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Duales Studium Klöckner

Praxis in Duisburg, Theorie in Kalifornien

Seit August 2017 absolvieren Katharina Groß-Bölting und Frederik Schröder ein Duales Studium bei Klöckner. Das bedeutet: ein intensiver Mix aus Arbeiten und Studieren unter attraktiven Bedingungen – wie zum Beispiel ein sechsmonatiger Auslandsaufenthalt.

Direkt nach ihrem Wirtschaftsabitur im Sommer 2017 war für Katharina Groß-Bölting aus Borken klar: Sie will BWL studieren, ebenso groß ist aber auch der Wunsch, für eine Zeit ins Ausland zu gehen. So bewarb sich die heute 20-jährige zunächst für verschiedene Studienprogramme und spielte auch mit dem Gedanken, stattdessen Work & Travel zu machen.  Klöckner lud sie schließlich zu einem Vorstellungsgespräch ein – für einen Platz beim Dualen Studium Handelsmanagement. „Nach dem Gespräch war ich sofort überzeugt, dass das genau das ist, was ich machen will. Eine kompakte und vielfältige BWL-lastige Ausbildung und sogar mehrere Auslandsaufenthalte. Damit schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe“, erinnert sich Katharina. Ziemlich motiviert begann sie am 1. August 2017 ihre Ausbildung bei Klöckner. Ebenso wie der 19-jährige Frederik Schröder aus Mülheim an der Ruhr: „Die Idee zu studieren und gleichzeitig in ein Unternehmen eingebunden zu sein, hat mir gefallen. Und als ich im Vorstellungsgespräch erfuhr, dass es auch Auslandsphasen gibt, war ich begeistert. Außerdem hat mir die gute Atmosphäre bei Klöckner gefallen, ich habe mich von Anfang an wohlgefühlt“, erklärt Frederik.

Abwechslungsreicher und ausgewogener Mix

Gleich zwei Abschlüsse kann man beim Dualen Studium erwerben: eine Berufsausbildung zum Kaufmann bzw. zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel und einen Bachelor-Abschluss im Handelsmanagement. Parallel zum Studium absolvieren die „Dualis“, wie sie liebevoll bei Klöckner genannt werden, in den ersten zwei Jahren die Ausbildung, im dritten Studienjahr folgen dann noch ein Semester und ein Praktikum im Ausland. Theorie und Praxis wechseln sich dabei stets ab: „Wir sind immer abwechselnd 3 Monate im Unternehmen aktiv, dann 3 Monate an der Hochschule bzw. Berufsschule“, erklärt Frederik. Während der Praxisphasen in der Klöckner-Zentrale in Duisburg durchlaufen sie alle wichtigen Abteilungen – vom Einkauf, Verkauf über Debitoren und Kreditoren bis hin zum Personal. Mit unterschiedlichen Schwerpunkten: Controlling heißt er bei Frederik, Produktmanagement bei Katharina. „Da wir aber so gute Einblicke in alle wichtigen Bereiche bekommen, könnten wir uns später auch sehr gut in andere Abteilungen einarbeiten“, ist Katharina überzeugt. In den Theorieblöcken geht es ebenfalls abwechslungsreich zu: drei Tage in der Woche an der Europäischen Fachschule in Neuss, zwei Tage in der Berufsschule in Düsseldorf. „Das Grundlagenwissen, das wir in der Berufsschule bekommen, hilft super beim Studium. Das ergänzt sich gut. Außerdem finde ich klasse, dass wir an der Hochschule neben BWL noch andere Module haben, wie zum Beispiel Training sozialer Kompetenzen. Darunter fallen beispielsweise Teamarbeit und Teamentwicklung oder Präsentations- und Verhandlungstechniken“, so Frederik. Das alles passiert in einem Verbund von etwa 25 Studierenden – eine ideale Größe zum Lernen und Austauschen, auch mit den Dozierenden.

