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Panama, Las Vegas und Hawaii in drei Wochen

Mit unvergesslichen Eindrücken aus Südamerika im Gepäck steuerten Christian Schrade und seine Freundin das nächste Ziel an: Panama. Um das kleine mittelamerikanische Land zu erreichen, wählten sie ein eher unkonventionelles Fortbewegungsmittel. „Wir haben uns dazu entschieden, die Reise mit einem Segelschiff anzutreten. Unterwegs haben wir einen Abstecher zu den San-Blas-Inseln gemacht“, erklärt Christian Schrade. Zusammen mit zehn anderen Abenteuerlustigen und drei Besatzungsmitgliedern ging es auf hohe See – und zwar für zunächst 40 Stunden. „Es ist schon eine besondere Situation, über so einen langen Zeitraum auf engstem Raum mitten auf dem Ozean zu sein. Wir haben nur ein einziges Schiff in der ganzen Zeit in großer Entfernung gesehen, bevor wir die San-Blas-Inseln erreicht haben“, so Schrade.

San-Blas-Inseln: Karibik pur genießen

Die über 360 San-Blas-Inseln liegen in einem autonomen Gebiet östlich des Panamakanals. Bewohnt und verwaltet werden sie von etwa 25.000 Kuna, einem indigenen Volk Panamas. „Das Besondere hier ist: Man muss von den Kuna eingeladen werden, um anlegen zu dürfen. Unser Kapitän kannte die Bewohner und so waren wir herzlich willkommen“, erklärt Schrade. Auf zwei kleinen Inseln machte die Segelschiffcrew Halt und genoss das Inselleben: zum Beispiel beim Chillen, Schwimmen, Beachvolleyball spielen oder Kanufahren. „Das war eine tolle Erfahrung, dabei die ganze Zeit von glasklarem Wasser umgeben zu sein. Und man konnte wunderbar den Sonnenaufgang und -untergang beobachten“, erinnert sich Schrade.

Panama: Weihnachtsdeko bei 30 Grad Celsius

Nach zwei Tagen auf den paradiesischen Inseln nahm das Segelschiff Kurs auf Panama. Hier verbrachten Christian Schrade und seine Freundin drei Nächte in der Hauptstadt Panama City. „Die Skyline mit den Hochhäusern hatte was von Miami. Panama City ist eine moderne und lebendige Großstadt, die uns echt gut gefallen hat“, beschreibt Schrade. Etwas gewöhnungsbedürftig sei gewesen, mitten im Dezember bei 30 Grad Celsius an jeder Ecke Weihnachtsdeko zu erleben. Nicht entgehen ließen sich die beiden Reiselustigen den weltberühmten Panamakanal: Aus nächster Nähe erlebten sie, wie ein Riesentanker mit tausenden Tonnen Fracht durch die Wasserstraße geschleust wurde.

Im Strickpulli in Las Vegas

Von Mittelamerika aus ging die Weltreise weiter Richtung USA – nach Las Vegas. „In Las Vegas waren wir vor drei Jahren schon mal, als wir eine Westküstentour mit dem Camper gemacht haben. Die Stadt hat uns so gut gefallen, dass wir sie nochmal erleben wollten“, sagt Christian Schrade. Nach einer etwas chaotischen Anreise mit dem Flieger kamen die beiden Weltenbummler elf Stunden später als geplant in der Wüstenmetropole an. Anstatt sich zu ärgern, stürzten sie sich ins Getümmel: „Als leidenschaftliche Spieler sind wir direkt am ersten Abend ins Casino, bis 3 Uhr nachts. Leider sind wir mit einem kleinen Verlust wieder raus, aber der Spaß stand im Vordergrund“, schildert Schrade. Während der vier Tage in Las Vegas war übrigens nicht Hitze, sondern Frische angesagt: Bei rund 12 Grad Celsius ließ es sich nur im Strickpulli gut aushalten.

