Unser Geschäft

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„Für Premiumprodukte brauchen wir Premiumstahl“

Die Wurzeln dieses Unternehmens reichen mit der Gründung der Maschinenbaufirma Gbr. Canali bis ins Jahr 1901 zurück. Später, im Jahr 1964, startete man mit einer eigenen Ventilbausektion, 1985 firmierte das Unternehmen in die VETEC Ventiltechnik GmbH um. Und seit 1988 gehört es zur SAMSON AG aus Frankfurt am Main, die weltweit rund 4.000 Beschäftigte hat. Im Werk  Speyer entwickelt und fertigt SAMSON VETEC heute mit rund 120 Beschäftigten Stellventile und pneumatische Antriebe für unterschiedlichste Einsatzgebiete.
Sven Donner

„Für die Herstellung von Premiumprodukten benötigen wir auch Premiumstahl“, erläutert Sven Donner, Produktionsleiter bei  der VETEC Ventiltechnik. Die hohen Qualitätsanforderungen, die seine Kunden haben, verlangt er natürlich auch von seinen Lieferanten und Zulieferern. Neben der Verarbeitung von Rohmaterial aus Guss setzt das Unternehmen zunehmend auf die Verwendung von Rundmaterial. „Hierbei kommt uns die jahrelange Erfahrung von Klöckner zu Gute“, so der Produktionsleiter.

Klöckner liefert Material für Sonderanfertigungen

Als klassischer Maschinenbaubetrieb mit hoher Fertigungstiefe benötigt SAMSON VETEC vor allem individuelle Sonderanfertigungen – man spricht dann von Losgröße 1. „Hierzu brauchen wir einen starken Partner an unserer Seite, welchen wir mit Klöckner glauben gefunden zu haben. Dies belegen die zahlreichen gemeinsamen Projekte“, erklärt Sven Donner. Erst kürzlich lieferte SAMSON VETEC eine Sonderarmatur aus, bei der Klöckner das Rundmaterial lieferte. Da draus wurde anschließend das Hochdruckgehäuse komplett aus dem Vollen gefertigt. Konkret handelte es sich dabei um ein sogenanntes Drehkegelventil, das in eine Wasserstoffleitung einer Raffinerie eingebaut wurde. Und  bei dieser Anwendung muss die Armatur eine besonders hohe Robustheit garantieren: 540.000 Kubikmeter Wasserstoff in der Stunde können durch diese Leitung fließen.

Klöckner entlastet SAMSON VETEC mit effizientem Supply Chain Management

Jens Wolfram
Sven Donner  erörtert: „Unsere Läger sind nach Möglichkeit beim Lieferanten. Zeitgerechte Lieferungen, welche dann unmittelbar der Fertigung zur Verfügung gestellt werden, geben uns die Möglichkeit unsere Bestände so klein wie eben möglich zu halten.“ Diese Königklasse im Supply Chain Management bietet Klöckner für SAMSON VETEC an. Mit der nun vierjährigen Zusammenarbeit ist Donner ziemlich zufrieden: „Klöckner ließ uns bislang nie im Stich. Auch bei Stahlerzeugnissen mit Sonderanforderungen – sei es Geometrie oder Qualitätsaspekte – konnte Jens Wolfram immer einen zeitnahen Liefertermin garantieren.“
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„Material von Kloeckner Metals Austria findet man in fast jeder unserer Trocknungsanlagen“

