Fokus Mensch

Fitness: So wichtig ist sie für Körper und Seele

Dass Fitness hierzulande boomt, zeigen allein schon folgende Zahlen: Im Jahr 2018 hatten erstmals mehr als elf Millionen Menschen in Deutschland eine Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio. Zum Vergleich: In einem Fußballverein waren im selben Zeitraum „nur“ knapp sieben Millionen angemeldet. Gleichzeitig erreichte die Anzahl an Fitnessstudios einen Höchststand mit über 9.300. Das geht aus einer Studie hervor, die der Arbeitgeberverband deutscher Fitness- und Gesundheitsanlagen DSSV jährlich herausgibt.

Der Fitnessmarkt differenziert sich indes immer weiter aus: Gesundheitsangebote werden spezieller, weil sie häufiger genau auf eine bestimmte Zielgruppe abgestimmt konzipiert werden. So identifizierte man Fitnessprogramme für Best Ager und Senioren zum Beispiel als einer der wichtigsten Trends bei einer DSSV-Umfrage (unter 119 ausgewiesenen Experten). Auch wenn Wearables, Smartwatches und Apps im digitalen Zeitalter helfen können, die eigene Fitness anzukurbeln, war der Bedarf nach gut qualifizierten Trainern noch nie so hoch. Zumindest ist das der mit Abstand wichtigste Trend der DSSV-Umfrage.

Trends im Fitnessmarkt: Von Gaming bis zu Ganzheitlichkeit

Einen guten Über- und Ausblick auf das, was in der Fitnesswelt angesagt ist oder angesagt sein wird, gibt die weltweite Leitmesse Fibo in Köln. Sie fand zuletzt im April 2019 statt. Hier bekommen auch die neusten Innovationen eine Plattform. Zum Beispiel im Bereich Gaming: In der Umgebung eines virtuellen Computerspiels können Gamer ihre körperliche und kognitive Fitness verbessern. Diese Spielformate werden immer ausgeklügelter und sollen ordentlich Erlebnischarakter in die Fitnesswelt bringen.

Gleichzeitig geht der Trend hin zur Ganzheitlichkeit. Zu einem fitten Leben gehört eben nicht nur regelmäßiges Training, sondern auch Stressabbau, Regeneration und vor allem gesunde Ernährung. Gesundheit als komplexes Konstrukt soll hierüber auf verschiedenen Ebenen gefördert werden. Immer mehr gesundheitsorientierte Anbieter, die zum Beispiel auch Physiotherapie, Nahrungsergänzungsmittel und Wellness-Programme anbieten, spiegeln das wider. Die Grenzen zwischen Fitness- und Gesundheitsmarkt verschwimmen zusehends.

Fitness: Gesund für Muskeln und Herz

Besonders gesund ist Fitnesstraining bei einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Kraft- und Ausdauertraining. Regelmäßiges Krafttraining zum Beispiel wirkt dem altersbedingten Muskelabbau entgegen. Vor allem Rückenbeschwerden, die insbesondere Büromenschen ereilt, kann man so vorbeugen. Ein regelmäßiges Ausdauertraining ist dagegen besonders gut für das Herz. Das Risiko für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall lässt sich damit nachweislich senken.

Für alle diejenigen, für die ein Fitnessstudio nicht in Frage kommt, gibt es aber auch andere Möglichkeiten: Allein schon ein täglicher Spaziergang (zum Beispiel in der Mittagspause!) kann eine Menge für die körperliche Fitness bewirken. Im Übrigen profitiert auch das Gehirn beim Ausdauersport: Wer etwa regelmäßig joggt, stärkt auch seine grauen Zellen, weil neue Nervenzellen gebildet werden.

Dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fit sind, daran sollten also auch Unternehmen ein großes Interesse haben. Bei Klöckner hat man das schon lange verstanden. Besonders klar wird das durch die großangelegte Teilnahme an Firmenläufen unter der Marke „fit4Steel“. Aber auch zahlreiche andere Angebote in den Niederlassungen untermauern dieses Verständnis: Von Rückenschule über Wirbelsäulengymnastik bis hin zu Massagen / Physiotherapie reichen die Maßnahmen.

Und was werden Sie heute noch für Ihre Fitness tun?

Mehr Infos zur Fitness-Leitmesse Fibo finden Sie HIER.