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Risiko Herz-Kreislauf-Erkrankung

Wenn Ihr Lebensmotor schwächelt

Der aktuellste „Deutsche Herzbericht“ kommt zu einem zweischneidigen Ergebnis. Die gute Nachricht ist: Immer weniger Menschen sterben hierzulande an Herz-Kreislauf-Erkrankungen – 2016 waren es über 2 Prozent weniger gegenüber 2014. Die schlechte Nachricht lautet: Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind aber immer noch die häufigste Todesursache – mit großem Abstand vor Krebs. Insgesamt nehmen Herzerkrankungen zu, was sich an mehr Krankenhauseinweisungen zeigt. Der Hauptgrund: Die Menschen in Deutschland werden immer älter. Tendenziell treten kardiovaskuläre Probleme mit dem Alter häufiger auf.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind vielfältig

Aber nicht nur ältere Menschen haben mit Herz- und Kreislaufproblemen zu tun. Denn das Krankheitsspektrum in der Kardiologie ist riesig. Das fängt an bei Bluthochdruck. Da er keine Schmerzen verursacht, wird er meist zufällig entdeckt. Unbehandelt kann er allerdings langfristig zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen – bis hin zum Herzinfarkt. Auch Herzrhythmusstörungen sind sehr vielfältig: Die Pumpe kann zu langsam, zu schnell oder unregelmäßig schlagen. Es gibt harmloses „Herzstolpern“, was man zum Beispiel mit Magnesium in den Griff bekommen kann. Es gibt aber auch gefährliche Rhythmusstörungen wie Vorhofflimmern, die das Schlaganfall-Risiko erhöhen. Diese Störungen können wiederum Folge von anderen Herzerkrankungen sein – einer viralen Entzündung des Herzmuskels zum Beispiel. Sie sehen also: Das Herz-Kreislauf-System ist ziemlich kompliziert.

So beugen Sie Herzproblemen vor

Recht einfach dagegen sind die Möglichkeiten, um sein Herz gesund zu halten:

  • Wer sich regelmäßig bewegt, hält den Kreislauf auf Trab und beugt zum Beispiel Verkalkungen in den Blutbahnen vor. Es hat schon einen positiven Effekt, täglich eine halbe Stunde flott zu spazieren. Wer lieber Sport macht, ist zum Beispiel mit Radfahren, Schwimmen oder Laufen gut beraten – also eher Ausdauersportarten. Unter ärztlicher Kontrolle können auch Herzkranke problemlos bestimmten Sport ausüben.
  • Die beste Bewegung bringt allerdings kaum etwas, wenn die Ernährung nicht passt. Gut fürs Herz sind vor allem viel Gemüse und Obst, regelmäßig Fisch und Vollkornprodukte. Beides zusammen – regelmäßige Bewegung und gesunde Ernährung – vermeidet bzw. verringert Übergewicht, einer der großen Risikofaktoren für Herzprobleme.
  • Auch wichtig: Seinen persönlichen Stress in Grenzen halten! Denn wer sich ständig aufregt oder ängstlich ist, gibt das auch an sein Herz weiter. Hilfreich sind Methoden wie Yoga oder Meditation. Auch Ausdauersport ist ein super Stresskiller.
  • Die Raucher unter Ihnen mögen es vielleicht nicht lesen wollen, aber: Rauchen ist einer der größten Risikofaktoren für Herzprobleme. Also am besten komplett damit aufhören oder zumindest den Konsum reduzieren! Für Menschen, die unter Herzrhythmusstörungen leiden, können auch Kaffee und Alkohol sowie bestimmte Medikamente problematisch sein.
  • Vor allem im fortgeschrittenen Alter sollten Sie sich regelmäßig vom Arzt bzw. von der Ärztin checken lassen, insbesondere auf Bluthochdruck und Cholesterinspiegel. Und wer regelmäßig seinen Puls und Blutdruck selbst misst, sorgt nicht nur vor, sondern bekommt auch ein gutes Gefühl für den eigenen Körper. Es gibt mittlerweile sogar Armbanduhren, mit denen man recht zuverlässig selbst ein EKG erstellen kann

