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Glamping im Wilden Westen der USA

Unbekannt war der Westen der USA für Julia Jordan vor Reiseantritt keineswegs: Schon im Jahr 2012 absolvierte sie ein Auslandssemester im schönen San Francisco und verliebte sich prompt in die außergewöhnliche Stadt. Die spektakulären Nationalparks in der Region besuchte sie in ihrer Studienzeit allerdings noch nicht – und das wollte die 28-jährige nun nachholen. „Mein Freund und ich haben uns eine schöne Kombination aus Wandern in den Nationalparks und Sightseeing in ausgewählten Städten gewünscht“, erklärt sie. Empfehlungen für die Reiseroute bekamen die Beiden sowohl von Kollegen als auch von

Freunden. „So kamen wir auch auf die Idee Glamping auszuprobieren – Camping auf die etwas glamourösere Art. Dabei wird Zelten mit den Annehmlichkeiten eines Hotels super verbunden“, so Jordan.

Las Vegas: Shoppen, Sightseeing und Roulette im Casino

Zu bestem Reisewetter im Wilden Westen ging der Flieger am 16. September 2019 von Frankfurt über Houston nach Las Vegas. „Nach unserer Ankunft waren wir zwar relativ müde, aber die vielen Lichter in der Stadt animieren, wieder wach und aktiv zu werden“, erinnert sich Jordan. Vor allem ihr Freund, der Las Vegas das erste Mal erlebte, war total beeindruckt von den unzähligen Hotels mit ihren Themenlandschaften. „Es ist wie in einem riesigen Freizeitpark. Alles ist bunt, überall passiert etwas.“ Nach viel Sightseeing, Shoppen und Burgeressen wollte das Pärchen unbedingt auch einmal live im Casino spielen. „Wir haben uns für Roulette entschieden. Zwar haben wir nichts gewonnen, aber ein unvergessliches Erlebnis war es dennoch.“

Zion National Park: Grüne Canyons und Glamping in der Natur

Nach drei Tagen High Life in Las Vegas ging es am nächsten Morgen mit dem Mietwagen zum Zion National Park. „Hier sind wir bei strahlendem Sonnenschein erstmal zum „Angels Landing“ gewandert“, erinnert sich Julia Jordan. Warum hier wohl Engel landen? Antwort: Nach gut einer Stunde geteertem Weg wird es sehr eng; links und rechts geht es ziemlich steil herab, nur eine Kette gibt den Wandernden Halt. „Belohnt wird man mit einem Blick in ein paradiesisches Tal, die Schluchten dieses Canyons sind voll mit üppigem Grün“, schwärmt Jordan. Auf dem Weg getroffen hat das Pärchen übrigens Klöckner-Kollege Jonas Loy,

der zufälligerweise auch Urlaub in den USA machte. Nach so viel Anstrengung war dann Nachtruhe beim ersten glamourösen Camping – kurz Glamping – angesagt. Im Camp gab es zum Beispiel ein Rezeptionszelt mit Restaurant, Marshmallows grillen am Lagerfeuer – und: kein W-Lan!

Bryce Canyon, Antelope Canyon und Lake Powell

Canyon ist nicht gleich Canyon. Das zeigte sich am nächsten Tag nach 2,5 Stunden Autofahrt zum wesentlich kargeren Bryce Canyon. Beim Wandern dort gibt es spektakuläre Gesteinsformationen zu bewundern, etwa ein natürliches Amphitheater. „Die orangenen Farbschattierungen durch das Sonnenlicht waren einfach überwältigend und die Wege hier schlängeln sich teilweise durch riesige Gesteinsbrocken hindurch“, so Jordan. Rund zwei Stunden mit dem Auto vom Bryce Canyon entfernt erwartete das Pärchen dann eine komplett andere Szenerie: Direkt am Antelope Canyon breitet sich der riesige Lake Powell aus. Hier haben die Beiden mit einem gemieteten 2er-Kayak einen Nachmittag lang den Canyon erkundet. Zu Fuß ging es dann natürlich wieder auf Wanderung, um zu erkunden, was Mutter Natur so in Stein gehauen hat: einen lächelnden Hai etwa oder eine Frau mit wehendem Haar.

