 5 Teilnehmenden die Startgelder bis 50 Euro pro Person und sponsert die Laufshirts. Jede Niederlassung hat einen „Teamkapitän“, der über die Läufe informiert und die Interessierten im Team organisiert. Wer es also noch nicht ausprobiert hat: Laufen Sie mit uns für Ihre Herzgesundheit!