Klöckner läuft für die Herzgesundheit

Klöckner Logo Fit 4 SteelAuch bei Klöckner tut man Einiges für die Herzgesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zum Beispiel, indem man die Ausdauer fördert: Bei regelmäßigen Firmenläufen unter der Marke „fit4steel“ stehen Sport, Spaß und Teamgeist im Vordergrund. Alle Standorte beteiligen sich an Firmenläufen in den Regionen. Allein von Juni bis Dezember 2019 sind es über 30 Läufe. Klöckner übernimmt dabei ab 5 Teilnehmenden die Startgelder bis 50 Euro pro Person und sponsert die Laufshirts. Jede Niederlassung hat einen „Teamkapitän“, der über die Läufe informiert und die Interessierten im Team organisiert. Wer es also noch nicht ausprobiert hat: Laufen Sie mit uns für Ihre Herzgesundheit!

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Wie gut, dass es den Buddy gibt! (mit Video)

Ein neuer Job in einem neuen Unternehmen ist oft wie ein Sprung ins kalte Wasser. Vor allem in einem großen Konzern. Am Anfang hat man viele Fragen, muss sich auf neue Leute einstellen und die Unternehmenskultur kennenlernen. Häufig sind es dabei gar nicht die fachlichen Fragen, die einen bewegen. Es sind Fragen wie „Wen spreche ich zu welchen Themen am besten an? Welche Werte sind uns wichtig? Wie arbeiten wir zusammen? Was bedeuten bestimmte interne Abkürzungen? Wie ist der Konzern genau strukturiert? Wo kann man in der Umgebung gut Mittag essen gehen?“. Für all diese nicht-fachlichen Fragen gibt es bei Klöckner seit kurzem ideale Ansprechpartner: die Buddys.

Beide Seiten profitieren vom Buddy-Programm

Buddys sind ein wesentlicher Bestandteil des neuen Onboarding-Prozesses, den Klöckner derzeit ausrollt, sowie der erweiterten Employee Experience. Mit konzipiert hat ihn Janosch Stolle, Personalentwickler bei Klöckner & Co Deutschland: „Weil ein Buddy aus einer anderen Abteilung als der neue Mitarbeiter bzw. die neue Mitarbeiterin kommt, hat die Konstellation direkt informelleren Charakter, es herrscht eine lockerere Atmosphäre. Der neue Kollege bzw. die neue Kollegin kann auch abseits der Fachabteilung schnell Informationen erhalten. Für alle fachlichen Fragen bleibt weiterhin die Führungskraft zusammen mit der Abteilung in der Verantwortung.“ Das erleichtert den Austausch ungemein.

Nach einigen fixen Programmpunkten in den ersten Tagen wie zum Beispiel ein gemeinsames Mittagessen sind der Buddy und sein Partner bzw. seine Partnerin sehr frei in der Gestaltung ihrer weiteren „Beziehung“. Sie entscheiden dann, wann sie sich austauschen oder gemeinsam etwas unternehmen. „Bei der Wahl der Buddys achten wir natürlich darauf, dass das von den Voraussetzungen her wie zum Beispiel ähnliches Alter oder ähnliche Interessen gut passt. Natürlich sollte man als Buddy auch freiwillige Beweggründe haben, um an dem Pool teilzunehmen. Das funktioniert in der Praxis auch sehr gut“, sagt Janosch Stolle. Auch die Buddys profitieren von dem Programm. Sie bauen ein abteilungsübergreifendes Netzwerk auf, lernen neue Menschen kennen und können andere an Ihren Erfahrungen teilhaben lassen.

