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Großes Finale in Down Under

Nach spektakulären Erlebnissen in Südamerika und anschließend in Mittelamerika sowie in den USA steuerten Christian Schrade und seine Freundin ihr finales Weltreiseziel an: Am 26. Dezember 2018 ging es per Flieger von Hawaii nach Melbourne. Sehr gewöhnungsbedürftig war in diesem Fall die Zeitverschiebung: Lag das Pärchen in Hawaii noch 11 Stunden hinter der Ortszeit Deutschlands, waren sie in Australien 9 Stunden voraus.

Melbourne: Metropole mit Flair

„Melbourne hat uns sehr gut gefallen. Der Hafen, die Skyline, viele Grünanlagen und Bars – all das hatte jede Menge Flair. Trotz 40 Grad Celsius konnte man es sehr gut aushalten“, schildert Christian Schrade. Nach drei Tagen in der australischen Metropole erkundeten die Weltenbummler die berühmte Great Ocean Road mit einem Mietwagen. „Man fährt im Grunde die ganze Zeit am Wasser entlang. Und kann jederzeit anhalten, um den Blick zu genießen“, so Schrade. Pünktlich zum Jahreswechsel waren die Beiden wieder zurück in Melbourne – und erlebten hier ein spektakuläres Feuerwerk im Hafen.

Cairns, Great Barrier Reef, Whitsunday Island: einmal die Ostküste entlang

Direkt im neuen Jahr ging es mit dem Flieger Richtung Norden nach Cairns. Hinter der Küstenstadt, die als Backpacker-Paradies gilt, beginnt unmittelbar der Regenwald. Mit einem gemieteten Camper inklusive Schlafplatz und kleiner Küche nahm sich das Pärchen von dort aus die Ostküste Richtung Süden vor. „Halt gemacht haben wir immer dann, wenn wir Lust hatten. Zum Beispiel für eine Schnorcheltour am Great Barrier Reef oder einen Besuch zu den Whitsunday Islands“, erinnert sich Schrade. Die Tour zu den karibisch anmutenden Inseln mussten sie allerdings mehrmals verschieben, weil das Wetter nicht mitspielte. „Das gehört auch dazu“, so Schrade.

Koalas und Kängurus in Sicht

Zu einem richtigen Australienurlaub gehört auch, einmal Koalas und Kängurus in freier Wildbahn zu sehen. Letztere bekam das Weltenbummler-Pärchen auch relativ häufig zu Gesicht – zunächst aber leider als Unfallopfer am Rande der Highways. „Ein sehr zutrauliches Känguru haben wir dann aber auf einem Campingplatz erleben dürfen“, so Schrade. Glück hatten sie auch mit den etwas scheueren Koalas: Einmal erspähten sie sogar ein Prachtexemplar auf einem Eukalyptusbaum. In einem Koala-Krankenhaus haben sie dann eine ganze Reihe von den flauschigen Bären live sehen können.

Sightseeing in Sydney: von Blue Mountains bis Opernhaus

Am 26. Januar, nach über drei Wochen, sind die Beiden dann wieder in Sydney eingetrudelt und haben dort ihren Camper abgegeben. Zum örtlichen Sightseeing gehörten ein Abstecher in die nahen Blue Mountains und die Hotspots von Sydney – darunter natürlich die Harbour Bridge und das weltberühmte Opernhaus. „Es war schon ein toller Moment, vor diesem australischen Symbol schlechthin zu stehen und sich klar zu werden, dass man jetzt auf der anderen Seite der Erde ist, ganz weit weg von zuhause“, so Schrade.

Ankunft in Neuseeland: Ganz schön grün hier

Am 29. Januar flog das Pärchen weiter von Sydney nach Queenstown in Neuseeland. „Auch wenn das der Abschluss unserer Reise war, haben wir uns sehr darauf gefreut. Da wollten wir nochmal Vollgas geben“, so Schrade. Schon bei der Ankunft hat ihm sofort die grüne Berglandschaft imponiert. Außerdem war es kühler als in Australien mit angenehmen 25 Grad Celsius. „Auch die Menschen in Neuseeland haben uns gefallen – sehr offen, freundlich, entspannt und interessiert, ähnlich wie die Australier“, erklärt Schrade.

Neuseelands Südinsel: Fjorde, Gletscher, Whale-Watching

Die Nord- und Südinsel haben die beiden Weltenbummler wieder mit einem Camper erkundet – und dabei stolze 5.000 Kilometer in knapp drei Wochen zurückgelegt. Von Queenstown aus sind sie zuerst zum bekannten Fjord Milford Sound. Hier konnten sie die spektakuläre Kulisse von einem Boot aus bewundern – auch bei grauem Wetter im Regen! Von dort ging es zu zwei bekannten Gletschern. „Eigentlich war da eine Tour mit dem Hubschrauber geplant, die musste wegen schlechten Wetters leider abgesagt werden. Am nächsten Tag ging es dann zumindest zu einem der beiden Gletscher, Landen war aber leider nicht möglich“, schildert Schrade. Weiter im Osten der Südinsel war dann eine Whale-Watching-Tour geplant, wo man zu 95 Prozent Wale sieht. „Wir gehörten leider zu den 5 Prozent“, sagt Christian Schrade lachend. „Aber so ist das mit der Natur. Tiere und Wetter kann man nun mal nicht beeinflussen. Und das ist ja auch gut so.“ Der Abschluss der Südinselroute war dann wiederum sehr schön: eine Bootstour im Abdel-Tasman-Nationalpark.

Neuseelands Nordinsel: von Kanufahrten und vulkanischen Quellen

Mit der Fähre setzten Schrade und seine Freundin zur Nordinsel über nach Wellington. Von dort haben sie sich zur einer mehrtägigen Kanufahrt auf einem Fluss im Inselinneren aufgemacht. „Das war ein Highlight mitten in der Natur. Aber auch sehr anstrengend, bei 30 Grad Celsius zu paddeln und Hindernissen auszuweichen“, so Schrade. Danach ging es nach Rotorua, die Stadt der Schwefelquellen. „Fast überall riecht es dort nach faulen Eiern. Das war schon sehr speziell“, erzählt Schrade. Zum Abschluss ihres Neuseeland-Aufenthalts war das Pärchen noch drei Tage in der Millionenstadt Auckland, um den Camper abzugeben und die Reise langsam ausklingen zu lassen. „Toll war, dass wir uns trotz dieser großartigen Weltreise wieder auf zuhause gefreut haben und nicht in ein Loch gefallen sind. Das war uns sehr wichtig“, sagt Schrade.

Zurück in der Heimat Ende Februar sei man doch erstaunlich schnell wieder im Alltag drin gewesen. Schrade findet, dass es aber auch etwas Schönes sei, wieder einen bekannten Tagesablauf zu haben. „Eine Weltreise würde ich jedem Reiselustigen einmal empfehlen. Es hat sich hundertprozentig gelohnt.“ Eine große Reise wird es laut Schrade bestimmt wieder geben – in ein paar Jahren.

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