Mehrwertmacher

Metropolen-Feeling, eine einsame Insel – und etwas Magie

Angekommen in Australiens größter Stadt, musste zunächst eine Unterkunft her: Fündig wurden Maike Güsgen und ihre Freundin Theresa dann in einer 7-Mann-WG mitten im Zentrum von Sydney. Die anschließende Jobsuche hatte es in sich: „Bis zu diesem Zeitpunkt hatte das immer sehr schnell geklappt. In Sydney war das aber eine echte Herausforderung. Ich habe sehr viel gesucht, viele Vorstellungsgespräche gehabt, aber ein Job kam zunächst nicht dabei herum. Das war schon ein wenig frustrierend“, erinnert sich Maike Güsgen.

Sydney
Gift Shop

Eigentlich wollte sie auch nicht im gastronomischen Bereich arbeiten, aber nach zwei Wochen voller Absagen erwog sie auch diese Option. Weil es in Australien eine sehr strenge Handhabe mit dem Alkoholausschank gibt, brauchen Beschäftigte in dem Gewerbe ein spezielles Zertifikat. Und genau das haben Maike und ihre Freundin dann auch während einer nicht ganz günstigen Schulung erworben – und sich damit beworben. „Eine Zusage habe ich dann aber von einem Geschenke-Shop bekommen. Und da habe ich auch sofort angefangen“, so Güsgen.

Gearbeitet hat sie dort für die nächsten zwei Monate – 6 Stunden montags bis freitags, zur Weihnachtszeit auch mal etwas mehr.

Sydney: Darling Harbour, Beach Walks und spektakuläres Silvester

Abends und am Wochenende blieb aber noch genug Zeit, um die Metropole Sydney kennenzulernen. Zum Beispiel, um mit den WG-Freunden das Ausgehviertel Darling Harbour zu genießen. Oder einen der zahlreichen Beach Walks rund um Sydney zu erkunden. „Auch in der Umgebung haben wir tolle Ausflüge gemacht. Zum Beispiel zum Royal National Park mit den Figure 8 Pools. Das sind natürliche Pools in Felsen, die die Form einer Acht haben“, erklärt Güsgen. Ihre Zuneigung zur australischen Millionenstadt kam erst mit der Zeit: „Am Anfang hat mir das gar nicht so gefallen. Dann habe ich aber immer mehr schöne Ecken für mich entdeckt. Ich war auch erstaunt, wie schnell ich mich zurechtgefunden und dann auch wohlgefühlt habe, so weit weg von zuhause“, so Güsgen. Ein echtes Highlight für sie in Sydney war dann Silvester. „Wir haben zusammen mit einigen Bekannten, auch aus unserer Zeit im Nordosten, gefeiert. Das Feuerwerk war ziemlich spektakulär: Egal, wohin man schaute, überall wurden Raketen gezündet, sogar von den Schiffen im Hafen aus. Einfach toll!“

Lord Howe Island: Klettertouren und Nachtschnorcheln

Ein Kontrastprogramm zum trubeligen Sydney war Maike Güsgens nächste Station: Anfang Februar flog sie mit ihrer Freundin und ihrer Schwester, die extra aus Perth angereist war, nach Lord Howe Island. „Das war ein Geheimtipp meiner Schwester. Die Insel liegt knapp 2 Flugstunden östlich von Sydney und ist noch ziemlich unbekannt“, verrät Maike Güsgen. Gerade einmal 11 Kilometer ist das Eiland lang, autofrei und Nahrungsmittel werden in der Regel nur alle zwei Wochen angeliefert. „Lord Howe Island ist ein echtes Schnorchelparadies mit schönen Stränden.

Und es gibt tolle Möglichkeiten zu wandern, was ich persönlich sehr gerne mag“, beschreibt Güsgen. Beides haben die drei Frauen dann auch ausprobiert. „Das Klettern auf einen der beiden Berge war ziemlich anstrengend, an ganz steilen Wänden entlang. Es hat aber großen Spaß gemacht“, so Güsgen. Als Highlight empfand sie auch das Nachtschnorcheln: Zusammen mit einem Tourguide und einer Taschenlampe in der Hand im dunklen Ozean zu treiben „war schon etwas gruselig.“

Ayers Rock: Extreme Natur mitten im Outback

Etwas wehmütig nach dem einwöchigen Erholungsurlaub nahmen Maike Güsgen und ihre Freundin dann den Flieger zurück nach Sydney. Um sich direkt schon auf das nächste Abenteuer vorzubereiten: Das Outback mit dem heiligen Monolithen Ayers Rock wollte entdeckt werden. Vor Ort haben die jungen Frauen dann eine mehrtägige Tour auf und um den berühmten Felsen herum unternommen. „Der Uluru ist zwar nicht sonderlich hoch mit seinen 350 Metern, aber dafür sehr steil und er heizt sich sehr stark auf. Trotz der extremen Bedingungen gibt es erstaunlich viele Pflanzen und Tiere zu beobachten“, erinnert sich Maike Güsgen. Nachts hat die abenteuerlustige Truppe unter freiem Himmel geschlafen. „Der Sternenhimmel in der australischen Wüste war einfach nur atemberaubend. Da war es auch gar nicht mehr so schlimm, um 4 Uhr morgens aufzustehen für die Tour.“

Wie Maike Güsgens Abenteuer Australien im weiten Westen weitergeht, erfahren Sie in wenigen Wochen im dritten – und letzten – Teil unserer Story. Wir sind genauso gespannt wie Sie!

Mehr Infos zu Sydney finden Sie HIER.

Mehr Infos zum Ayers Rock finden Sie HIER.

Mehrwertmacher