Alle Niederlassungen machen mit

Ergänzt wird das Buddy-Programm um viele weitere Maßnahmen, die den Start bei Klöckner vereinfachen: Dazu zählen zum Beispiel ein umfassendes E-Learning-Programm und eine Hospitation in einem anderem Bereich. Weil die Pilotphase des Buddy-Programms auf sehr gute Resonanz stößt, wird es nun in den Niederlassungen ausgerollt: Überall in den Klöckner-Zweigstellen können sich neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter also ab sofort auf einen persönlichen Buddy freuen.

Wieviel Spaß das macht, zeigen Jonas Loy, Data Protection Manager und seit 2018 bei Klöckner, und sein Buddy Sandra Müller, Projektmanagerin im E-Commerce und seit 2010 bei Klöckner, in diesem Video:

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Diagnose Rückenprobleme

Haltung bewahren – mit einem starken Rücken!

Zu den häufigsten Arbeitsunfähigkeitsdiagnosen zählen Rückenprobleme – auch in einer zunehmend digitalisierten Welt mit weniger körperlicher Arbeit. Mit vielfältigen Maßnahmen können Arbeitgeber effektiv vorbeugen.

Wie wichtig unser Rücken ist, zeigen allein schon die vielfältigen Redewendungen rund um dieses Körperteil. In schwierigen Situationen soll man Rückgrat beweisen, Freunde und Familie stärken uns dann oft den Rücken. Enttäuschte Menschen kehren uns ihren Rücken zu, neidische Menschen lästern hinter dem unseren. Auch im Betrieblichen Gesundheitsmanagement hat der Rücken eine prominente Stellung. Laut DAK-Gesundheitsreport 2018 waren Rückenschmerzen im Jahr 2017 die zweitwichtigste Einzeldiagnose unter den Ursachen für Arbeitsunfähigkeit: 5,8 Prozent der Fehltage waren aufgrund von Rückenschmerzen, ungefähr jeder zwanzigste erwerbstätig Versicherte war 2017 mindestens einmal deswegen krankgeschrieben. Hinzu kommen Ausfälle wegen anderer Diagnosen im Rückenbereich, zum Beispiel Bandscheibenschäden. Zwar hat sich die Arbeitswelt im Zuge der Digitalisierung in den letzten Jahren stark gewandelt, Rückenerkrankungen spielen aber immer noch eine große Rolle.

Rückenproblematik hat sich in der Arbeitswelt verlagert

Das Problem hat sich gewissermaßen verlagert: Auf der einen Seite führen Menschen insgesamt weniger körperlich belastende Tätigkeiten aus, auf der anderen Seite wird aber mehr gesessen und der gefühlte psychische Arbeitsdruck nimmt zu – was sich in einer höheren Anspannung niederschlägt, die sich auch in Rückenschmerzen äußern können. Eine effiziente Behandlung von Rückenleiden ist häufig deshalb so schwierig, weil die Ursachen oft sehr vielschichtig und nicht eindeutig sind: Laut DAK-Gesundheitsreport machen solche „unspezifischen Rückenschmerzen“ etwa 80 Prozent aller Fälle aus! Viele Menschen, die unter Rückenproblemen leiden, nehmen zudem – häufig unbewusst – eine falsche Schonhaltung ein, die die Probleme noch verschlimmert – Experten nennen dieses Verhalten „Schmerzspirale“. Ein gutes Betriebliches Gesundheitsmanagement legt also nicht nur Wert auf ergonomisches Arbeiten mit einer sinnvollen Balance aus Bewegung und Belastung, sondern sorgt auch für gesundheitliche Aufklärung und ein angenehmes Betriebsklima, um die psychische Belastung zu reduzieren.

 Rückenmassage professioneller Therapeut
Junge Frau erhält eine Rückenmassage. Die Patientin wird von einem professionellen Therapeuten behandelt.