Grand Canyon: Fotoshooting am Hotspot und Glamping

Eines der beliebtesten US-Touristenziele stand am nächsten Tag auf dem Programm: Am Grand Canyon wurden erstmal die Hotspots besucht. „Der Grand Canyon ist für Touristen zwar sehr gut erschlossen. Andere Canyons fand ich aber vielfältiger und dadurch spannender“, sagt Julia Jordan. Viele Menschen würden den bekanntesten Canyon zudem unterschätzen, da vor allem der Wiederaufstieg zurück aus dem Tal bei der Hitze sehr anstrengend sein kann. Nicht ohne Grund würden Ranger vor Ort darauf achten, dass Touristen ausreichend Getränke dabeihaben. „Mein Freund und ich wandern schon privat recht viel, aber wir hatten Respekt vorm

Wandern bei den hohen Temperaturen dort. Deswegen waren wir stets gut ausgestattet mit genügend Wasser und Essen im Gepäck.“ Relaxen konnte das Paar anschließend beim nächsten Glamping in einem nahegelegenen Camp. „In unserem Zelt gab es sogar einen Kamin, da haben wir es uns gemütlich gemacht und gelesen“, so Jordan.

Los Angeles und Sequoia National Park: von den Universal Studios zum Mammutbaumwald

Am nächsten Morgen fuhren die Beiden weiter ins acht Stunden entfernte Los Angeles. „Von hier aus haben wir per Bus dann die Hotspots erkundet. Zum Beispiel den Sunset Boulevard, den Walk of Fame oder das Theater, in dem die Oscars verliehen werden“, zählt Jordan auf. Ein Highlight waren die Universal Studios, in denen das Pärchen die Settings vieler weltberühmter Filme bestaunte. „Es war sehr beeindruckend zu erleben, was heute filmtechnisch möglich ist“, so Jordan. Nach Zwischenstopps in Santa Barbara und Bakersfield gab es dann ein krasses Kontrastprogramm beim Wandern durch den Sequoia National Park mit seinen unzähligen Mammutbäumen. Hier steht auch der berühmte „General Sherman“ mit einem Umfang von über 30 Metern! „Die Atmosphäre war richtig mystisch, weil es auch noch neblig und kalt war. Ziemlich beeindruckend, solche riesigen und uralten Bäume zu erleben“, schwärmt Jordan.

Whalewatching in Monterey und Sightseeing in San Francisco

Atemberaubende Natur gab es auch am nächsten Tag: Vom Küstenort Monterey aus machte das Pärchen Whalewatching auf hoher See. Insgesamt sogar drei Buckelwale haben sie erspähen können. „Bevor ein solcher Riese auftaucht, hört und sieht man das. Erst steigen Blasen auf, dann kommt eine Art Wasserwolke und schließlich erscheint der Wal. Am liebsten wäre ich noch näher dran gewesen“, sagt Jordan. Den krönenden Abschluss ihrer Reise verbrachte das Paar in und um San Francisco. Zunächst erkundete es mit dem Mietwagen die naheliegenden Weinanbaugebiete. „Die riesigen Anwesen mit teilweise kilometerlangen Auffahrten dort haben mich ziemlich beeindruckt“, erinnert sich Jordan. Zurück in San Francisco wurden dann die verschiedenen Viertel zu Fuß erschlossen. „Die Stadt hat einfach ein ganz besonderes Flair. Das Wasser drum herum, die wunderschönen Häuser. Die Menschen sind sehr offen und entspannt. Das mochte ich zu meiner Studienzeit schon sehr.“

USA-Trip bleibt in Erinnerung

Zurück in Deutschland denkt Julia Jordan noch oft an diese tolle Reise zurück. Vor allem an solche kleinen Situationen wie die Mammutbäume, die Buckelwale oder das Kaminfeuer im Zelt. „Empfehlen würde ich unsere Route vor allem Naturliebhabern. Denn beim Wandern durch die Nationalparks kommt man super runter. Von den Städten kann ich San Francisco wärmstens ans Herz legen.“

