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Gemeinsam wollen wir Klöckner Deutschland weiter nach vorne bringen

Seit dem 1. August 2019 ist Christina Kolbeck der neue Chief Financial Officer (CFO) bei Klöckner & Co Deutschland. Im Interview erzählt sie von ihrer spannenden Herausforderung, die sie zusammen mit CEO Sven Koepchen angeht.

Frau Kolbeck, was sind die wichtigsten Tätigkeitsfelder Ihrer neuen Position als CFO?

Bei Klöckner haben wir alle ein gemeinsames Ziel: Wir wollen erfolgreich Stahl verkaufen. Als CFO unterstütze ich mit meinem Team das operative Business dabei, dieses Ziel bestmöglich zu erreichen. Das machen wir grundsätzlich auf zwei Wegen. Auf der einen Seite analysieren wir unsere Geschäftszahlen, wo stehen wir, was ist gut gelaufen, wo müssen wir noch nachlegen. Auf der anderen Seite schauen wir auch in die Zukunft und fragen beispielsweise, welche Investitionen sinnvoll sind. Neben diesen finanzlastigen Aufgaben kümmere ich mich insbesondere um IT-Themen. Für unser Unternehmen, das mitten in der Digitalisierung steckt, ist das höchst interessant und wichtig.

Welche Besonderheiten gibt es im Stahlhandel, die Ihren Job vielleicht besonders spannend und herausfordernd machen?

Seit etwa 2008 hat sich der Stahlhandel zu einem sehr schnelllebigen und volatilen Markt mit einem starken Wettbewerb entwickelt. Als CFO muss ich daher ständig mit meinem Team schauen, ob wir bei Klöckner auf der richtigen Spur sind – oder wo ggf. angepasst werden muss. Das geht nur, wenn man, wie die KCD, ein agiles Unternehmen ist, offen ist für neue Lösungswege und den „Change“ aktiv gestaltet – da sind wir als Geschäftsführung besonders gefragt und haben eine Vorbildfunktion.

Wie sieht die Zusammenarbeit mit Sven Koepchen, dem CEO von Klöckner Deutschland, aus?

Herr Koepchen und ich sind ein Team. Wir arbeiten sehr eng zusammen und stimmen uns intensiv bei allen wichtigen Entscheidungen ab. Wenn wir zum Beispiel nicht gemeinsam in einem wichtigen Meeting waren, briefen wir uns gegenseitig über dessen Verlauf und Ergebnis. Gemeinsam wollen wir Klöckner Deutschland weiter nach vorne bringen. Gerade etwa sind wir gemeinsam auf Tour durch die Niederlassungen, damit ich die Kolleginnen und Kollegen vor Ort auch persönlich kennenlerne und ihr Geschäft dort noch besser verstehe.

Wie hat sich Ihre Arbeit im Bereich Investor Relations und jetzt als CFO durch die digitale Transformation verändert?

Die Arbeit ist vor allem schneller geworden. Wir können Daten wesentlich schneller erheben und konsolidieren als früher. So ist die Erwartung im gesamten Unternehmen, auf bestimmte Fragen schneller eine Antwort zu haben. Das geht nur, indem man die Arbeitsweise verändert. Agilität ist auch hier das Stichwort. Man muss viel kommunizieren, sich austauschen, voneinander lernen. Und Interesse haben, Trampelpfade zu verlassen und neue Wege zu erkunden.

Was zeichnet Klöckner als Arbeitgeber Ihrer Meinung nach aus?

Die Marke Klöckner hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Durch unsere digitalen Initiativen haben wir uns einen Namen gemacht und sind auch als Arbeitgeber viel bekannter geworden. Wir können unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein sehr modernes Arbeitsumfeld und auch viele spannende Themen bieten in einem Unternehmen, das sich auf dem Weg der Digitalisierung befindet. Sehr gute Sozialleistungen wie bspw. Sportangebote, Gesundheitsmanagement, Möglichkeit zu Homeoffice, Urlaubs- und Weihnachtsgeld machen uns als attraktiven Arbeitgeber aus. Auch Weiterbildung wird bei uns großgeschrieben – on- wie offline unterstützen wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch die Digital Academy oder unsere Trainingsakademie dabei, sich für die Zukunft zu wappnen. Das alles ist eine sehr gutes und attraktives Gesamtpaket für Beschäftigte.

Sie sind die erste Frau mit an der Spitze von Klöckner Deutschland – in einer recht traditionellen Branche. Was bedeutet das für Sie persönlich? Hat das auch Strahlkraft als Arbeitgebermarke?

Eigentlich sollte es normal sein, dass Frauen in Führungspositionen anzutreffen sind. Und da kommen wir immer weiter hin. Klöckner ist sicher auch hier Vorreiter. Ich bin außerdem vor rund einem Jahr Mutter geworden – eine sicherlich für jeden herausfordernde Zeit, nicht nur, wenn man berufstätig ist. Auch während meiner Schwangerschaft wurde ich stets von Klöckner unterstützt, etwa durch flexible Arbeitszeitmodelle und dem Ansatz des agilen Arbeitens. Das zeigt mir: Bei Klöckner zählt die Leistung eines Menschen, unabhängig von Geschlecht, Alter oder der Frage, ob man Kinder hat oder nicht. Wenn man Lust hat, etwas zu gestalten, zu bewegen und auch noch Spaß beim Arbeiten haben will, ist man bei Klöckner genau richtig.

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