So beugt man Rückenproblemen bei Klöckner vor

Klöckner hat das wichtige Thema Rücken schon seit einigen Jahren auf der Agenda. Wie vielfältig die Prävention diesbezüglich ist, sollen exemplarisch drei verschiedene Maßnahmen an den Standorten Duisburg, Kaufungen und Neumarkt (Österreich) zeigen. „Einmal im Jahr probiert unser Standort auf Basis einer Mitarbeiterumfrage etwas Neues aus in diesem Bereich. Im letzten Jahr war das Wirbelsäulengymnastik“, erklärt Martina Reindl vom Standort Neumarkt. Über mehrere Wochen hat eine externe Trainerin dazu einmal die Woche für eine Stunde Übungen vor Ort durchgeführt. Die Teilnehmenden konnten dieses Training zur Dehnung und Stärkung des Rückens auch zuhause praktizieren. Am Klöckner-Standort Duisburg werden bereits seit mehreren Jahren Massagen für die Mitarbeiter angeboten – und die kommen sehr gut an. Zwei Mal die Woche für jeweils 3 Stunden vergibt eine externe Masseuse insgesamt 12 Massage-Termine außerhalb der Arbeitszeit. „Die Dame ist bei uns stets ausgebucht. Für viele Mitarbeiter steht dabei nicht nur der Wohlfühlfaktor, sondern auch die Gesundheitsförderung, insbesondere des Rückens, im Fokus“, erklärt Kerstin Gedig, Betriebsratsvorsitzende am Standort Duisburg.

Menschen die Yogastunde üben
Gruppe junger sportlicher Menschen, die Yogastunde üben, Vogelhundeübungen machen.

Auf positive Resonanz stößt auch die „Rückenschule“ am Standort Kaufungen, die bisher jeweils einmal für Mitarbeiter im Betrieb und für Mitarbeiter im Vertrieb durchgeführt wurde. Nach 1,5 Stunden wertvoller Theorieschulung durch einen externen Experten bekommen die Teilnehmenden noch wichtige Tipps für die Praxis: Betriebsmitarbeiter lernen zum Beispiel, wie sie Lasten richtig heben; Vertriebsmitarbeiter erfahren, wie sie ihren Bürostuhl richtig einstellen oder sich angemessen bewegen. „Das Feedback der Teilnehmenden zeigt uns, dass sie oft noch Neues in der Rückenschule lernen konnten und dies jetzt sinnvoll in der Praxis umsetzen“, sagt Betriebsleiter Uwe Gundlach.

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Gesundheits-Serie gesunde Zähne

Warum gesund im Mund beginnt

Unsere Gesundheits-Serie geht in die zweite Runde: Dieses Mal zeigen wir Ihnen, was Sie für gesunde Zähne – und nicht nur für die – machen können.

Sie sind ein körperliches Detail, das wir mit als erstes an einer anderen Person wahrnehmen: die Zähne. Sind sie sehr schief oder eher gelblich, beeinflusst das den ersten Eindruck von einem Menschen unweigerlich. Strahlend weiße und gerade Zähne dagegen gelten als attraktiv. Die ästhetische Zahnmedizin boomt und eine regelrechte „Do-it-yourself-Industrie“ hat sich in den letzten Jahren entwickelt – vom Bleaching bis hin zur Zahnpasta mit „Weißmachern“. So vorteilhaft ein schönes Aussehen – auch dank kosmetischer Hilfsmittelchen – sein mag, viel wichtiger sollte allerdings zunächst die eigene Zahn- bzw. Mundgesundheit sein. Eine gute Pflege und Prävention sind dabei das A und O.

Mundhygiene beeinflusst Gesamtgesundheit

In der Zahnmedizin setzt sich in den letzten Jahren zunehmend ein ganzheitliches Denken durch, sprich die Wechselwirkung von Zahn- bzw. Mundgesundheit und gesamtkörperlicher Konstitution. Bei genauerer Betrachtung wird dieser Zusammenhang auch einem Laien schnell klar: Wenn es Entzündungen in der Mundhöhle gibt, können Bakterien und Toxine leicht über die Blutbahn in den gesamten Körper gelangen. In der Fachwelt wird daher eifrig dazu geforscht, wie Erkrankungen im Mundraum zum Beispiel Herzerkrankungen oder Diabetes begünstigen. Sie sehen also: Eine gute Mundhygiene bedeutet weit mehr als nur saubere Zäune!