Glamping in den Nationalparks: https://www.undercanvas.com/
Einblicke in die Wanderung Angels Landing: https://www.youtube.com/watch?v=qCVeifBePhQ
Infos zum Whalewatching: https://discoverywhalewatch.com/

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Weihnachten: So feiert Klöckner im Norden, Osten, Süden und Westen Deutschlands

Ein Weihnachtsbaum, das Jesuskind in der Krippe, Geschenke und ziemlich viel leckeres Essen – diese Dinge sind wohl in ganz Deutschland verbreitet. Aber es gibt durchaus regionale Unterschiede, was Traditionen zur Weihnachtszeit angeht. Und manchmal sind es nur ganz kleine Details. Auch in den Firmen wird recht unterschiedlich zelebriert. Am Beispiel von vier Klöckner-Niederlassungen zeigen wir Ihnen, wie schön vielfältig Weihnachten ist.

Norddeutschland: So feiert man die Weihnachtszeit in Bremen

„Unsere Weihnachtsfeier veranstalten wir traditionell in einem schönen Restaurant bzw. in einer Eventlocation, sagt Andres Kanitz. Er ist Abteilungsleiter von der Klöckner-Niederlassung Bremen. Zusätzlich hat sich am Standort eingebürgert, dass man zusammen ein schönes „Vorweihnachtsfrühstück“ zelebriert. In Bremen mag Andres Kanitz zur Adventszeit vor allem den Weihnachtsmarkt an der Schlachte. Das ist die historische Uferpromenade an der Weser. Beim sogenannten „Schlachte-Zauber“ reihen sich viele mittelalterliche Holzbuden aneinander,

an denen man zum Beispiel Met trinken oder traditionelle Handwerkskunst bewundern und kaufen kann. „Bezahlt wird natürlich nicht in Euro, sondern in Talern“, so Kanitz.

Besonders schön traditionell geht es ein wenig weiter südöstlich zu. In der Region um die Klöckner-Niederlassung Zwickau hat man sich ganz bestimmte erzgebirgische Bräuche bis heute erhalten. „Im Grunde sind es vier wichtige Dinge, die rechtzeitig vor dem ersten Advent passieren“, erklärt Vertriebsmitarbeiter Andreas Löffler. „Erstens: Man holt die „Mannl“ vom „Buden“. Was so viel bedeutet wie: Man holt mit den Kindern die handgemachten Holzfiguren wie Engel, Räuchermännchen und Nussknacker vom Dachboden und stellt sie entsprechend im eigenen Heim auf. „Zweitens: Man stellt die Schwibbögen ins Fenster.“

Das sind die schönen Lichterbögen, die die Orte im Erzgebirge ein ganzes Stück heller machen zur Adventszeit. In früheren Zeiten wiesen die Schwibbögen zudem den Bergleuten den sicheren Weg zurück nach Hause.

Ostdeutschland: Weihnachten mit Stollenanschneiden und Pyramidenanschieben

Andreas Löffler fährt fort: „Drittens schneiden die Bürgermeister riesige Stollen auf den Weihnachtsmärkten an.“ Die brotförmigen Kuchen mit Füllungen wie Sultaninen, Marzipan oder Mohn haben vor allem in Ostdeutschland eine lange Tradition. Man denke nur an den leckeren Dresdner Christstollen. „Und dann gibt es ja noch das Pyramidenanschieben. Typisch an Weihnachten hier sind die öffentlichen großen, sich drehenden Holzpyramiden mit Holzfiguren und Lichtern. Und die werden in den einzelnen Orten dann gemeinsam in Schwung gebracht, also angeschoben.“ Licht spielte im Übrigen auch bei der diesjährigen

Weihnachtsfeier der Klöckner-Niederlassung Zwickau eine große Rolle: Gemeinsam machte das Team eine Fackelwanderung durch den winterlichen Wald, bevor es in ein schönes Restaurant einkehrte.