Viele Vorteile geboten – Disziplin ist gefragt

Neben dem spannenden Wechsel von Theorie und Praxis schätzen die beiden Dualis noch weitere Dinge an ihrer Ausbildung. Zum Beispiel die Zukunftsaussichten: „Wenn man motiviert ist und sich richtig engagiert, dann hat man gute Chancen, später von Klöckner übernommen zu werden. Außerdem hat man dann beim Start ja auch schon Berufserfahrung“, sagt Katharina. Noch ein Vorteil: Während ihrer dreijährigen Ausbildung bekommen die Dualis ein monatliches Gehalt gezahlt, mit dem sie ihre Lebenshaltungskosten bezahlen können. Zudem übernimmt Klöckner in jedem Fall zwei Drittel der Studiengebühren – bleibt ein Duali noch mindestens zwei Jahre nach dem Abschluss im Unternehmen, erstattet es auch das restliche Drittel. „Würde ich diese Unterstützung nicht bekommen, hätte ich mir das Studium kaum leisten können und mich sicher dagegen entschieden“, stellt Katharina fest. Dafür müssen die Dualis natürlich auch gute Leistungen bringen und ein positives Bild in den Abteilungen abgeben, um gegebenenfalls dort später übernommen zu werden. Der kompakte Ausbildungsplan erfordert sicher auch eine gewisse Disziplin. Aber: „Den Kompromiss, mich auch abends ab und an nach meinen Hobbies noch mal an den Laptop zu setzen und vielleicht 2 bis 3 Wochen weniger Semesterferien zu haben gehe ich gerne ein. Denn dafür bekomme ich in dieser verhältnismäßig kurzen Zeit auch sehr viel geboten von Klöckner“, sagt Frederik.

Bald geht´s ins Ausland – wir bleiben am Ball!

Das Highlight für die beiden Dualis startet im Januar 2020: Direkt nach Abgabe ihrer Bachelor-Arbeit geht es für Katharina und Frederik ins Ausland. 4,5 Monate wird Katharina dann an der Universität Tecnológico de Monterrey in Guadalajara in Mexiko studieren, anschließend wird sie ein 1,5-monatiges Praktikum in der US-amerikanischen Klöckner-Niederlassung in Atlanta absolvieren. Quasi als Nachfolgerin von Frederik, der bereits von Januar bis März dort sein Auslandspraktikum machen wird. Um dann ein Semester an der University of California zu beginnen. „Theoretisch kann man das Auslandssemester an jeder Universität der Welt machen. Ich habe mich schlussendlich für die USA entschieden“, freut sich Frederik. In ihrer „Duali-Klasse“ werden die beiden dafür auch etwas beneidet, denn ein Auslandspraktikum über das Auslandssemester hinaus bietet dort kein anderer Arbeitgeber an. Übrigens werden wir Katharina und Frederik in den nächsten Monaten – auch per Video – über die Schulter schauen. Sie dürfen gespannt sein, was bei unseren Dualis noch so alles passieren wird!

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Klöckner Onboarding-Programm

Neuer Willkommensprozess bei Klöckner

Mit einem umfassenden und modernen Onboarding-Programm erleichtert das Unternehmen neuen Kolleginnen und Kollegen den Einstieg erheblich. E-Learning ist nur ein Bestandteil davon.

„Wir wollen, dass sich neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wohl fühlen bei Klöckner und schnell zurechtfinden in der Praxis. Dafür haben wir den bestehenden Willkommensprozess europaweit noch verbessert“, sagt Janosch Stolle, Personalentwickler bei Klöckner & Co. Deutschland. Dafür hat er mit Marieke Hakkert von der niederländischen Gesellschaft, als Teil des Talentmanagement-Teams von Kloeckner Metals Operations, verschiedene Maßnahmen entwickelt. Zum erweiterten „Onboarding“, wie der Prozess im Personalwesen genannt wird, gehört nun etwa ein Buddy-Programm: Dabei wird jedem Neuankömmling ein „Buddy“ aus einer anderen Fachabteilung, der das Unternehmen Klöckner bereits gut kennt, als Ansprechpartner zu sämtlichen nicht-fachlichen Fragen zur Seite gestellt. Derzeit sind verschiedene Buddy-Konstellationen in der Pilotphase. Vor dem ersten Arbeitstag der neuen Kollegin bzw. des neuen Kollegen wird zudem ein detaillierter Einarbeitungsplan zusammen mit der jeweiligen Abteilung erstellt. Anhand verschiedener Checklisten und weiterer wichtiger Dokumente werden alle involvierten Personen – vom Vorgesetzten über die Assistenz bis hin zum Buddy – bestens vorbereitet.

