Wirtschaft Digital

Digitalisierungs-Studie: Zu viel Angst, zu wenig Initiative

Die Digitalisierung ist notwendig und chancenreich. Das wissen 86 Prozent der Befragten einer neuen Umfrage unter 505 Unternehmen, durchgeführt von Bitkom-Research.

Während sie von der Politik mehr Initiative erwarten, lassen viele die Chancen jedoch brach liegen. Denn sechs von zehn Firmen geben an, der digitalen Entwicklung hinterher zuhinken und viele Zukunftstechnologien wie KI oder 3D-Druck bleiben noch ungenutzt. 25 Prozent sehen durch die Digitalisierung ihr Unternehmen sogar in seiner Existenz bedroht. Produkte und Dienstleistungen wurden daher schon vom Markt genommen.

Der Befund zeigt, dass immer noch zu wenige Firmen fit für die digitale Transformation sind und eher passiv reagieren, statt diese aktiv ins eigene Geschäftsmodell zu integrieren.

Zur Zusammenfassung der Studie von Bitkom.

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Unser Geschäft

Mit frischen Ideen zu 50 Prozent Online-Umsatz

In drei Jahren soll unser Unternehmen mehr als die Hälfte des Umsatzes über digitale Kanäle erwirtschaften. Um das Ziel zu erreichen, müssen jetzt die Weichen gestellt werden. Deshalb trafen sich 80 Führungskräfte aus dem gesamten Konzern bei kloeckner.i und entwickelten Vorschläge für den raschen Ausbau des Online-Absatzes.

Den zweitägigen „Digital Sales Accelerator“, so der Titel des Treffens, organisierte Klöckner mit Hilfe der Beratungsfirma Kienbaum. Die Accelerator-Methode hilft Unternehmen, das Wissen ihrer Mitarbeiter rasch in praxistaugliche Lösungen umzusetzen. Die Aufgabe formulierte Holding-CEO Gisbert Rühl in der Einladung: Zwar habe der Online-Anteil am Umsatz im August 2017 17 Prozent erreicht – um diesen Wert bis 2020 auf 50 Prozent zu steigern, seien aber weitere Anstrengungen nötig.

Klöckner Deutschland war in Berlin mit zwei Niederlassungsleitern vertreten, hinzu kamen Fachleute für E-Business und Marketing sowie Logistik. Sie gingen in international besetzten Teams zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Landesgesellschaften auf die Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten für vier Bereiche: Kunden, Lieferkette, Menschen & Kultur sowie unterstützende Faktoren wie Kommunikation und Marketing. Die Ergebnisse präsentierten sie im Plenum vor allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Das Topmanagement um Gisbert Rühl studierte die Vorschläge unmittelbar nach dem Treffen in Berlin. Vorrangig wird Klöckner jetzt die Anregungen umsetzen, die den Digital-Absatz kurzfristig spürbar steigern können. Das für Europa zuständige Konzern-Vorstandsmitglied Karsten Lork leitet eine Arbeitsgruppe, die bis Ende des Jahres eine detaillierte Planung vorlegen wird.

Eventvideo Digital Sales Accelerator 2017

Wirtschaft Digital

Wissensarbeiterstudie 2017 (3): Grenzbereiche der Eigenverantwortung

Ob bei der Kompetenzentwicklung oder im täglichen Doing: Mehr Eigenverantwortung für die Mitarbeiter scheint „en vogue“. Aber wo liegen die Grenzen zwischen „mehr Eigenverantwortung zulassen“ und „sich als Unternehmen aus der Verantwortung winden“?

In dieser Beitragsreihe kommentiert PAC exklusiv für Digitales Wirtschaftswunder ausgewählte Ergebnisse der  Studie „Wissensarbeit im Wandel“ https://www.hays.de/personaldienstleistung-aktuell/studie/wissensarbeit-im-wandel-2017  – ein gemeinsames Projekt der Hays AG, der Gesellschaft für Wissensmanagement und PAC,  in dessen Rahmen mehr als 1.200 hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt wurden.

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Wirtschaft Digital

Mehr digitales Vertrauen bei deutschen Belegschaften nötig

Unsicherheit, Unbedachtheit, Unzufriedenheit – das ist die Einstellung vieler Arbeitnehmer in deutschen Unternehmen gegenüber digitalen Technologien. Dies fand Digitalberaterin Katharina von Knop in einem umfangreichen Forschungsprojekt heraus. Dabei wurden die Teilnehmer unbeobachtet bei der Bildschirmarbeit gefilmt, um deren Gesichtsausdruck auszuwerten.

Mehr Vertrauen in digitale Anwendungen ist daher nötig. Unter anderem mithilfe von Belohnungssystemen und persönlicher Ansprache durch Sprachassistenten wie Siri oder Alexa können es Mitarbeiter schöpfen. Und das lohnt sich fürs Unternehmen: Die Fehlerquote sinkt um etwa ein Drittel, wenn die Angestellten vertrauensvoll und gerne mit IT-Tools arbeiten.

Zum vollständigen Interview in der FAZ online.

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Wirtschaft Digital

Angst vor der Disruption – wie Unternehmen mithalten können

Digitalisierung und Disruption werden häufig in einem Atemzug genannt. Doch Unternehmen können nicht so einfach von heute auf morgen disruptiv werden. Zukunftsdenker Bernhard von Mutius gibt in seinem neuen Buch „Disruptive Thinking“ Tipps, wie das Management zu einer neuen Art des Denkens findet.

„Disruptivem Denken“ gehört die Zukunft – nicht nur, aber vor allem auch in den Unternehmen. Davon ist auch Bernhard von Mutius überzeugt. Der Forscher, Wirtschaftsberater und Publizist ist sich dabei zugleich im Klaren, dass der Begriff Ängste hervorruft, weil viele (Unternehmen) fürchten, dass sie dem neuen, disruptiven Denken nicht gewachsen sind. In seinem neuen Buch „Disruptive Thinking“ und kürzlich in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt versucht von Mutius viele dieser Ängste zu nehmen, indem er Schritte aufzeigt, mit denen sich dieser Kulturwandel im Unternehmen bewerkstelligen lässt.

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