Süddeutschland: Fürstliche Adventszeit in Regensburg

Körperlich aktiv ist auch das Team der Klöckner-Niederlassung Regensburg – allerdings erst nach Weihnachten. „Anstatt einer Weihnachtsfeier machen wir an unserem Standort eine Jahresauftaktveranstaltung“, sagt Sascha Binder, Abteilungsleiter Lang. Der Vorteil: Es gibt keine Terminkollisionen mit anderen Weihnachtsfeiern und es ist dadurch weniger stressig. „Wie im letzten Jahr auch schon werden wir dann gemeinsam Bowlen gehen. Dabei treten wir in kleinen Teams gegeneinander an. Ich finde das viel kommunikativer und lustiger, als wenn man zum Beispiel in einem Restaurant feiert.“ Das historische Regensburg ist an

Weihnachten ohnehin schon sehr reizvoll, einen besonderen Tipp hat Sascha Binder dennoch: Auf dem Schlossgelände der Familie Thurn und Taxis sei der Weihnachtsmarkt besonders schön, allein schon wegen der Atmosphäre. Zwar kostet der Eintritt, aber dieser lohne sich allemal.

Westdeutschland: Advent und Weihnachten im Ruhrgebiet

Vom historischen Bayern mitten in den weihnachtlichen Ruhrpott. Kulinarisch präsentiert sich die Region eher mit herzhaftem, aber durchaus „einfachem“ Essen – neben dem Braten zum Beispiel ein leckerer Kartoffelsalat mit Würstchen. Ruhrpott-Feeling kommt auch bei den Weihnachtsmärkten vor Industriekulisse auf: Die gibt es zum Beispiel auf der Zeche Zollverein in Essen oder im Landschaftspark in Duisburg. Groß gefeiert hat Klöckner natürlich auch wieder in seiner Duisburger Zentrale. Am 13. Dezember um 18.30 Uhr begrüßte CEO Gisbert Rühl die Gäste im Foyer und lud dann zu einem gemeinsamen leckeren Essen ein. Ab 21 Uhr leiteten die Führungskräfte die Tanzphase ein – und die wurde gerne angenommen: Bis 1 Uhr nachts haben die Mehrwertmacher das Tanzbein geschwungen.

Das Schnelldreher-Team wünscht Ihnen und Ihrer Familie ein schönes, besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start in ein gesundes, glückliches und erfolgreiches 2020!
Wir sind ab dem 6. Januar 2020 wieder für Sie da!

Infos zur Weihnachtszeit in Bremen finden Sie HIER.

Mehr Infos zur Advents- und Weihnachtszeit im Erzgebirge finden Sie HIER.

Fürstliche Weihnachtszeit in Regensburg finden Sie HIER.

Weihnachten im Ruhrgebiet – mehr Infos dazu finden Sie HIER.

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Wandern durch Patagonien und Feuerland

„Ich habe vor einigen Jahren ein sehr tolles Buch gelesen über eine deutsche Familie, die nach Chile ausgewandert ist. Und die Landschaft dort war so toll beschrieben, dass ich gesagt habe: Da will ich unbedingt mal hin“, erinnert sich Claudia Ortlieb, Disposition Quali-/Edelbau-Büro in der Klöckner-Zentrale in Duisburg. Hinzu kommt, dass ihr ein sehr guter argentinischer Freund immer wieder von seiner Heimat vorgeschwärmt hat. So entstand die Idee, beide Länder in einer spektakulären Reise miteinander zu verbinden.

Erfahrungen mit Fernreisen hatte Claudia Ortlieb bereits. Die Westküste der USA hat sie zum Beispiel auf eigene Faust erkundet, ebenso zwei Mal den US-Bundesstaat Alaska. Dieses Mal sollte es aber noch ein Stückchen weiter gehen: Ende Januar 2019 nahm sie einen 14-stündigen Flug von Frankfurt/Main nach Buenos Aires, der Hauptstadt Argentiniens, auf sich. Ein weiterer Flieger brachte sie anschließend nach Ushuaia ganz im Süden Argentiniens. Von dort erkundete sie schließlich mit einer 19-köpfigen Reisegruppe ihr Traumziel Feuerland und Patagonien per Bus – 2.100 Kilometer in 17 Tagen.