E-Learning: Digitaler Leitfaden zu wichtigen Fragen

Am ersten Tag wird die bzw. der „Neue an Bord“ zunächst mit einer kleinen Aufmerksamkeit überrascht und bekommt eine erste Einführung durch den Vorgesetzten. Ein Teil der Einweisung erfolgt über ein E-Learning-Programm – eine weitere Innovation im Onboarding-Prozess: „Das E-Learning-Programm ist so etwas wie ein digitaler Leitfaden. Hier können sich die neuen Mitarbeiter in ihrer ersten Arbeitswoche in einfacher und verständlicher Weise mit dem Unternehmen vertraut machen“, erklärt Janosch Stolle. Zum Beispiel erhalten sie wichtige Informationen über die Geschichte des Konzerns, seine Strategie und seine Organisation. Ebenso lernen sie dort die umfassenden Produkte und Services von Klöckner kennen. Ein wichtiger Bestandteil des E-Learning sind auch die betrieblichen Prozesse. „Hier erfahren die Teilnehmenden zum Beispiel, wo sie welche Informationen digital aufbereitet finden. Viele Fragen erledigen sich damit sofort und geben den „Neuen“ mehr Sicherheit“, so Janosch Stolle. Im E-Learning-Kapitel „Menschen und Kultur“ werden schließlich noch HR-Themen ausführlich behandelt – ein nicht zu unterschätzender Faktor in einem großen Unternehmen wie Klöckner.

Dem E-Learning in der ersten Woche folgt dann in den Wochen 2 bis 4 das „Job Shadowing“. Dabei begleitet die oder der „Neue“ einen oder mehrere Kollegen aus einem anderen Bereich, um dort die Arbeitsprozesse kennenzulernen – ein wichtiger Blick über den eigenen Tellerrand hinaus. Während des gesamten Onboardings, das sich über insgesamt 6 Monate erstreckt, können die neuen Kolleginnen und Kollegen in verschiedener Form Feedback zum Prozess geben, sowohl in fest terminierten Gesprächen als auch in einem freiwilligen anonymisierten E-Survey. Dieses Feedback ermöglicht es, den Prozess kontinuierlich zu verbessern.

In wenigen Monaten, wenn die ersten „Buddy-Piloten“ schon viele Erfahrungen gesammelt haben, wird Schnelldreher einen genauen Einblick in das Buddy-Programm geben – Sie dürfen gespannt sein!

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Klöckner Zuliefermesse Z

Zuliefermesse „Z“: Forum für hochwertige Anarbeitung

„Dies ist bereits unser zweiter Auftritt hier auf der Z. Damit unterstreichen wir auch unsere starke Präsenz in Ostdeutschland“, erklärt Torsten Rode vom E-Business- & Marketing-Team Klöckner Deutschland live auf der Messe. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der Niederlassungen Zwickau, Landsberg, Velten und Kaufungen betreut er in den nächsten Tagen den Klöckner-Stand, der in exponierter Lage direkt neben dem Eingang Ost der Halle 4 positioniert ist. Die Z findet parallel zur Intec statt – auf beiden Fachmessen zusammen zeigen 1.324 Aussteller aus 31 Ländern Innovationen auf über 70.000 Quadratmetern. Damit ist der Messeverbund einer der wichtigsten Branchentreffs in Europa. Während es auf der Intec vor allem um Fertigungstechnik für die Metallbearbeitung, Automatisierungstechnik und Ausstattungen für Werkstatt und Betrieb geht, ergänzt die Z mit innovativen Zulieferleistungen für den Maschinen-, Werkzeug- und Anlagenbau sowie für die Fahrzeugindustrie. „Wir nutzen diese beliebte Doppelmesse, um insgesamt auf das vielfältige Dienstleistungsspektrum und natürlich auch auf unsere Digitalisierungsstrategie von Klöckner aufmerksam zu machen. Ein ganz besonderes Augenmerk legen wir hier aber auf das Thema hochwertige Anarbeitung“, erklärt Torsten Rode. Dafür hat man eigens eine Glasvitrine aufgestellt, in der 3D-Rohrlaser-, CNC-Dreh- und Frästeile und Brennzuschnitte zu sehen sind.

