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Fortwengel GmbH in Dörpen

Gemeinsames Ziel: Glänzende Fassaden auf der ganzen Welt

„Wir sind mit 2 Personen in der Garage gestartet im Jahr 1987“, erinnert sich Svenja Fortwengel, Projektleitung der Fortwengel GmbH. Heute beschäftigt das Familienunternehmen mit Sitz im niedersächsischen Dörpen stolze 65 Mitarbeiter, davon allein 50 festangestellte Monteure. Spezialisiert hat man sich auf den Metallfassadenbau und die Abkanttechnik, also dem Biegen von Blechen. Vor allem in größeren Logistikhallen kommen die maßgeschneiderten Produkte von Fortwengel zum Einsatz. Das Angebotsspektrum der Niedersachsen hat sich in den über 30 Jahren dabei stetig weiterentwickelt: Bestand es anfangs nur aus der reinen Montageleistung, kam irgendwann der Lieferservice und in einem weiteren Schritt auch die technische Planung dazu – Fullservice sozusagen.

Fortwengel profitiert von großer Produktpalette bei Klöckner

Mit Klöckner verbindet Fortwengel eine über 10-jährige Partnerschaft, die sich immer weiterentwickelt hat. „Zu Beginn waren es noch kleinere Projekte, mittlerweile stemmen wir gemeinsam auch internationale Aufträge“, sagt Sven Grützmacher, Vertriebsmitarbeiter Dach und Wand der Klöckner-Niederlassung Bremen. Vom Stahlhändler bezieht der Fassaden-Spezialist zum Beispiel Tragschalen- und Fassadenbleche, Kassetten und sogenannte Sandwichpaneele, die etwa bei der Wand- und Deckenverkleidung zum Einsatz kommen. „Ich schätze Klöckner als sehr zuverlässigen, flexiblen und lösungsorientierten Partner. Wenn wir zum Beispiel kurzfristig Material für Aufträge benötigen, klappt das immer wunderbar“, schildert Svenja Fortwengel. Das funktioniert deshalb, weil Klöckner mit vielen verschiedenen Herstellern kooperiert und so eine große Bandbreite an Produkten parat hat. „Geht nicht gibt’s nicht“, sagt Sven Grützmacher lächelnd.

Fortwengel: Sogar internationale Projekte mit Klöckner umgesetzt

Gemeinsam hat man bereits erfolgreich Projekte in Deutschland, Europa und sogar weltweit umgesetzt. Zum Beispiel ein Bauvorhaben-Kraftwerk in England. „Das war das erste Großobjekt, das wir zusammen realisiert haben“, sagt Sven Grützmacher. In Oelde errichtet Fortwengel mit den entsprechenden Klöckner-Produkten derzeit ein 40.000 Quadratmeter großes Trapezdach für das Logistikzentrums eines Internethändlers. Nach einer intensiven Planungsphase startete die Montage im Mai/Juni 2018, die Restarbeiten laufen derzeit noch. Im italienischen Verona lieferten und montierten die Spezialisten aus Dörpen mithilfe von Klöckner die Dach- und Wandkonstruktion eines vollautomatisierten Hochregallagers. Und besonders stolz ist man auf ein gemeinsames internationales Projekt im Jahr 2015. In Mexiko montierte Fortwengel 3.000 Quadratmeter Dachfläche und 6.000 Quadratmeter Wandfläche für einen bekannten Automobilhersteller. „Dafür mussten 15 Container den weiten Weg nach Übersee antreten“, erklärt Svenja Fortwengel die Ausmaße. Soviel ist sicher: Für die Zukunft plant sie mit Klöckner noch viele weitere spannende Aufträge.

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ParCon Easytrack

Hightech-Disposition in ganz Europa

An fast allen europäischen Klöckner-Pilotstandorten ist ParCon Easytrack bereits in der ersten Jahreshälfte 2018 live gegangen – in Barendrecht (Niederlande), Blackburn (Großbritannien), Harelbeke (Belgien), Wien und Nürnberg. In dieser Testphase konnten die Kolleginnen und Kollegen die Software ideal anpassen, sodass der Roll-Out nun bundesweit vonstattengehen kann. Als erster Standort in der Region Süd ist Mannheim Mitte Juli erfolgreich live gegangen, nun folgen Würzburg und Regensburg. Der Roll-Out setzt sich fort in der Region Ost mit Kaufungen, Zwickau und Landsberg und wird in der Region West (Duisburg, Osnabrück, Frechen und Bremen) voraussichtlich bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. „Wenn dann alle Standorte mit dem neuen System arbeiten, ist der Informations- und Warenfluss insgesamt transparenter und damit effizienter“, erklärt Christian Schneider, Transport Manager Central Europe am Standort Duisburg. Denn gegenüber der bisherigen Standardtransportplanung mit SAP hat ParCon Easytrack zahlreiche weitere Funktionen, die die Arbeit der Disponenten wesentlich erleichtern.

Erweiterte Funktionen erleichtern Transportdisposition wesentlich

Mit der neuen Software können Disponenten nun zum Beispiel Entfernungen und Ankunftszeiten für ihre Auftragsfahrten exakt berechnen – diese Daten beruhten vorher auf Schätz- und Erfahrungswerten, was mit gewissen Ineffizienzen verbunden war. In ParCon Easytrack werden auch spezielle, hinterlegte Kundeninformationen mit in die Planung aufgenommen, wie zum Beispiel die Öffnungszeiten, Durchfahrtsbeschränkungen und die Art des benötigten LKW, mit dem dieser idealerweise angefahren werden muss. Die geplanten Touren können in einer Kartendarstellung angezeigt werden, die dem Disponenten eine zusätzliche visuelle Unterstützung bietet. „Disponenten haben nun deutlich mehr wichtige Informationen für ihre Auftragsabwicklung – und zwar auf einen Blick: Während sie im SAP-System früher häufig noch bestimmte Infos auf verschiedenen Masken suchen mussten, bekommen sie bei ParCon Easytrack alles auf einem Bildschirm angezeigt“, erklärt Christian Schneider. Die Dispositions-Software und SAP sind über eine Schnittstelle so miteinander verbunden, dass zeitgleich kommissioniert und disponiert werden kann. Dies war bisher so nicht möglich gewesen und hat somit auch eine positive Auswirkung auf die Lagereffizienz.

Transportkosten können optimiert werden

Durch die höhere Effizienz des neuen Systems können insgesamt auch Transportkosten optimiert werden. „Die Anzahl der Stopps pro LKW können wir dadurch erhöhen, um etwa 5 bis 10 Prozent“, weiß Christian Schneider. Mit dieser Effizienzsteigerung können negative Effekte, wie derzeit die Mauterhöhung, teilweise kompensiert werden. Geplant ist außerdem, ParCon Easytrack in Zukunft mit den GPS-Daten des Fahrzeugs zu verbinden, um dem Kunden möglichst genaue Ankunftszeiten seines Material zu geben.