Fokus Mensch

Wie gut, dass es den Buddy gibt! (mit Video)

Ein neuer Job in einem neuen Unternehmen ist oft wie ein Sprung ins kalte Wasser. Vor allem in einem großen Konzern. Am Anfang hat man viele Fragen, muss sich auf neue Leute einstellen und die Unternehmenskultur kennenlernen. Häufig sind es dabei gar nicht die fachlichen Fragen, die einen bewegen. Es sind Fragen wie „Wen spreche ich zu welchen Themen am besten an? Welche Werte sind uns wichtig? Wie arbeiten wir zusammen? Was bedeuten bestimmte interne Abkürzungen? Wie ist der Konzern genau strukturiert? Wo kann man in der Umgebung gut Mittag essen gehen?“. Für all diese nicht-fachlichen Fragen gibt es bei Klöckner seit kurzem ideale Ansprechpartner: die Buddys.

Beide Seiten profitieren vom Buddy-Programm

Buddys sind ein wesentlicher Bestandteil des neuen Onboarding-Prozesses, den Klöckner derzeit ausrollt, sowie der erweiterten Employee Experience. Mit konzipiert hat ihn Janosch Stolle, Personalentwickler bei Klöckner & Co Deutschland: „Weil ein Buddy aus einer anderen Abteilung als der neue Mitarbeiter bzw. die neue Mitarbeiterin kommt, hat die Konstellation direkt informelleren Charakter, es herrscht eine lockerere Atmosphäre. Der neue Kollege bzw. die neue Kollegin kann auch abseits der Fachabteilung schnell Informationen erhalten. Für alle fachlichen Fragen bleibt weiterhin die Führungskraft zusammen mit der Abteilung in der Verantwortung.“ Das erleichtert den Austausch ungemein.

Nach einigen fixen Programmpunkten in den ersten Tagen wie zum Beispiel ein gemeinsames Mittagessen sind der Buddy und sein Partner bzw. seine Partnerin sehr frei in der Gestaltung ihrer weiteren „Beziehung“. Sie entscheiden dann, wann sie sich austauschen oder gemeinsam etwas unternehmen. „Bei der Wahl der Buddys achten wir natürlich darauf, dass das von den Voraussetzungen her wie zum Beispiel ähnliches Alter oder ähnliche Interessen gut passt. Natürlich sollte man als Buddy auch freiwillige Beweggründe haben, um an dem Pool teilzunehmen. Das funktioniert in der Praxis auch sehr gut“, sagt Janosch Stolle. Auch die Buddys profitieren von dem Programm. Sie bauen ein abteilungsübergreifendes Netzwerk auf, lernen neue Menschen kennen und können andere an Ihren Erfahrungen teilhaben lassen.

Alle Niederlassungen machen mit

Ergänzt wird das Buddy-Programm um viele weitere Maßnahmen, die den Start bei Klöckner vereinfachen: Dazu zählen zum Beispiel ein umfassendes E-Learning-Programm und eine Hospitation in einem anderem Bereich. Weil die Pilotphase des Buddy-Programms auf sehr gute Resonanz stößt, wird es nun in den Niederlassungen ausgerollt: Überall in den Klöckner-Zweigstellen können sich neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter also ab sofort auf einen persönlichen Buddy freuen.

Wieviel Spaß das macht, zeigen Jonas Loy, Data Protection Manager und seit 2018 bei Klöckner, und sein Buddy Sandra Müller, Projektmanagerin im E-Commerce und seit 2010 bei Klöckner, in diesem Video:

Fokus Mensch

Klöckner Talentpool Führung

So fühlt sich Leadership an

Aktuell läuft bereits der zweite Klöckner „Talentpool“. Über ein Jahr erleben hier ausgewählte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – ohne oder mit noch geringer Führungserfahrung – ein Programm, bei dem sie sich hautnah und facettenreich mit dem Thema „Führung“ auseinandersetzen können.

Bevor es den Talentpool gab, wurden bestimmte Mitarbeiter aufgrund ihres Potenzials gefragt, ob sie sich eine Führungsposition vorstellen könnten. Das barg immer auch ein gewisses Risiko sowohl für die „Auserwählten“ als auch für Klöckner – wenn die auserwählte Person in der Praxis merkt, dass eine Führungsposition eben doch nicht so zu ihr passt wie gedacht. Dieses Risiko minimiert der Talentpool enorm und kann gleichzeitig Potenziale aufdecken: Die teilnehmenden Personen setzen sich in einem kleinen Team über mehr als 1 Jahr mit allen wichtigen Aspekten von Führung auseinander und werden somit bestens auf das nächsthöhere Management-Level vorbereitet.