Holz wird überall auf der Welt als Baumaterial benötigt. Es zu trocknen, ist dabei ein wichtiger Produktionsschritt. Spezielle Anlagen dafür produziert die Firma Mühlböck aus dem österreichischen Eberschwang – und das recht erfolgreich: 1982 als 1-Mann-Garagenunternehmen gestartet, expandierte Mühlböck kontinuierlich und beschäftigt heute 170 Mitarbeiter. Rund 12.500 Holztrocknungsanlagen auf der ganzen Welt hat der Spezialist bereits entwickelt und gebaut. „Unsere Kunden kommen aus der gesamten Holzindustrie, hauptsächlich sind es Sägewerke und die Palettenindustrie. Unser Hauptmarkt ist Mitteleuropa, wichtig für uns sind auch Russland und Osteuropa. Aktuell haben wir ein Projekt in Kanada. Und in Ländern wie Japan und Elfenbeinküste waren wir auch schon aktiv“, erklärt Elisabeth Mühlböck, Abteilungsleiterin im Einkauf bei Mühlböck.
Immer auf die individuellen Bedürfnisse eines Kunden abgestimmt, plant, konstruiert, liefert und montiert man die Holztrocknungsanlagen aus einer Hand – Fullservice eben. Eine wichtige Rolle spielt dabei die elektronische Steuerung der Anlagen: Weil Holztrocknen viel Energie verbraucht, hat Mühlböck stark investiert in die Entwicklung neuer Technologien, mit denen Energie eingespart werden kann.

Mühlböck und Kloeckner Metals Austria: eine Win-win-Situation

Eine Holztrocknungsanlage von Mühlböck besteht aus vielen verschiedenen Komponenten – und hier kommt Kloeckner Metals Austria (KMA) ins Spiel. Seit 17 Jahren verbindet die beiden Unternehmen eine erfolgreiche Geschäftsbeziehung. „Der Kontakt kam zustande, als im Jahr 2002 die Firma Vanicek Trocknungstechnik, mit der wir bereits gut zusammenarbeiteten, von Mühlböck übernommen wurde“, erinnert sich Andreas Heiplik, Vertriebs- und Abteilungsleiter bei der KMA Standort Wien. „Seitdem haben wir unsere Zusammenarbeit stetig intensiviert.“
Von KMA bezieht Mühlböck vor allem Aluminiumbänder und -bleche, Edelstahlbänder und -bleche sowie Standardprofile. Um seinen Kunden zu entlasten, hat KMA extra ein Pufferlager für Aluminiumbänder eingerichtet. „Das Lagerhaltungs-Konzept haben wir gemeinsam erarbeitet und es funktioniert sehr gut. So können wir sehr flexibel Aufträge bearbeiten. Eine echte Win-Win-Situation für uns und für die KMA“, sagt Elisabeth Mühlböck. An der langjährigen Zusammenarbeit schätzt sie außerdem die große Zuverlässigkeit, Schnelligkeit und Fairness seitens KMA.

Mühlböck: EDI-Anbindung bei Kloeckner Metals Austria geplant

Gemeinsam hat man bereits erfolgreich Projekte rund um den Globus gestemmt. „Material von der KMA findet man in fast jeder unserer Trockungsanlagen“, veranschaulicht Elisabeth Mühlböck. Derzeit führt der Holztrocknungs-Spezialist aus Eberschwang ein neues ERP-System ein. Wenn diese Technik steht, ist fest eingeplant, Bestellungen bei KMA nur noch über EDI-Anbindung durchzuführen. „Das würde den Prozess noch effizienter und einfacher machen“, so Mühlböck.
Mehr über Mühlböck finden Sie HIER.

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Wandel erleben über den Dächern des Ruhrgebiets

Bei der Begrüßung bezeichnete KCD-Geschäftsführer Sven Koepchen (linkes Bild: Mitte) die Stadt Dortmund als „einen perfekten Ort“ für das Klöckner Forum Mehrwert Transformation. Denn wie beim Stahlkonzern auch hat sich in der Ruhrgebietsmetropole in sehr kurzer Zeit ein dramatischer Wandel vollzogen: Da, wo etwa vor einigen Jahren noch Tausende Menschen in einem riesigen Stahlwerk arbeiteten, ist heute ein künstlicher See – das Wohn- und Naherholungsgebiet Phönixsee. Auch die Location des diesjährigen Events ist ein Zeichen für Strukturwandel pur: Das Dortmunder U hat sich von einer Traditionsbrauerei zum Kunst- und Kulturzentrum gemausert. Danach richtete Herr Jens Wegmann (linkes Bild: Links) als Mitglied des Vorstands der Klöckner Holding Grußworte an die Gäste.
Ähnlich wie beim Klöckner Forum 2018, hatten die Gäste auch hier einen spektakulären Blick über die Umgebung. Über 120 Personen, darunter Kunden, Partner und Pressevertreter, waren der Einladung ins „The View“ gefolgt. Sie erlebten einen sehr abwechslungsreichen Tag, an dem hochkarätige Referenten das Thema „Transformation“ aus ganz unterschiedlichen Perspektiven beleuchteten. Durch das Programm führte, wie in den letzten beiden Jahren, Moderatorin Kerstin Stromberg-Mallmann (linkes Bild: Rechts).