Feuerland: Pinguine bestaunen, wandern und die Magellanstraße durchqueren

Der erste große Ausflug widmete sich einem ganz besonderen Vogel – dem Pinguin. Gemeinsam unternahm die Reisetruppe eine 6-stündige Bootstour, um eine riesige Kolonie dieses possierlichen Tiers aus nächster Nähe zu bestaunen. „In erster Linie waren das Magellan-Pinguine. Aber auch Königspinguine verirren sich von der Antarktis dorthin“, erklärt Claudia Ortlieb. Die Reise ging anschließend weiter in den Lapataia National Parc, wo zwei große Wanderungen anstanden. „Die extremen Wetterbedingungen auf Feuerland spiegeln sich in einer einzigartigen Natur wider. Die Südbuchen sind zum Beispiel verhältnismäßig klein und wachsen schräg. Dazu viel Wasser und verzweigte Kanäle, schneebedeckte Gipfel. Atemberaubend“, schildert Claudia Ortlieb ganz begeistert.

Magellanstraße: Verbindung zwischen Pazifik und Atlantik

Über die berühmte Magellanstraße setzte die Reisegruppe an der engsten Stelle über, um entlang dieser nach Punta Arenas in Chile zu fahren. Lange Zeit war die Magellanstraße die wichtigste Verbindung von Atlantik und Pazifik. Denn die alternative Route um das südlichere Kap Horn galt dagegen als sehr gefährlich. Mit dem Eröffnen des Panamakanals hat die Bedeutung der Magellanstraße für den Handel allerdings stark abgenommen.

Patagonien: Wandern im Torres del Paine National Parc

Die anschließenden vier Tage Wandern im berühmten Torres del Paine National Parc in Chile waren ein Highlight für Claudia Ortlieb. „Bei einer der vier Wanderungen habe ich allerdings gepasst, da ich weder schwindelfrei noch trittsicher genug war. Das war aber gar nicht schlimm. Unser Busfahrer hat uns währenddessen einige andere spektakuläre Stellen im National Parc gezeigt. Und wir haben im Gegensatz zu den Wanderern, die den Guanako-Trail gelaufen sind, viel mehr Guanakos, eine südamerikanische Kamelart, in freier Wildbahn gesehen“, erklärt Claudia Ortlieb. Die Landschaft hier in Patagonien mit ihren bizarren Bergformationen, glasklaren Seen und üppiger Fauna und Flora hat es ihr besonders angetan. „Ich habe ja schon viel gesehen auf meinen vorherigen Reisen. Aber das war absolut einzigartig und überwältigend schön.“

Patagonien: Wandern im Parque Nacional Los Glaciares und Gletscher bestaunen

Ein komplett anderes, aber nicht weniger spektakuläres Bild gab der Parque Nacional Los Glaciares weiter im Norden ab. Dazu zählt das imposante Fitz Roy Massiv, ein 3.375 Meter hoher Granitberg. Je nach Fitnessgrad haben die Teilnehmenden der Reisegruppe hier unterschiedliche Wanderungen gemacht. „Abends waren wir dann alle wieder zusammen. Mit und ohne Blasen an den Füßen, mit tausend Eindrücken im Kopf und jeder hat eine spannende Geschichte zu erzählen“, schwärmt Claudia Ortlieb. Spektakulär sind in dieser Region Patagoniens auch die Inlandsgletscher. Über die legendäre Ruta 40 erreichte die Reisetruppe sodann den berühmten Gletscher Perito Moreno.

Patagonien: Erleben, wie ein Gletscher kalbt

Hier erlebte Claudia Ortlieb ihr ganz persönliches Reise-Highlight: Sie wurde live Zeugin dessen, was man als „Kalben“ eines Gletschers bezeichnet. „Unter starkem Knarzen und Knirschen brach vor meinen Augen eine komplette 60 Meter hohe Eiswand runter ins Wasser. Man muss sich dazu vorstellen, dass der Gletscher unterhalb des Wasserspiegels nochmal eine Tiefe von 150 Metern hat“, erklärt sie tief beeindruckt. Im Grunde ist das Kalben ein Wachstumsprozess. Weil der Gletscher wächst, bahnt er sich seinen Weg – und dabei brechen riesige Eiswände ab. Damit unterscheidet sich der Perito Moreno von den meisten Gletschern weltweit, die eher schrumpfen.