Ausgeprägte Kundenorientierung durch spezielles Vertriebstraining

Auf der Z und Intec vertreten sind auch viele Bestandskunden. „Diese schöne Gelegenheit werden wir natürlich auch wahrnehmen, um intensive Gespräche mit unseren Kunden zu führen und sie eingehend zu beraten“, so Torsten Rode. Wie kundenorientiert Klöckner ist, zeigt sich zum Beispiel auch an dem neuen Vertriebstraining, das parallel am 6. und 7. Februar 2019 in der Klöckner-Zentrale in Duisburg stattfindet. Bei diesem Training werden ausgewählte Kunden genauestens in ihrer individuellen Situation analysiert, um sie noch besser zu verstehen und strategisch unterstützen zu können. Diese Veranstaltung baut auf einen Workshop auf, in dem die Vertriebsmitarbeiter tiefgehende Fachkenntnisse zum Thema hochwertige Anarbeitung erworben haben. Beide Konzepte zusammen ermöglichen, dass Vertriebsmitarbeiter von Klöckner nicht nur fachlich fit sind, sondern auch sehr genau und lösungsorientiert auf Kundenbedürfnisse eingehen können.

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Klöckner Digi

„Wir ebnen den Weg für die Digitalisierung“

Jeder Standort von Klöckner Deutschland beschäftigt mittlerweile einen Digitalisierungsverantwortlichen in Vollzeit, kurz „Digi“. Was genau macht eigentlich ein Digi – und warum ist er so immens wichtig für das Unternehmen? Zwei von ihnen geben einen Einblick: Marlene Moll vom Standort Mannheim und Joel Merten vom Standort Hagen.

„Die Gemeinsamkeit aller Digis ist, dass sie die Klöckner-Digitalisierungsstrategie an den jeweiligen Standorten in der Praxis vorantreiben.  Konkret vor Ort gibt es dann sicherlich nochmal unterschiedliche Aufgabenschwerpunkte, je nach Standortprofil und Kundenstruktur“, erklärt Marlene Moll. Die studierte Online-Marketing-Managerin ist seit dem 15. Mai 2018 Vollzeit-Digi in der Niederlassung Mannheim, zuvor hat sie unter anderem in der Gesundheits- und Immobilienbranche gearbeitet. „Pionierarbeit in Sachen Digitalisierung bin ich gewohnt.  Bei Klöckner habe ich mich als Vollzeit-Digi beworben, weil mich begeistert, wie das Unternehmen den digitalen Wandel in der Stahlbranche vorantreibt. Jetzt animiere ich meine Kollegen zum Mitmachen, indem ich Wissen vermittle und für das Thema Digitalisierung begeistere“, erklärt sie. Genau wie Marlene Moll hat sich auch Joel Merten, Vollzeit-Digi am Standort Hagen, von extern auf die Stelle beworben – allerdings mit einem ganz anderen fachlichen Hintergrund: Der gelernte Industriekaufmann und studierte Marketing- und Medienmanager hat sowohl Berufserfahrung in der Industrie als auch im IT-Bereich. „Seit August 2018 kann ich als Vollzeit-Digi diese Kompetenzen perfekt verbinden. Klöckner kenne ich außerdem schon von klein auf, mein Opa hat hier bereits gearbeitet.“ In enger Zusammenarbeit mit den Teams vom E-Business & Marketing in Duisburg und kloeckner.i in Berlin sowie mit den anderen Digis entwickeln und realisieren die Beiden vielfältigste Projekte im Zeichen der Digitalisierung.

