Unser Geschäft

One face to the customer

Eine Abteilung – mehr Wert

Was die „Mini-Fusion“ Mitte 2016 bis zum heutigen Zeitpunkt gebracht hat? Eine ganze Menge: „Seitdem können wir Synergieeffekte für den Kunden nutzen und Aufgaben je nach Stärke des Teammitglieds besser verteilen“, sagt Klaus Bökels, Abteilungsleiter der „DG 13“ – wie die Einheit intern genannt wird. Denn häufig kommt es vor, dass ein Kunde, der Flachprodukte – also Stahlbleche – benötigt, für die Verarbeitung auch Edelstahl braucht und umgekehrt. Ebenso kann es sein, dass ein Kunde, der schwerpunktmäßig Edelstahl bezieht, auch einmal Bedarf nach Stahl hat. Und noch weitere Konstellationen sind denkbar. Kurzum: Die vorherige Trennung der beiden Abteilungen war weniger effizient. Der Kunde musste in einem solchen Fall weitergeleitet werden, wertvolle Zeit und ggf. auch Informationen gingen verloren. Das ist Vergangenheit: Heute hat jeder Kunde einen Kundenverantwortlichen, der jeden Produktwunsch bearbeitet – „one face to the customer“.

 

One face to the customer – nach außen und innen

Dieses Prinzip wird auch intern im Team gelebt. Der Kundenverantwortliche kümmert sich ganzheitlich um den Kunden, bietet alle Produkte aus dem gesamten Portfolio selbst an. Zwar hat er naturgemäß seinen gelernten Schwerpunkt, wird aber kontinuierlich mit dem nötigen Fachwissen der Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Bereichen versorgt. Das ist möglich, weil sich alle Teammitglieder sehr intensiv miteinander austauschen und bei Bedarf in sogenannten Mikrotrainings kleine Wissenseinheiten untereinander vermitteln. „Weil nun mehr Wissen allgemein vorhanden ist, geht jeder Kundenverantwortliche mit einem offeneren Blick auf seinen Kunden zu. Dadurch lernt er seinen Kunden natürlich auch noch einmal besser kennen, weil er schlichtweg in mehr Dingen kompetent beraten kann“, erklärt Klaus Bökels. Dass das so gut funktioniert, hat nicht zuletzt mit der guten Teamatmosphäre bei DG 13 zu tun. Gerne unternimmt man gemeinsam auch einmal etwas fernab der Arbeit – beim Bowling, Grillen oder bei einem Weihnachtsmarktbesuch etwa. „Neuerdings treffen wir uns einmal im Monat auf ein Feierabendbierchen“, so Bökels.

 

Noch mehr Zeit für Kundenbetreuung durch digitale Vertriebskanäle

Im Rahmen der zukunftsgerichteten Strategie von Klöckner wird sich auch das Tagesgeschäft der DG13 in den nächsten Jahren weiter verändern: Die zunehmende Digitalisierung wird dazu führen, dass Kunden einfache Stahl- und Metallprodukte vermehrt selbst über die digitalen Vertriebskanäle ordern werden, sodass sich die Kundenverantwortlichen noch intensiver auf die eigentliche Kundenbetreuung konzentrieren können – etwa auf die Beratung bei höherwertigen Stahlprodukten, sogenannten „Added Value Products“. Um das im Team bestmöglich umzusetzen, hat Klaus Bökels auch schon konkrete Ideen: „Wir planen, in kleinen, wechselnden Projektteams zu agieren und Stärken verschiedener Verkäufertypen zu bündeln. So können wir Services und Added Value besser, zielgerichteter und geplanter platzieren.“

sitzend v.l.: Swen Aliotta, Christian Schrade, Ricardo Renzi

stehend v.l.: Uwe Lange, Adele Heidenreich, Sandra Bonten, Karin Eich, Angelina Plevcak, Klaus Bökels

krankheitsbedingt fehlt Henning Dieterich

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