Von diesem tief berührenden persönlichen Highlight ging es für Claudia Ortlieb und ihre Reisegruppe dann wieder zurück nach Buenos Aires – und schließlich nach Deutschland. Diese 17 Tage wird die Kölnerin nie vergessen. Sie plant schon jetzt ihre nächste Reise nach Argentinien. Die große 4-Wochen-Tour soll dann dort starten, wo die letzte aufgehört hat, und bis zum Wasserfall nach Iguazu gehen. „Für Naturliebhaber sind Patagonien und Feuerland der absolute Traum und bestimmt eine Reise wert“, empfiehlt sie.

Link zum Reiseveranstalter mit hilfreichen Informationen über die Region: www.rotel.de

Link zum Hotel Tolkeyen in Ushuaia: www.tolkeyenhotel.com

Link zum Umrechnen der Währungen: www.oanda.com/lang/de/currency

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Nerven und Muskeln aus Stahl

Die Zusammenarbeit mit der erfolgreichen 100-Meter-Hürden-Läuferin Pamela Dutkiewcz (WM-Dritte 2017, EM-Zweite 2018) hat eine kleine Vorgeschichte. Anfang 2019 suchte das Klöckner-Team E-Business & Marketing nach neuen Möglichkeiten, um vor allem junge Menschen für das Unternehmen zu begeistern. Man stellte extra einen Video-Journalisten ein und ging noch stärker das Thema Social Media, insbesondere Instagram, an. „So kamen wir natürlich auch auf das Thema Influencer-Marketing. Und weil Fitness ein wichtiger Baustein unserer betrieblichen Gesundheitsförderung ist, wollten wir gerne mit einem Influencer bzw. einer Influencerin aus der Sportwelt zusammenarbeiten“, erklärt Torsten Rode vom Team E-Business & Marketing.

Pamela Dutkiewcz: Dem Ruhrgebiet stark verbunden

Über den Klöckner-Mitarbeiter Hendrik Pfeiffer, der erst kürzlich den Köln Marathon gewann und beim TV Wattenscheid 01 trainiert, kam schließlich dessen bekannte Vereinskollegin ins Spiel. „Pamela ist sehr leistungsorientiert und gleichzeitig sehr authentisch, überaus sympathisch und kommunikativ. Das passt super zu Klöckner und hat uns direkt überzeugt“, so Rode. Auch die Bindung zum Ruhrpott war mit ausschlaggebend für die Wahl. „Ich wohne jetzt seit 12 Jahren im Ruhrgebiet und habe mich total schnell in den Pott verliebt. Eigentlich komme ich aus Hessen und mein Eindruck ist, dass dort alle ein bisschen reservierter sind. Hier sind die Menschen viel offener.

Die Distanz ist nicht da, was mir sehr geholfen hat, mich hier einzuleben und das schätze ich sehr“, erklärt Pamela. Deswegen war sie sofort begeistert von der Idee, das Unternehmen aus Duisburg beim betrieblichen Gesundheitsmanagement zu unterstützen.

Workouts sind genau auf die Anforderungen der Klöckner-Beschäftigen abgestimmt

Die 28-jährige hat sich genaustens überlegt, welches Fitnessprogramm einen Mehrwert für die vornehmlich im Büro arbeitenden Klöckner-Beschäftigten bietet. Speziell auf diese Anforderungen abgestimmt hat sie ein einstündiges Workout entwickelt. Die enthaltenen Übungen sind sehr effektiv, weil sie sowohl Muskeln als auch Nerven trainieren. Außerdem lassen sie sich teils auch im Sitzen durchführen. In den vergangenen Wochen hat Pamela das Fitnessprogramm in Duisburg und in Kaufungen dann durchgeführt. Sie stieß auf große Begeisterung: „Das Workout kam richtig gut an. Es war anstrengend und hat gleichzeitig großen Spaß gemacht“, sagt Torsten Rode, der live dabei war. „Schön war auch, dass Pamela im Anschluss ein wenig Einblicke in ihr Leben als Berufssportlerin gegeben hat.