Karies und Parodontitis

Besonders klar wird das an der Parodontitis, im Volksmund „Parodontose“ genannt. Neben der Karies ist sie die häufigste zahnmedizinische Erkrankung. Bakterieller Zahnbelag (Plaque genannt) verursacht dabei Entzündungen des Zahnfleisches, das sich immer weiter zurückbildet, bis hin zum Zahnverlust. Häufig ist das mit Zahnfleischbluten verbunden. Wenn man sich vorstellt, dass im schlimmsten Fall alle Zähne davon betroffen sind, ergibt das eine sehr große Wundfläche – ein idealer Eintrittsort für ungewünschte Gäste in den Blutkreislauf. Karies, die andere „große“ Zahnerkrankung, wird ebenso ausgelöst durch Plaque, aber auch Faktoren wie Ernährung und Speichelmenge spielen eine Rolle. Die unschönen Folgen reichen von kleinen kariösen Läsionen bis hin zu tiefen Löchern, die Zahnverlust bedeuten können. Das ist bedauerlich, weil sich Karies mit der richtigen Prävention meist komplett vermeiden lässt.

So beugen Sie vor

Die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie empfiehlt auf ihrer Website zur Vorbeugung von Parodontitis folgende Maßnahmen:

  • Zwei Mal täglich gründlich die Zähne putzen mit der Zahnbürste
  • Ein Mal täglich die Zahnzwischenräume reinigen – mit Zahnseide und bei größeren Zwischenräumen (vor allem im Backenzahnbereich) eignen sich Interdentalzahnbürsten
  • Regelmäßige professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt

Außerdem gilt Rauchen als ein Risikofaktor für Parodontitis – daher am besten darauf verzichten!

Auch Karies muss gar nicht erst entstehen. In der wissenschaftlichen Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ) und der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) werden – neben der erwähnten Zahnreinigung – weitere Präventions-Maßnahmen empfohlen:

  • Die Zahnpasta sollte fluoridhaltig sein; auch fluoridhaltiges Speisesalz im Haushalt ist sinnvoll
  • Menge und Häufigkeit von zuckerhaltigen Mahlzeiten und Getränken möglichst geringhalten
  • Zuckerfreier Kaugummi nach dem Essen ist gut, weil der so wichtige Speichelfluss dadurch angeregt wird

In der zahnärztlichen Praxis können dann noch weitere Maßnahmen, vor allem für Menschen mit hohem Kariesrisiko, sinnvoll sein – zum Beispiel fluoridhaltige Lacke, Gele oder Spüllösungen.

Gesund beginnt also im Mund. Mit einigen Verhaltensregeln können Sie nicht nur etwas für schöne Zähne, sondern für Ihre Gesundheit insgesamt machen.

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Klöckner Talentpool Führung

So fühlt sich Leadership an

Aktuell läuft bereits der zweite Klöckner „Talentpool“. Über ein Jahr erleben hier ausgewählte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – ohne oder mit noch geringer Führungserfahrung – ein Programm, bei dem sie sich hautnah und facettenreich mit dem Thema „Führung“ auseinandersetzen können.

Bevor es den Talentpool gab, wurden bestimmte Mitarbeiter aufgrund ihres Potenzials gefragt, ob sie sich eine Führungsposition vorstellen könnten. Das barg immer auch ein gewisses Risiko sowohl für die „Auserwählten“ als auch für Klöckner – wenn die auserwählte Person in der Praxis merkt, dass eine Führungsposition eben doch nicht so zu ihr passt wie gedacht. Dieses Risiko minimiert der Talentpool enorm und kann gleichzeitig Potenziale aufdecken: Die teilnehmenden Personen setzen sich in einem kleinen Team über mehr als 1 Jahr mit allen wichtigen Aspekten von Führung auseinander und werden somit bestens auf das nächsthöhere Management-Level vorbereitet.