Hawaii an Weihnachten: Traumstrände, Vulkane und Riesenschildkröten

Von Las Vegas aus nahm das Pärchen wieder das Flugzeug. Dieses Mal ging es über Los Angeles nach Hawaii. Insgesamt acht Tage, davon drei auf Maui und fünf auf Oahu, genossen Christian Schrade und Freundin dieses Traumziel über Weihnachten. „Das Tolle an Hawaii ist: Man hat auf relativ kleiner Fläche sehr große Vielfalt. Viele tolle Strände, kleine schöne Städte, Vulkane, sehr entspannte und freundliche Menschen und eine fantastische Tierwelt. Beim Schwimmen hat meine Freundin zum Beispiel Bekanntschaft mit einer 1,5 Meter großen Riesenschildkröte gemacht“, berichtet Schrade begeistert.
Tagsüber erkundeten die Beiden mit dem Mietwagen die Inseln. Zum Beispiel schauten sie sich Filmkulissen von solch weltberühmten Serien wie „Lost“ an. Abends haben sie die Eindrücke beim gemeinsamen Kochen sacken lassen. „Mit unseren Familien in Deutschland haben wir am Heiligabend, der dann auch noch mein Geburtstag war, geskyped. Bei elf Stunden Zeitunterschied waren einige Menschen zu früh mit dem Gratulieren dran“, sagt Schrade schmunzelnd.
Hawaii hat das Weltenbummler-Pärchen auch deswegen als Ziel gewählt, weil es eine perfekte Zwischenstation zur nächsten Destination ist: Nach Australien und Neuseeland begleiten wir Christian Schrade beim dritten und letzten Teil dieser Weltreise. Seien Sie gespannt, was in Down Under alles passiert ist!
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Atacama Wüste

In 4,5 Monaten um den ganzen Globus

„Ich bin die erste Person bei Klöckner, die so etwas wie ein Sabbatical gemacht hat. Mein Abteilungsleiter und Niederlassungsleiter haben die Idee sofort begrüßt und gefördert“, sagt Christian Schrade. Zusammen mit dem angesammelten Urlaub ist so ein Zeitraum entstanden, in dem er mit seiner Freundin einen Traum verwirklichen konnte: Vom 19. Oktober 2018 bis 27. Februar 2019 begab sich das Paar auf eine Weltreise. Mit der Planung hat es rund ein Jahr vorher begonnen. Umfassend haben sich die beiden Reiselustigen dafür vor allem in Reiseberichten und Blogs im Internet informiert. Das weitläufige Südamerika wollten sie dabei besonders ausführlich genießen.

Torres del Paine
Torres del Paine
Atacama Wüste
Atacama Wüste

Erste Stationen der Weltreise: Argentinien und Chile

So ging der Flug zunächst nach Buenos Aires. Die prächtige Hauptstadt Argentiniens hat das Pärchen für drei Tage erkundet. Dann folgte ein Flug nach Ushuaia: Der Urlaubsort im äußersten Süden des Landes trägt nicht umsonst den Beinamen „Ende der Welt“. Von hier erreichten die Weltenbummler nach einer 12-stündigen Busfahrt Puerto Natales. Dieser Ort in Chile bildete den Ausgangspunkt für eines der persönlichen Highlights dieser Weltreise: der Torres del Paine Park. „Insgesamt sind wir an fünf Tagen ungefähr 80 Kilometer durch diese fantastische Landschaft gelaufen. Die Strecke war teilweise ganz schön herausfordernd, es war eine Mischung aus Wandern und Bergsteigen. Nachts haben wir auf Campingplätzen in Zelten geschlafen“, schildert Christian Schrade. Mit dem Flugzeug erreichte das Pärchen anschließend das nächste Ziel: Santiago de Chile. Von hier aus ging es in die bizarre Atacama-Wüste, den wohl trockensten Ort der Welt. „Das sah aus wie eine Mondlandschaft, absolut unglaublich“, erinnert sich Schrade.

Peru und Kolumbien: Die Weltreise geht weiter

Das etwas weiter nördlich gelegene Peru stand anschließend auf dem Reiseprogramm. Natürlich haben sich Christian Schrade und seine Freundin dort auch die weltberühmte Tempelanlage Machu Picchu angeschaut. „Allerdings hatten wir etwas Pech mit dem Wetter.“ Umso spannender war die viertägige Dschungelexpedition in den Amazonas-Regenwald, die das Pärchen unternahm. „Es war ziemlich beeindruckend, so weit entfernt von der Zivilisation unterwegs zu sein. Ohne jeglichen Handyempfang. Das hat uns schon sehr demütig vor der Natur gemacht“, erklärt Christian Schrade. „Wir haben Affen, Faultiere, Süßwasserdelphine und sogar einen 3 Meter langen Kaiman gesehen.“ Noch ein bisschen weiter Richtung Norden ging es per Flieger im Anschluss – nach Bogota.

Machu Picchu
Machu Picchu
Dschungel
Dschungel
Insel San Andres
Insel San Andres

Nach etwas Sightseeing in der hochgelegenen Hauptstadt Kolumbiens stand Erholung an: Auf den Karibikinseln San Andres und Providencia genoss das Pärchen türkisfarbenes Meer und feinpulvrigen Sandstrand – und das Anfang Dezember! Mit dem Rückflug in die kolumbianische Stadt Cartagena endete das überaus ereignisreiche Kapitel Südamerika.

Wer jetzt noch nicht genug bekommen hat beim Lesen: Wir begleiten Christian Schrade noch weiter auf seiner Weltreise. Die nächsten Stationen heißen Panama, USA, Australien und schließlich Neuseeland.

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