Den Vertrieb informieren, schulen, unterstützen – und noch viel mehr

Zum Beispiel im Aufgabenfeld „Enabling Sales People“. Es geht darum, den Vertrieb am Standort kontinuierlich über digitale Tools zu informieren, zu schulen und in jeglichen digitalen Angelegenheiten zu unterstützen. Die Vertriebsmitarbeiter können so Bestandskunden noch besser betreuen und potenzielle Neukunden schneller identifizieren und beraten. Besonders wichtig im Jahr 2019 werden dabei die Tools EDI und Kontraktplattform sein, darauf hat man sich bei den letzten „Digi Days“ im November geeinigt. „Gerade bin ich zum Beispiel dabei, einen Schulungs-Sharepoint in der Mannheim-Gruppe aufzuziehen, wo die Kolleginnen und Kollegen auf Schulungsunterlagen und -termine zugreifen können. Wie ein Wiki, das schnelle Infos zu allen digitalen Tools liefert und vor allem neuen Mitarbeitern den Einstieg sehr erleichtert“, erklärt Marlene Moll. Am Standort Hagen spielt das Thema Enabling Sales People auch eine wichtige Rolle für Joel Merten: „Gleichzeitig ist es mir ein Anliegen klarzumachen, dass neben den hilfreichen digitalen Tools auch weiterhin die Kundenkommunikation per Telefon oder face-to-face essenziell sein wird. Die Digitalisierung soll vor allem entlasten, damit der Vertrieb sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren kann – und das ist die persönliche Kundenbetreuung.“

Den Kunden noch besser verstehen und digital fitter machen

Ein weiterer spannender Aufgabenbereich, in dem die Digis unterwegs sind, ist das „Customer Onboarding/Insights“. Durch konkrete Maßnahmen soll die Beziehung zu Bestands- und Neukunden intensiviert werden. „Dazu zählen zum Beispiel Tandem-Besuche bei Kunden, die ich gemeinsam mit Vertriebskollegen mache, um die Digitalisierungsstrategie zu präsentieren. Oder das gezielte Einholen von Kundenfeedbacks, um unsere digitalen Lösungen weiter zu verbessern und neue Ansatzpunkte für neue Tools zu erhalten“, erklärt Marlene Moll. Auch das Planen und Durchführen von standortspezifischen Online- und Offline-Marketingmaßnahmen gehört zur Arbeit der Digis. „Aktuell setze ich zum Beispiel eine Case Study auf, die ein erfolgreiches EDI-Projekt mit einem Kunden darstellt. Sie soll später als wertvolle Marketingunterlage für den Vertrieb dienen“, schildert Joel Merten. „Klöckner hat sich zum Ziel gesetzt, vor allem kleinere Kunden in Zukunft noch besser digital einzubinden und zu beraten. Diese Aufgabe hat für uns in Hagen und somit für mich ebenfalls eine besonders große Bedeutung.“

Wahre Kommunikatoren mit wichtiger Schnittstellen-Funktion

Natürlich gehört es auch zum Aufgabenfeld der beiden Digis, den Erfolg all ihrer Aktivitäten zu messen und transparent zu machen – dank eines akribischen Controllings. Weil die Digis eine wesentliche Schnittstellenfunktion an den Standorten haben, sind sie zudem wahre Kommunikatoren: Kontinuierlich tauschen sie sich mit den Kolleginnen/Kollegen vor Ort, den Teams vom E-Business & Marketing sowie von kloeckner.i und eben auch mit den anderen Digis aus, um sich stets auf dem neusten Stand zu halten. Und die Kanäle sind vielfältig: Das reicht von der Info-Vermittlung per Sharepoint über den wöchentlichen Update-Call bis hin zu den halbjährlichen Digi Days. „Auf den letzten Digi Days haben wir beschlossen, dass wir von Yammer auf Teams, einer Funktion von Office365, umsteigen. Das macht die Kommunikation noch agiler und schneller. Man sucht zum Beispiel nur nach einem Wort und bekommt direkt alle Treffer angezeigt. Gleichzeitig hebelt es die direkte Kommunikation aber nicht aus“, verdeutlicht Marlene Moll.

„Ein Hansdampf in allen Gassen“ sei ein Vollzeit-Digi, findet sie. „Ich denke, dass die Entwicklung vom Digi-Verantwortlichen, der dies neben seinem Hauptjob gemacht hat, hin zum Vollzeit-Digi widerspiegelt, wie wichtig das Thema Digitalisierung innerhalb der Klöckner-Unternehmensstrategie ist. Als Schnittstellen ebnen wir den Weg für die Digitalisierung.“ Joel Merten (Rechts im Bild) sieht das ganz ähnlich: „Digitalisierung darf nicht halbherzig geschehen, gerade wenn man Pionier ist. Wir Digis sind dafür da, um die Weichen zu stellen, dass Prozesse in der Praxis automatisiert werden und Standards aufgebaut werden.“

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Klöckner kloeckner.i

Digitale Weichen für 2019 sind gestellt

Vom 27. bis 29. November 2018 war es wieder so weit: Die Digitalisierungsverantwortlichen von Klöckner & Co Deutschland und Kloeckner Metals Austria sowie das E-Business & Marketing-Team besuchten das Team der Digitaltochter kloeckner.i in Berlin, um an drei intensiven Tagen gemeinsam die digitalen Weichen für das nächste Jahr zu stellen. Auch hoher Besuch war zu diesem wichtigen Ereignis gekommen.