Transformation: digitale Tools und Smart Factories

Patrick Grewer, Head of E-Business & Marketing bei Klöckner Deutschland, befasste sich zunächst mit der Frage: Wie hat sich Kommunikation in den letzten Jahren gewandelt und wie wird sie in Zukunft aussehen? Klöckner erlebt, dank einer zunehmend digitalen kommunikativen Strategie, eine tiefgreifende Transformation: vom Lieferanten zum Partner bzw. Servicedienstleister, der seine Kunden genaustens kennt. Grewer machte aber auch klar, „dass es kein entweder analog oder digital gibt“: Digitale Tools sollen Klöckner-Mitarbeiter vielmehr entlasten, sodass sich diese bei Themen wie Anarbeitung intensiver face-to-face mit Kunden austauschen können. Die Qualität der Kommunikation steigt so insgesamt.
Wie eine „Smart Factory“ aussieht, darüber referierte im Anschluss Dr. Christoph Rüttimann, CTO der schweizerischen Bystronic Gruppe. Er veranschaulichte, wie effizient ein Produktionsnetzwerk ohne menschliche Mitarbeiter dank Automatisierung und Digitalisierung sein kann. Gleichwohl machte er klar, dass die Transformation zur „smart factory“ auf verschiedenen Ebenen geschieht: Sie gelänge nur, wenn Business-, Technologie- und Organisations-Strategie darauf abgestimmt seien.

Transformation: digitale Disruptoren und Künstliche Intelligenz

Das Verlagswesen und der Stahlhandel seien ähnlich stark von der Digitalisierung getroffen worden, konstatierte Christoph Keese (linkes Bild), CEO von Axel Springer hy. Sowohl Klöckner als auch Springer hätten diese Herausforderungen angenommen und in Erfolg umgewandelt. Anhand von eindrucksvollen Beispielen zeigte Keese, dass „Disruptoren“, die einen Markt aufmischen, meist gar nicht aus dieser Branche kommen. Schließlich verdeutlichte er noch, warum Plattformökonomie immer wichtiger wird für Betriebe.
Nach einer ausgiebigen Mittagspause, in der die Gäste gemeinsam speisen, intensiv networken und den Ausblick genießen konnten, ging es weiter im Programm. Chris Boos (rechtes Bild), Gründer und CEO von Arago, räumte zunächst mit Vorurteilen gegenüber Künstlicher Intelligenz auf. Boos, der auch die Bundesregierung zu diesem Thema berät, zeigte spannende Beispiele dafür, wozu KI heute bereits fähig ist. Mit Blick in die Zukunft animierte er die Gäste: Machen Sie etwas! Denn KI sei ein Thema für jedermann.

Transformation: Blick in die Zukunft und Einkauf 4.0

Ob die Zukunft einfacher wird, nur weil sie schneller wird – diese Fragen standen im Mittelpunkt von Dirk Herrmanns Vortrag (linkes Bild). Der Zukunftsdenker und Historiker war bereits zum dritten Mal beim Klöckner Forum dabei, er sprach schon von „Brauchtum“. Mit starken Bildern vermittelte er dem Publikum, wie digitale Disruption bewährte Geschäftsmodelle auf den Kopf stellt. Sein Fazit: Veränderung ist niemals einfach, aber notwendig. Die letzte Präsentation widmete sich dem Thema „Procurement 360 Grad.“ Bernd Kohring (rechtes Bild), Einkaufsleiter bei SEW Eurodrive zeigte hier, wie auch Einkauf und Beschaffung durch die Digitalisierung transformiert werden.
Nach einer kurzen Abschlussdiskussion konnten die Gäste mit vielen Eindrücken den Tag bei strahlendem Sonnenschein ausklingen lassen. „Ich bin sehr zufrieden. Wir haben ein rundum gelungenes Event mit absolut hochkarätigen Referenten erlebt, die vielfältige Blickwinkel auf das Thema Transformation gegeben haben. Und viel Zeit zum Austauschen und Netzwerken hatten unsere Gäste auch“, resümiert Sven Koepchen. 2020 soll die erfolgreiche Veranstaltungsreihe Klöckner Mehrwert Forum weitergehen.