Talentpool-Kandidat Patrick Grewer: Mann der ersten Stunde

Das bestätigt auch Patrick Grewer, Zentralbereichsleiter Pricing, E-Business, Marketing & Vertriebscontrolling am Klöckner-Standort Duisburg. Er war einer von acht Teilnehmenden des ersten Talentpools, der von Mitte 2016 bis Ende 2017 stattfand. „Für den Talentpool vorgeschlagen hat mich mein Niederlassungsleiter. Ich fand die Idee gut, habe mich dann für das Programm beworben und wurde zusammen mit sieben weiteren Kolleginnen und Kollegen aus anderen Klöckner-Niederlassungen ausgewählt“, erinnert er sich. Dieses Team kam über besagten Zeitraum zu mehreren 2- bis 4-tägigen Modulen an verschiedenen Orten zusammen – ein guter Rahmen, um sich auch richtig kennenzulernen untereinander.  Nach einer 2-tägigen Auftaktveranstaltung mit Kletter-Event im Landschaftspark Nord wurden in den Modulen thematisch sortiert vielfältigste Aspekte rund um Leadership gemeinsam bearbeitet: von der adressatengerechten Kommunikation und Präsentationstechniken über arbeitsrechtliche Belange und Change-Management-Prozesse bis hin zum Vertriebstraining. Ausgewählte Ergebnisse ihrer Arbeit präsentierten die Teilnehmenden abschließend in 2er-Teams bei der Niederlassungsleiter-Sitzung Ende 2017 – und stießen auf große Begeisterung. „Die Mischung aus Soft Skills-Themen und fachlichen Aspekten war sehr gut. Selbst ein ansonsten eher trockenes Thema wie BWL/Controlling wurde dadurch spannend, dass man erfuhr, wie die anderen Teilnehmenden an ihren Standorten konkret damit umgingen“, so Grewer. Persönlich profitiert habe er auch davon, dass er sein Netzwerk während des Talentpools ausbauen konnte. Geplant ist, dass sich die „Alumni“ des ersten Talentpools einmal jährlich treffen, um ein Thema zu bearbeiten und ihr Netzwerk weiter zu pflegen. Das erste Nachtreffen fand bereits am 18. Und 19. Januar 2019 in Leipzig statt.


Die Talent-Reise geht weiter: Schnelldreher begleitet Bastian Harmeling

Ein noch ganz frisches „Talent“ ist Bastian Harmeling vom Vertrieb Flachprodukte bei der Klöckner-Niederlassung Osnabrück. Zusammen mit fünf weiteren Kollegen aus ganz Deutschland durchläuft er seit Juni 2018 die zweite Auflage des Talentpool. Zwei Module haben sie bereits absolviert: das Kennenlern-Event in Duisburg, gekoppelt mit dem so wichtigen Thema Arbeitsrecht, und einen viertägigen Aufenthalt in Velten und Berlin, bei dem es unter anderem um Digitalisierung und Kulturwandel ging. Sogar CEO Gisbert Rühl stattete dem kleinen Team einen Besuch ab und betonte, dass der Talentpool eine gute Basis für die zukünftigen Führungskräfte sei.

Bereits zur „Halbzeit“ kann Bastian Harmeling sagen, dass ihm der Talentpool eine Menge bringt: „Man bekommt einfach einen guten Überblick, was eine Führungskraft eigentlich macht und lernt die übergeordneten Strukturen kennen.“ Hochinteressant fand er die Feedbackrunde: „Zuvor wurde mir noch nie in dieser Form durch andere Menschen gespiegelt, wie ich wirke. Dadurch reflektiert man sich selbst nochmal ganz neu – und wächst auch daran.“ Umso mehr freut sich Bastian Harmeling auf das nächste Modul Ende Februar in Frechen und Köln. Der Schnelldreher wird ihn bei seiner spannenden Talent-Reise in jedem Fall weiter begleiten.