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Zwickau – Autostadt mit musikalischem Erbe

Im Porträt: der Klöckner-Standort Zwickau. Die Stadt am Fuße des Erzgebirges ist ein traditionsreicher Industriestandort – und hat als Geburtsort des Komponisten Robert Schumann auch kulturell viel zu bieten. Wir stellen die Niederlassung vor und geben Tipps für einen Stadtbummel.

Niederlassung mit 24-Stunden-Service

Die Klöckner-Niederlassung beschäftigt rund 35 Mitarbeiter im Vertrieb und 20 im Lager, dazu kommen vier Azubis. Das Einzugsgebiet erstreckt sich über einen Umkreis von etwa 70 Kilometern. Lieferbar sind Langprodukte, Edelstahl, Flacherzeugnisse, Aluminium, Bauelemente, Rohre sowie Produkte aus dem Bereich „Dach & Wand“. Eine Besonderheit ist die Express-Lieferung, die Kunden innerhalb von 24 Stunden mit dem gewünschten Material versorgt.

Das Zwickauer Klöckner-Haus beliefert Kunden aus dem Automotive-Sektor, außerdem Anlagen-, Maschinen- und Stahlbauer. Dazu kommen kleinere Abnehmer wie Schlossereien und Metallbaubetriebe aus der Region.

Die Automobilindustrie hat in Sachsens viertgrößter Stadt eine lange Tradition. Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden hier die Werke von Horch und Audi. Zu DDR-Zeiten wurde in Zwickau der „Trabi“ gebaut. Derzeit laufen bei der Volkswagen Sachsen GmbH im Stadtteil Mosel Fahrzeuge der Baureihen Golf und Passat vom Band. Ab 2019 wird in Mosel das erste Elektroauto mit dem Namen „ID“ von VW produziert.

Stadtbummel rund ums Schumann-Haus

Einen Bummel durch Zwickau sollte man in der historischen Innenstadt starten: Hier befinden sich der Dom St. Marien, die Priesterhäuser, das Rathaus am Hauptmarkt sowie das Robert-Schumann-Haus. Der Komponist wurde 1810 geboren und gilt als der international bekannteste Sohn der Stadt. Empfehlenswert ist auch ein Besuch im August-Horch-Museum.

Für einen Ausflug bietet sich die Miniwelt Sachsen in Lichtenstein an, wo man an einem Tag 16 Bundesländer und fünf Kontinente besichtigen kann. Der Sachsenring – eine traditionsreiche Rennstrecke in Hohenstein-Ernstthal und Oberlungwitz – zieht mit dem MotoGP jährlich mehr als 200.000 Besucher an. In Oberlungwitz kann man auf der Sachsenring-Indoor-Kartbahn seine Runden drehen, in Hohenstein-Ernstthal befindet sich eine Sommerrodelbahn.

Wer sich nach der Stadterkundung stärken will, kommt in Zwickau auf seine Kosten: Anhänger der italienischen Küche sollten unbedingt das „Non Solo Pizza E Vino“ in der Innenstadt besuchen, Sushi-Fans die „SHORYU Sushi Bar“. Eher regional und deftig ist das Speisenangebot im Brauhaus – dort steht natürlich auch ein sächsischer Sauerbraten auf der Karte.