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Langjähriger Kunde Oswald gewinnt Umweltpreis

Ende Oktober überreichte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier der Geschäftsführung der Oswald Elektromotoren GmbH den Deutschen Umweltpreis. Das Miltenberger Unternehmen baut energiesparende Elektromotoren – und bezieht seit Jahrzehnten Material von Klöckner.

Johannes (links) und Bernhard Oswald..

Oswald entwickelt und produziert mit rund 190 Mitarbeitern kundenspezifische wasser- und luftgekühlte Elektromotoren für zivile Anwendungen. Vor allem die so genannten Torquemotoren des Herstellers erhöhen die Energieeffizienz und Produktivität von Industrieanlagen drastisch: Die Direktantriebe aus Miltenberg verbrauchen bis zu 50 Prozent weniger Strom als herkömmliche Motoren. Da sie ohne Getriebe auskommen, entfällt der Einsatz von Getriebeöl. Außerdem ermöglicht die Technologie den Bau leichterer, kleinerer und leiserer Maschinen. Den Deutschen Umweltpreis 2017 erhielt Oswald, weil das Unternehmen der ökologisch vorteilhaften Technologie zum Durchbruch verholfen hat.

 

Weltmarktführer für hocheffiziente Antriebstechnik

Torquemotoren werden für die jeweilige Anwendung maßgeschneidert. Um sie optimal zu integrieren, braucht der Hersteller umfassendes technisches Können. Die 1909 gegründete Firma ist heute Weltmarktführer in diesem Bereich. Oswald liefert seine Produkte auch in kleinen Stückzahlen, wie sie für den Anlagenbau typisch sind.

Die Anwendungsgebiete für Torquemotoren sind vielfältig: Die Aggregate treiben industrielle Zerkleinerer und Pressen an, aber auch ganze Schiffe. Beispielsweise fährt der Fischkutter „Immanuel“ mit einem dieselelektrischen Hybridantrieb durch die Nordsee – der Verbrennungsmotor erzeugt den Strom für die hocheffiziente Oswald-Maschine. Der Spareffekt ist enorm. Während einer einwöchigen Fangtour verbraucht das Schiff statt 20.000 Litern Diesel nur noch rund 7.000 Liter Treibstoff.

Torquemotoren von Oswald.
Torquemotoren von Oswald.

Der Miltenberger Weltmarktführer ist ein echtes Familienunternehmen: Johannes Oswald leitet den Betrieb in vierter Generation. Die Geschäfte führt er zusammen mit seinem Vater Bernhard. Auf Beständigkeit setzt die Firma auch bei der Beschaffung. Oswald kauft seit Jahrzehnten bei Klöckner, aktuell in erster Linie Stabstahl und Bleche in verschiedenen Güten. „Kundennähe und der permanente Dialog sind die Basis für diese langjährige und erfolgreiche Partnerschaft“, meint René Scheuermann, der in der Mischbedarfsabteilung der Würzburger Niederlassung als Kundenverantwortlicher die Firma Oswald betreut. Das Mischbedarfsteam kümmert sich gezielt um Auftraggeber, die regelmäßig Material aus verschiedenen Produktgruppen benötigen. Der preisgekrönte Kunde weiß das zu schätzen: „Klöckner zeichnet sich vor allem durch die Fachkompetenz der Mitarbeiter aus“, lobt Johannes Oswald. „Entscheidende Faktoren sind für uns außerdem die große Vielfalt der lieferbaren Materialien und die hohe Liefertermintreue.“

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Nach erfolgreichen Messeauftritten steht Planung für 2018

Neue Kontakte knüpfen, bestehende Geschäftsbeziehungen festigen – das funktioniert auch im 21. Jahrhundert auf Messen besonders gut. Deshalb hat Klöckner in diesem Jahr an wichtigen Branchentreffen teilgenommen. 2018 geht es weiter, den Anfang macht die „Tube“.

Im kommenden Jahr wird Klöckner wieder bei mehreren international bedeutenden Messen mit eigenen Ständen auftreten. Kunden und Lieferanten aus der Rohr- und rohrverarbeitenden Industrie treffen sich im April in Düsseldorf zur „Tube“, im Oktober folgt dort die „Aluminium“. Noch im selben Monat geht es bei der „Euroblech“ in Hannover um die Bearbeitung von Flachprodukten. Etwas kleiner fällt der Auftritt im Juni bei der „Achema“ aus: Auf der internationalen Leitmesse für die Prozessindustrie nutzt Klöckner Deutschland als Untermieter den Stand der Informationsstelle Edelstahl Rostfrei (ISER) und präsentiert das Edelstahl-Sortiment.

Erster Auftritt bei der Leipziger „Z“

Mit diesem Programm knüpft Klöckner an das erfolgreiche Messejahr 2017 an. Der Startschuss fiel im März mit einer Premiere – dem ersten Auftritt bei der Zuliefermesse „Z“ in Leipzig. Bei der „Schweißen & Schneiden“, die nur alle vier Jahre stattfindet, teilte Klöckner sich im September in Düsseldorf einen Stand mit der Westfälische Drahtindustrie GmbH, dem wichtigsten Lieferanten für Schweißzusatzwerkstoffe. Zu den Höhepunkten des Messejahrs gehörte außerdem die „Blechexpo“ im November: Zusammen mit der Fügetechnik-Schau „Schweisstec“ zog die Messe knapp 40.000 Fachbesucher aus 116 Nationen an.

„Messen sind und bleiben für uns ein wichtiger Vertriebs- und Kommunikationskanal“, erklärt Torsten Rode, der in der Abteilung E-Business & Marketing die Auftritte koordiniert. Mit der Einschätzung steht Klöckner offenbar nicht allein: „Viele Messen sind lange im Voraus ausgebucht, einige Veranstalter führen sogar Wartelisten.“