Mehrwertmacher

Duales Studium Klöckner

Praxis in Duisburg, Theorie in Kalifornien

Seit August 2017 absolvieren Katharina Groß-Bölting und Frederik Schröder ein Duales Studium bei Klöckner. Das bedeutet: ein intensiver Mix aus Arbeiten und Studieren unter attraktiven Bedingungen – wie zum Beispiel ein sechsmonatiger Auslandsaufenthalt.

Direkt nach ihrem Wirtschaftsabitur im Sommer 2017 war für Katharina Groß-Bölting aus Borken klar: Sie will BWL studieren, ebenso groß ist aber auch der Wunsch, für eine Zeit ins Ausland zu gehen. So bewarb sich die heute 20-jährige zunächst für verschiedene Studienprogramme und spielte auch mit dem Gedanken, stattdessen Work & Travel zu machen.  Klöckner lud sie schließlich zu einem Vorstellungsgespräch ein – für einen Platz beim Dualen Studium Handelsmanagement. „Nach dem Gespräch war ich sofort überzeugt, dass das genau das ist, was ich machen will. Eine kompakte und vielfältige BWL-lastige Ausbildung und sogar mehrere Auslandsaufenthalte. Damit schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe“, erinnert sich Katharina. Ziemlich motiviert begann sie am 1. August 2017 ihre Ausbildung bei Klöckner. Ebenso wie der 19-jährige Frederik Schröder aus Mülheim an der Ruhr: „Die Idee zu studieren und gleichzeitig in ein Unternehmen eingebunden zu sein, hat mir gefallen. Und als ich im Vorstellungsgespräch erfuhr, dass es auch Auslandsphasen gibt, war ich begeistert. Außerdem hat mir die gute Atmosphäre bei Klöckner gefallen, ich habe mich von Anfang an wohlgefühlt“, erklärt Frederik.

Abwechslungsreicher und ausgewogener Mix

Gleich zwei Abschlüsse kann man beim Dualen Studium erwerben: eine Berufsausbildung zum Kaufmann bzw. zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel und einen Bachelor-Abschluss im Handelsmanagement. Parallel zum Studium absolvieren die „Dualis“, wie sie liebevoll bei Klöckner genannt werden, in den ersten zwei Jahren die Ausbildung, im dritten Studienjahr folgen dann noch ein Semester und ein Praktikum im Ausland. Theorie und Praxis wechseln sich dabei stets ab: „Wir sind immer abwechselnd 3 Monate im Unternehmen aktiv, dann 3 Monate an der Hochschule bzw. Berufsschule“, erklärt Frederik. Während der Praxisphasen in der Klöckner-Zentrale in Duisburg durchlaufen sie alle wichtigen Abteilungen – vom Einkauf, Verkauf über Debitoren und Kreditoren bis hin zum Personal. Mit unterschiedlichen Schwerpunkten: Controlling heißt er bei Frederik, Produktmanagement bei Katharina. „Da wir aber so gute Einblicke in alle wichtigen Bereiche bekommen, könnten wir uns später auch sehr gut in andere Abteilungen einarbeiten“, ist Katharina überzeugt. In den Theorieblöcken geht es ebenfalls abwechslungsreich zu: drei Tage in der Woche an der Europäischen Fachschule in Neuss, zwei Tage in der Berufsschule in Düsseldorf. „Das Grundlagenwissen, das wir in der Berufsschule bekommen, hilft super beim Studium. Das ergänzt sich gut. Außerdem finde ich klasse, dass wir an der Hochschule neben BWL noch andere Module haben, wie zum Beispiel Training sozialer Kompetenzen. Darunter fallen beispielsweise Teamarbeit und Teamentwicklung oder Präsentations- und Verhandlungstechniken“, so Frederik. Das alles passiert in einem Verbund von etwa 25 Studierenden – eine ideale Größe zum Lernen und Austauschen, auch mit den Dozierenden.

Viele Vorteile geboten – Disziplin ist gefragt

Neben dem spannenden Wechsel von Theorie und Praxis schätzen die beiden Dualis noch weitere Dinge an ihrer Ausbildung. Zum Beispiel die Zukunftsaussichten: „Wenn man motiviert ist und sich richtig engagiert, dann hat man gute Chancen, später von Klöckner übernommen zu werden. Außerdem hat man dann beim Start ja auch schon Berufserfahrung“, sagt Katharina. Noch ein Vorteil: Während ihrer dreijährigen Ausbildung bekommen die Dualis ein monatliches Gehalt gezahlt, mit dem sie ihre Lebenshaltungskosten bezahlen können. Zudem übernimmt Klöckner in jedem Fall zwei Drittel der Studiengebühren – bleibt ein Duali noch mindestens zwei Jahre nach dem Abschluss im Unternehmen, erstattet es auch das restliche Drittel. „Würde ich diese Unterstützung nicht bekommen, hätte ich mir das Studium kaum leisten können und mich sicher dagegen entschieden“, stellt Katharina fest. Dafür müssen die Dualis natürlich auch gute Leistungen bringen und ein positives Bild in den Abteilungen abgeben, um gegebenenfalls dort später übernommen zu werden. Der kompakte Ausbildungsplan erfordert sicher auch eine gewisse Disziplin. Aber: „Den Kompromiss, mich auch abends ab und an nach meinen Hobbies noch mal an den Laptop zu setzen und vielleicht 2 bis 3 Wochen weniger Semesterferien zu haben gehe ich gerne ein. Denn dafür bekomme ich in dieser verhältnismäßig kurzen Zeit auch sehr viel geboten von Klöckner“, sagt Frederik.

Bald geht´s ins Ausland – wir bleiben am Ball!

Das Highlight für die beiden Dualis startet im Januar 2020: Direkt nach Abgabe ihrer Bachelor-Arbeit geht es für Katharina und Frederik ins Ausland. 4,5 Monate wird Katharina dann an der Universität Tecnológico de Monterrey in Guadalajara in Mexiko studieren, anschließend wird sie ein 1,5-monatiges Praktikum in der US-amerikanischen Klöckner-Niederlassung in Atlanta absolvieren. Quasi als Nachfolgerin von Frederik, der bereits von Januar bis März dort sein Auslandspraktikum machen wird. Um dann ein Semester an der University of California zu beginnen. „Theoretisch kann man das Auslandssemester an jeder Universität der Welt machen. Ich habe mich schlussendlich für die USA entschieden“, freut sich Frederik. In ihrer „Duali-Klasse“ werden die beiden dafür auch etwas beneidet, denn ein Auslandspraktikum über das Auslandssemester hinaus bietet dort kein anderer Arbeitgeber an. Übrigens werden wir Katharina und Frederik in den nächsten Monaten – auch per Video – über die Schulter schauen. Sie dürfen gespannt sein, was bei unseren Dualis noch so alles passieren wird!

Mehrwertmacher