Talentpool-Kandidat Patrick Grewer: Mann der ersten Stunde

Das bestätigt auch Patrick Grewer, Zentralbereichsleiter Pricing, E-Business, Marketing & Vertriebscontrolling am Klöckner-Standort Duisburg. Er war einer von acht Teilnehmenden des ersten Talentpools, der von Mitte 2016 bis Ende 2017 stattfand. „Für den Talentpool vorgeschlagen hat mich mein Niederlassungsleiter. Ich fand die Idee gut, habe mich dann für das Programm beworben und wurde zusammen mit sieben weiteren Kolleginnen und Kollegen aus anderen Klöckner-Niederlassungen ausgewählt“, erinnert er sich. Dieses Team kam über besagten Zeitraum zu mehreren 2- bis 4-tägigen Modulen an verschiedenen Orten zusammen – ein guter Rahmen, um sich auch richtig kennenzulernen untereinander.  Nach einer 2-tägigen Auftaktveranstaltung mit Kletter-Event im Landschaftspark Nord wurden in den Modulen thematisch sortiert vielfältigste Aspekte rund um Leadership gemeinsam bearbeitet: von der adressatengerechten Kommunikation und Präsentationstechniken über arbeitsrechtliche Belange und Change-Management-Prozesse bis hin zum Vertriebstraining. Ausgewählte Ergebnisse ihrer Arbeit präsentierten die Teilnehmenden abschließend in 2er-Teams bei der Niederlassungsleiter-Sitzung Ende 2017 – und stießen auf große Begeisterung. „Die Mischung aus Soft Skills-Themen und fachlichen Aspekten war sehr gut. Selbst ein ansonsten eher trockenes Thema wie BWL/Controlling wurde dadurch spannend, dass man erfuhr, wie die anderen Teilnehmenden an ihren Standorten konkret damit umgingen“, so Grewer. Persönlich profitiert habe er auch davon, dass er sein Netzwerk während des Talentpools ausbauen konnte. Geplant ist, dass sich die „Alumni“ des ersten Talentpools einmal jährlich treffen, um ein Thema zu bearbeiten und ihr Netzwerk weiter zu pflegen. Das erste Nachtreffen fand bereits am 18. Und 19. Januar 2019 in Leipzig statt.


Die Talent-Reise geht weiter: Schnelldreher begleitet Bastian Harmeling

Ein noch ganz frisches „Talent“ ist Bastian Harmeling vom Vertrieb Flachprodukte bei der Klöckner-Niederlassung Osnabrück. Zusammen mit fünf weiteren Kollegen aus ganz Deutschland durchläuft er seit Juni 2018 die zweite Auflage des Talentpool. Zwei Module haben sie bereits absolviert: das Kennenlern-Event in Duisburg, gekoppelt mit dem so wichtigen Thema Arbeitsrecht, und einen viertägigen Aufenthalt in Velten und Berlin, bei dem es unter anderem um Digitalisierung und Kulturwandel ging. Sogar CEO Gisbert Rühl stattete dem kleinen Team einen Besuch ab und betonte, dass der Talentpool eine gute Basis für die zukünftigen Führungskräfte sei.

Bereits zur „Halbzeit“ kann Bastian Harmeling sagen, dass ihm der Talentpool eine Menge bringt: „Man bekommt einfach einen guten Überblick, was eine Führungskraft eigentlich macht und lernt die übergeordneten Strukturen kennen.“ Hochinteressant fand er die Feedbackrunde: „Zuvor wurde mir noch nie in dieser Form durch andere Menschen gespiegelt, wie ich wirke. Dadurch reflektiert man sich selbst nochmal ganz neu – und wächst auch daran.“ Umso mehr freut sich Bastian Harmeling auf das nächste Modul Ende Februar in Frechen und Köln. Der Schnelldreher wird ihn bei seiner spannenden Talent-Reise in jedem Fall weiter begleiten.

Mehrwertmacher

HR Excellence Award

Klöckner erhält Auszeichnung für die „Mission Mehrwertmacher“

Klöckner hat den 2. Platz beim diesjährigen HR Excellence Award (https://www.hr-excellence-awards.de) in Berlin erreicht. Die Mission Mehrwertmacher ist ein Change-Management-Projekt mit dem sich Klöckner beim wichtigsten Personalmanagement-Preis Deutschlands beworben hat und für die Finalrunde der vier besten Projekte nominiert wurde. Am Ende ist in der Rubrik „Change Management KMU“ der 2. Platz erkämpft worden.

Worum geht es bei den Mehrwertmachern?

Unser Ziel war es, Mitarbeiter/-innen im Vertrieb und im Betrieb an allen Standorten in Deutschland und Österreich in die Lage zu versetzen, ihre eigenen Prozesse, Abläufe, Tools und Vorgaben zu hinterfragen und in einem agilen Vorgehensmodell selbständig zu optimieren.  Somit sollte einerseits Mehrwert für sich selbst und die Organisation und andererseits für den Kunden geschaffen werden.

Der überraschende Ansatz bestand darin, „klassische“ Digitalisierungsmethoden wie agiles Vorgehen, Test & Learn sowie kurze Entwicklungszyklen an die Basis zu bringen, ohne diese explizit bei deren Begrifflichkeit zu nennen. Also maximal praxisorientiert zu bleiben.

Als Ergebnis der Standort-Workshops wurden mittlerweile über 150 interne Maßnahmen und Projekte entwickelt, freigegeben und initiiert.

Wir freuen uns sehr, dass die Mehrwertmacher nicht nur intern überzeugen, sondern nun auch extern solch eine Anerkennung erfahren haben. Das spornt uns an die „Mission Mehrwertmacher“ auch in Zukunft weiterzuführen.

Nachfolgend zwei Schnappschüsse sowie ein kurzer Film, der in der Präsentation gezeigt wurde.

HR Excellence Awards, 30.11.2018, TIPI am Kanzleramt