Für die Teilnehmenden war es spannend zu erfahren, wie sie zum Beispiel mit Rückschlägen oder Verletzungen umgeht.“

Pamela Dutkiewcz ist begeistert von der Zusammenarbeit

Auch Pamela ist nach den beiden Workouts sehr zufrieden. Sowohl mit den Kursteilnehmenden als auch mit den Organisatoren: „Das Team, das ich kennenlernen durfte, war immer sehr gut vorbereitet, dynamisch und mit Lust, etwas anzupacken und neue Wege zu gehen.“ Sehr spannend fand die Profisportlerin auch die Führung durchs Klöckner-Lager, die sie nach dem Workout in Kaufungen bekam. Denn bisher hatte sie gar keine Vorstellung davon, wie zum Beispiel Stahl geschnitten oder tonnenweise mit einem Kran befördert wird. Nach all diesen Erfahrungen ist Pamela voll des Lobes: „Alle, die ich kennenlernen durfte, vermittelten den Eindruck, dass sie das, was sie machen, sehr gerne tun. Es hat so viel Spaß gemacht, dass ich mir natürlich wünschen würde, wenn ich weiterhin ein Mehrwertmacher von Klöckner sein könnte. Wir haben ein tolles Programm mit „Nerven und Muskeln aus Stahl“ angefangen und ich habe schon viele Ideen, wie man das weiterführen kann.“.

Zum Instagram-Kanal von Pamela Dutkiewcz geht es HIER.

Mehr Informationen zum Sportverein von Pamela Dutkiewcz finden Sie HIER.

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Goldgräberstimmung, Kängurus am Strand und verkuschelte Rochen

Eben noch im tiefsten Outback, wenige Stunde später schon in einer pulsierenden Millionenmetropole: Ende Februar erreichte Maike Güsgen per Flugzeug Perth, die Heimat ihrer Schwester. Die größte Stadt in Western Australia sollte Ausgangspunkt sein für all die spannenden Erlebnisse, die die letzten Wochen des Australienabenteuers prägen werden. Zunächst ließ es Maike Güsgen entspannt angehen, zum Beispiel beim Jet Ski-Fahren, beim 4-Wheels-Drive am Strand oder beim Erkunden von Perth. Parallel lief natürlich auch wieder die Jobsuche, denn es musste ja Geld her für die kommenden Unternehmungen.

Über ihre Schwester bekam die junge Frau schließlich einen Kontakt zu einer „Drilling Company“ – einer Firma, die auf einer Mine nach Gold bohrt. Wieder im weit entfernten Outback, nur unter Männern und ziemlich harte Arbeit. Im Bewerbungsgespräch machte der Chef der Drilling Company daher klar, dass er eine „toughe Frau“ braucht. Güsgen sagte: „Okay, ich versuche das einfach mal.“

Ordentlich schuften in einer Goldmine

Am nächsten Tag ging es schon los. Acht Stunden brauchte der Zug, bis Maike Güsgen die Minenstadt Kalgoorlie im Outback erreichte. Gold geschürft hat sie dort nicht. „Alle Anfänger beginnen in den Werkstätten. Wenn sie bestimmte Schulungen absolviert haben, können sie später einmal in den Minen arbeiten“, erklärt Güsgen. Ihre Hauptaufgabe bestand darin, die rückkehrenden LKW aus den Minen wieder auf Vordermann zu bringen: die mit rotem Schlamm verdreckten Maschinen reinigen, die Bordküchen bestücken, Werkzeugmaterial anhand von Checklisten auffüllen. „Das war richtig harte Arbeit, immer so zehn Stunden täglich, ohne Wochenende.“ Dass sie nur unter Männern war, störte Maike Güsgen nicht: „Die waren alle sehr nett. Abends waren wir häufig noch im Team zusammen was essen in der Stadt.“ Nach drei Wochen hatte die Weltenbummlerin genug Geld verdient, um wieder nach Perth zurückzukehren – und hier das Leben zu genießen.