Nach den Digi Days im Mai 2018 galt es nun, auf die seitdem durchgeführten digitalen Maßnahmen zurückzublicken, sie zu bewerten und wichtige Weichen für die digitalen Ziele in 2019 zu stellen. Dafür haben alle Beteiligten ein sehr vielseitiges und intensives Programm auf die Beine gestellt. „Wir danken unseren Kolleginnen und Kollegen von kloeckner.i, die uns spannende Einblicke in die weitere Entwicklung unserer digitalen Tools gegeben haben. Sehr hilfreich war auch, dass dabei das bisherige Feedback aus der Praxis, etwa von den Vertriebsmitarbeitern, mit eingeflossen ist und diskutiert wurde. Denn nur durch diese Zusammenarbeit wird man kontinuierlich besser im Sinne des Kunden“, sagt Philipp Jäger vom E-Business & Marketing-Team, der die Digi Days mitorganisiert hat. Das Konzept der Digitalisierungsverantwortlichen, kurz Digis, die die Digitalisierungsstrategie von Klöckner an den jeweiligen Standorten vorantreiben, gibt es seit 2015, die „Digi Days“ als Workshop gibt es seit 2016. Dieses Jahr waren jedoch erstmals alle Digis in Vollzeit angestellt – was die sehr gute Entwicklung und auch Bedeutung des Themas Digitalisierung bei Klöckner unterstreicht.

Schwerpunkte für 2019: Kontrakt-Plattform und Schnittstellen-Management

Ein Programmpunkt an den drei Tagen waren zum Beispiel die neuen praktischen Features im Onlineshop. So wird dort etwa in Zukunft auch die Kontraktplattform integriert sein, was die Handhabbarkeit für Kunden wesentlich erhöht. Durch die neue Funktion „Regional Assortment“ können Kunden zudem sehr bald direkt sehen, welche Produkte in der jeweiligen Region verfügbar sind oder ggf. erst angefragt werden müssen – und sparen dadurch wertvolle Zeit bei ihrer Beschaffung. An Tag 2 hieß das Schwerpunkt-Thema Schnittstellen-Management – von EDI bis OCI. Hier berichteten die Digi Days-Teilnehmer von Erfahrungen mit den Tools bei Kunden und diskutierten mögliche Weiterentwicklungen. Durch EDI- und OCI-Lösungen können das Warenwirtschaftssystem eines Kunden und das von Klöckner automatisch Daten austauschen – manueller Aufwand wird so vermieden, Fehler werden reduziert, Beschaffungskosten werden gesenkt und der Prozess ist transparenter für alle Beteiligten. Am dritten Tag hieß einer der Programmpunkte Produktmarketing 2019. „Hier haben wir über Maßnahmen diskutiert, wie wir unsere Produkte noch besser für den (potenziellen) Kunden kommunizieren können. Eine Idee neben vielen wären zum Beispiel Webinare“, so Philipp Jäger.

Sogar Gisbert Rühl und Sven Koepchen machten sich ein Bild vor Ort

Die große Wertschätzung für die Digi Days und die Arbeit der Beteiligten dort zeigte sich auch in hohem Besuch: Sowohl der Vorstandsvorsitzende Gisbert Rühl als auch der KCD-Geschäftsführer Sven Koepchen sind extra zu kloeckner.i nach Berlin gekommen, um sich einen Eindruck vom Stand der digitalen Klöckner-Welt zu verschaffen. „Ich bin sehr beeindruckt vom Engagement und von der Kreativität der Digi Days-Teilnehmer. Das zeigt einmal mehr, dass Klöckner mit seiner Digitalisierungsstrategie auf einem sehr guten Weg ist. Von dem Konzept der Digis, die diese Strategie wesentlich in die Praxis umsetzen, profitieren nicht nur wir, sondern auch unsere Kunden“, so Sven Koepchen.