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ERP-System Sage

Premiere für Sage-System mit Klöckner-Modul

Das weit verbreitete ERP-System Sage 100 kann sämtliche Geschäftsprozesse eines Unternehmens koordinieren. Als erster Kunde überhaupt nutzt der Formteil- und Anlagenbauer TrappInfra das System mit dem Klöckner-Modul, um Bestellungen automatisch zu übermitteln. Die enge Verzahnung macht die Beschaffung noch schlanker und festigt die Geschäftsbeziehung.

 

Jedes Unternehmen muss Kapital, Personal, Betriebsmittel, Material und andere Ressourcen optimal einsetzen – dieser Vorgang wird auf Englisch Enterprise Resource Planning genannt, kurz ERP. Softwaresysteme wie Sage 100 erleichtern die Aufgabe und können sämtliche Geschäftsprozesse koordinieren: von Einkauf und Vertrieb bis zu Warenwirtschaft und Produktion. Die TrappInfra Formteil- und Anlagenbau GmbH & Co. KG aus Falkensee bei Berlin steigt derzeit von einer hauseigenen ERP-Lösung auf Sage 100 um. Zum neuen System gehört das eigens entwickelte Klöckner-Modul, das auf der Warenwirtschafts-Software von Sage aufsetzt.

Als erster Kunde weltweit übermittelt TrappInfra jetzt Bestellungen aus der ERP-Software automatisch an das SAP-System bei Klöckner. Die Daten fließen über eine von kloeckner.i entwickelte Schnittstelle. Die Anbindung macht die Beschaffung noch schlanker: Der Einkäufer muss sich nicht erst im Onlineshop einloggen, auch das manuelle Erfassen der Bestelldaten entfällt. „Es ist schon beeindruckend, wenn der Kunde mit Sage 100 eine Bestellung bei uns auslöst. Unsere Mitarbeiter erhalten nur noch eine E-Mail als Benachrichtigung, dass eine Belieferung stattfindet“, so Ramon Heitepriem, Vertriebsleiter am Standort Velten. In Zukunft zeigt das System dem Einkauf von TrappInfra auch Materialbestände bei Klöckner an. „Natürlich steht es dem Kunden frei, bei Bedarf zum Telefon zu greifen und persönlich mit seinem Ansprechpartner bei uns im Haus zu reden.“

 

Betrieb startet mit Bestellungen von Handelsware

 

Trappinfra bezieht von Klöckner vor allem Handelsware, in erster Linie Grobbleche und Rohre. Die automatische Übermittlung von Bestellungen hat im Oktober mit diesen Artikeln begonnen und soll nach und nach auf andere Produkte ausgedehnt werden. „Anfangs gab es ein paar Kinderkrankheiten, die zu beheben waren“, so Jens Günther, kaufmännischer Geschäftsführer bei TrappInfra. „Wenn sich das eingespielt hat, kann das System unbeaufsichtigt laufen.“ Für den Kunden soll die Software unter anderem die weitere Bearbeitung eines Einkaufs bei Klöckner vereinfachen: „Wenn das Material ankommt und unsere Bestellnummer auf dem Lieferschein steht, brauchen wir nur diese Nummer einzugeben und sehen dann alle Posten des Auftrags.“ Die immer engere Verzahnung festigt nicht zuletzt die Geschäftsbeziehung.

Von den ersten Gesprächen über ein neues ERP-System bis zur ersten Bestellung ist mehr als ein Jahr vergangen. An der Premiere für das Klöckner-Modul hat kloeckner.i intensiv mitgearbeitet. Von den dabei gesammelten Erfahrungen können noch viele andere Unternehmen profitieren. „Wir wissen, dass 50 Prozent unserer Kunden kein ERP-System haben. Von diesen sind viele auf der Suche nach einer günstigen Lösung“, erklärt Christian Dyck, Geschäftsführer von kloeckner.i. Nun seien vor allem die Vertriebsmitarbeiter gefordert, mit diesen Kunden ins Gespräch zu kommen und ihnen die Vorteile aufzuzeigen. Schließlich unterstützt Klöckner die Einführung des Sage-Moduls nicht nur durch Know-how und Beratung. Je nach Jahresumsatz kommt auch ein finanzieller Zuschuss in Frage.

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