Mehrwertmacher

Digitalisierung hautnah in Berlin

Digitalisierung hautnah erleben

Mit seiner Digitalisierungsstrategie gehört Klöckner bereits jetzt branchenweit zu den Vorreitern. Der Konzern investiert dafür intensiv in die Weiterbildung und die Vernetzung seiner Mitarbeiter – wie etwa beim Programm „Digital Experience“. Das findet großen Anklang, auch bei Richard Odendahl. Der 27-jährige Vertriebler am Standort Frechen wurde über ein Posting der HR-Abteilung im internen Social Network Yammer auf die „Digital Experience“ aufmerksam – und war sofort begeistert: „Ich wollte die Kollegen in Berlin und ihre Arbeitsweise unbedingt einmal persönlich kennenlernen“, so der angehende Master in Marketing & Communications. Nachdem seine Vorgesetzte dem Vorhaben zugestimmt hatte, bewarb sich Richard Odendahl online mit Lebenslauf und Motivationsschreiben und bekam prompt die Zusage. Insgesamt zwei Monate dauerte sein Berliner Einsatz am Anfang dieses Jahres. Untergebracht war er während dieser Zeit in einer konzerneigenen Wohnung in Berlin zusammen mit Maike Güsgen, die ebenso am Programm teilnahm. Die 27-jährige Vertrieblerin am Standort Duisburg fand das Thema Digitalisierung schon immer sehr spannend: „Wir vom Vertrieb arbeiten ohnehin ständig mit kloeckner.i zusammen, zum Beispiel wenn es Probleme mit Online-Aufträgen gibt. Daher wollte ich wissen: Welche Menschen arbeiten dort? Und wie arbeiten die genau?“ Ebenfalls Anfang 2018 hat Markus Kerbler, Geschäftsführer von Kloeckner Metals Austria, seine „Digital Experience“ gemacht. „Ich wollte die Offline- und die Online-Welt noch mehr verknüpfen. Indem ich die Leute in Berlin und ihre Denke kennenlerne – und auch umgekehrt meine Perspektive einbringen kann“, erklärt Kerbler. Seiner verantwortungsvollen Position konnte er dabei auch von der Hauptstadt aus nachkommen, denn das Programm sieht dafür eine prozentuale Aufteilung des Arbeitsvolumens vor. 

Jeder Mitarbeiter macht seine eigene individuelle „Digital Experience

 Richard Odendahl hat seinem Know-how entsprechend das Online-Marketing-Team von kloeckner.i unterstützt. Nach einer zweiwöchigen Einführungsphase, in der er die Struktur der Digital-Tochter in Meetings und persönlichen Gesprächen kennenlernte, ging es in die praktische Umsetzung: „Ich habe zum Beispiel Info-Texte über Aluminium für ein neues Online-Portal überarbeitet. Dabei haben sich mein Fachwissen und das Know-how meines Kollegen wunderbar ergänzt.“ Weitere Projekte waren die Content-Erstellung für einen neuen technisch-orientierten Blog, die Mitarbeit an neuen Social-Media-Kanälen und die Produktion von Erklär-Videos für den Online-Shop. „Die Texte konnte ich mir selbst überlegen und auch in einem Tonstudio einsprechen – das war eine komplett neue Erfahrung und hat großen Spaß gemacht“. Ebenfalls begeistert war Maike Güsgen, die im Customer Service-Team von kloeckner.i eingesetzt wurde. „Hier habe ich eng mit dem Online-Shop-Team zusammengearbeitet, was mir für meine tägliche Arbeit in Duisburg sehr viel gebracht hat. Ich kann zum Beispiel nun Anfragen und Probleme von Kunden viel besser einordnen und kenne bei Bedarf die konkreten Ansprechpartner in Berlin“, erklärt sie. Umgekehrt brachte die Vertrieblerin ihr Know-how ein, indem sie zum Beispiel bei der telefonischen Kundenbetreuung mithalf und hier Verbesserungspotenziale identifizierte. 

Alle lernen voneinander – und rücken noch mehr zusammen 

Markus Kerbler konnte in der Marketingabteilung von kloeckner.i wertvolle Erfahrungen sammeln und ebensolche weitergeben: „Auf der einen Seite war es spannend zu erfahren, wie die Digitalisierungsstrategie konkret aussieht und was in den nächsten Jahren geplant ist. Auf der anderen Seite konnte ich insbesondere mein Know-how für Aluminium kommunizieren und verständlich machen, wie speziell die österreichische Zielgruppe tickt und wie der Online-Shop dahingehend noch weiter verbessert werden könnte. Eine Win-win-Situation für alle“. Genau wie Markus Kerbler blicken auch Richard Odendahl und Maike Güsgen positiv auf ihre Berliner Zeit zurück und haben ihre „Digital Experience“ schon im jeweiligen Team daheim geteilt. Das Programm würden sie Kolleginnen und Kollegen weiterempfehlen. Warum? – Maike Güsgen bringt es auf den Punkt: „Es ist die einzigartige Möglichkeit, in einer anderen Stadt in einem Startup-Feeling mitzuerleben, wie aus einer Idee ein Produkt wird. Auch lernen alle Beteiligten voneinander und wir im Klöckner-Konzern rücken dadurch noch einmal enger zusammen.“ 

Mehrwertmacher