Mit Kängurus zusammen am Traumstrand liegen

Nach etwas Ausruhen ging es Anfang April mit einigen Freunden mit dem Wohnwagen nach Esperance im Südwesten Australiens. Auf dieser Strecke durchquert man viele Nationalparks – unter anderem den Cape Le Grand Nationalpark. „Mein persönlicher Höhepunkt dort war die „Lucky Bay“. Sie ist bekannt dafür, dass Kängurus dort hingekommen und Kontakt mit Menschen suchen. Es war schon lustig, mit diesen Tieren zusammen an einem Traumstrand zu liegen“, sagt Maike Güsgen. Überhaupt hat ihr die Natur hier in Western Australia nochmal etwas besser gefallen als im Osten: „Es ist einfach alles noch viel unberührter und weniger touristisch. Als Naturliebhaber findet man hier ein echtes Paradies vor.“

Mit 4-Wheel-Drive zum Muschel-Strand

Zurück in Perth wurde es langsam schwierig mit der Suche nach neuen Jobs, weil Güsgens Visum in wenigen Wochen auslief. Für kleinere Messe-Jobs über mehrere Tage reichte es dann aber gottseidank. So konnte die junge Frau zusammen mit ihrer Schwester und Freunden nochmal einen schönen Trip unternehmen. Mit einem Camper-Trailer (einer Art aufklappbares Zelt auf dem Anhänger) und 4-Wheel-Drive fuhren sie Richtung Norden nach Exmouth. Unterwegs standen Rock Pools und tolle Strände auf dem Programm. „Ein Highlight für mich war der Shell Beach. Der komplette Strand besteht aus kleinen weißen Muscheln. Das war einfach wunderschön“, so Güsgen. Den westlichsten Punkt Australiens haben sie bei dieser Tour auch besucht – eine sehr schwer zugängliche Halbinsel. In Exmouth selbst wollte Maike Güsgen eigentlich mit Buckelwalen schwimmen, „aber leider war die Saison dafür vorbei, wie wir etwas enttäuscht feststellten.“

Rochen streicheln und Surf-Events mit Hai-Alarm

Von ihrer Basis in Perth aus machte die reiselustige Frau in den wenigen verbleibenden Wochen dann noch einige kleinere Trips. Zum Beispiel nach Hamelin Bay. „Der Strand ist bekannt dafür, dass dort große Rochen hinkommen. Die lassen sich sogar streicheln“, berichtet Maike Güsgen. Oder zu einem bekannten Surf-Cup in Margaret River. „Das war spannend, so ein Surf-Event mal live mit zu erleben. Zwischendrin wurde sogar einmal abgebrochen, weil es Hai-Alarm gab“, erinnert sie sich.

Trauriger Abschied und schwerer Start in Deutschland

Der Gedanke daran, dass es bald zurück nach Deutschland gehen sollte, fiel ihr recht schwer. „Ich hätte locker noch ein Jahr dranhängen können“, sagt Maike Güsgen lachend. Die letzten Tage in Perth nutze sie dann, um sich nach und nach von liebgewonnenen Menschen und Orten zu verabschieden. „Ich war richtig traurig.“ Vom australischen Winter brachte sie der Flieger Mitte Juni zurück in den deutschen Sommer. „Den Start hier fand ich schon schwierig. Ich habe mich natürlich sehr gefreut, wieder meine Familie und Freunde zu sehen. Aber am Anfang war ich noch recht wehmütig. Es ist ein bisschen so, als wäre ein sehr langer toller Urlaub zu Ende gegangen.“ Nach und nach stellte sich aber wieder Normalität ein – auch in ihrem Job bei Klöckner.

Der nächste Australientrip ist schon in Planung: Den Norden möchte sich Maike Güsgen im nächsten Jahr mal etwas genauer anschauen – „nur“ für vier Wochen. Und für all diejenigen Leserinnen und Leser, die jetzt auch Lust bekommen haben auf ein Jahr „Auszeit“, hat sie einen Tipp: „Ich glaube die Leute, die so etwas machen wollen, sollten das auf jeden Fall tun – egal welche Konsequenzen das hat“, sagt Güsgen. „Ich hätte nicht gedacht, wie schnell man in einem anderen Land zurechtkommen kann. Da braucht man keine Ängste haben.“

Mehr Infos über Western Australia finden Sie HIER.