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Fortwengel GmbH in Dörpen

Gemeinsames Ziel: Glänzende Fassaden auf der ganzen Welt

„Wir sind mit 2 Personen in der Garage gestartet im Jahr 1987“, erinnert sich Svenja Fortwengel, Projektleitung der Fortwengel GmbH. Heute beschäftigt das Familienunternehmen mit Sitz im niedersächsischen Dörpen stolze 65 Mitarbeiter, davon allein 50 festangestellte Monteure. Spezialisiert hat man sich auf den Metallfassadenbau und die Abkanttechnik, also dem Biegen von Blechen. Vor allem in größeren Logistikhallen kommen die maßgeschneiderten Produkte von Fortwengel zum Einsatz. Das Angebotsspektrum der Niedersachsen hat sich in den über 30 Jahren dabei stetig weiterentwickelt: Bestand es anfangs nur aus der reinen Montageleistung, kam irgendwann der Lieferservice und in einem weiteren Schritt auch die technische Planung dazu – Fullservice sozusagen.

Fortwengel profitiert von großer Produktpalette bei Klöckner

Mit Klöckner verbindet Fortwengel eine über 10-jährige Partnerschaft, die sich immer weiterentwickelt hat. „Zu Beginn waren es noch kleinere Projekte, mittlerweile stemmen wir gemeinsam auch internationale Aufträge“, sagt Sven Grützmacher, Vertriebsmitarbeiter Dach und Wand der Klöckner-Niederlassung Bremen. Vom Stahlhändler bezieht der Fassaden-Spezialist zum Beispiel Tragschalen- und Fassadenbleche, Kassetten und sogenannte Sandwichpaneele, die etwa bei der Wand- und Deckenverkleidung zum Einsatz kommen. „Ich schätze Klöckner als sehr zuverlässigen, flexiblen und lösungsorientierten Partner. Wenn wir zum Beispiel kurzfristig Material für Aufträge benötigen, klappt das immer wunderbar“, schildert Svenja Fortwengel. Das funktioniert deshalb, weil Klöckner mit vielen verschiedenen Herstellern kooperiert und so eine große Bandbreite an Produkten parat hat. „Geht nicht gibt’s nicht“, sagt Sven Grützmacher lächelnd.

Fortwengel: Sogar internationale Projekte mit Klöckner umgesetzt

Gemeinsam hat man bereits erfolgreich Projekte in Deutschland, Europa und sogar weltweit umgesetzt. Zum Beispiel ein Bauvorhaben-Kraftwerk in England. „Das war das erste Großobjekt, das wir zusammen realisiert haben“, sagt Sven Grützmacher. In Oelde errichtet Fortwengel mit den entsprechenden Klöckner-Produkten derzeit ein 40.000 Quadratmeter großes Trapezdach für das Logistikzentrums eines Internethändlers. Nach einer intensiven Planungsphase startete die Montage im Mai/Juni 2018, die Restarbeiten laufen derzeit noch. Im italienischen Verona lieferten und montierten die Spezialisten aus Dörpen mithilfe von Klöckner die Dach- und Wandkonstruktion eines vollautomatisierten Hochregallagers. Und besonders stolz ist man auf ein gemeinsames internationales Projekt im Jahr 2015. In Mexiko montierte Fortwengel 3.000 Quadratmeter Dachfläche und 6.000 Quadratmeter Wandfläche für einen bekannten Automobilhersteller. „Dafür mussten 15 Container den weiten Weg nach Übersee antreten“, erklärt Svenja Fortwengel die Ausmaße. Soviel ist sicher: Für die Zukunft plant sie mit Klöckner noch viele weitere spannende Aufträge.