Mehrwertmacher

Bundesweiter Stahlhandel in der Ofenstadt

Ländlich gelegen, aber ganz nah dran an der deutschen Hauptstadt ist der Klöckner-Standort Velten: In nur wenigen Minuten erreicht man von dem knapp 12.000 Einwohner zählenden Städtchen in Brandenburg die nördliche Grenze Berlins mit dem Auto. Von dieser zentralen Lage aus können Kunden im gesamten Bundesgebiet betreut werden, darunter Global Player wie Heidelberger Druck. Immer dem Fullservice-Gedanken folgend, arbeiten dafürinsgesamt 75 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Velten Hand in Hand. Zu ihrem Produktsortiment gehören Rohre und Blankstahl, aber auch Sonderprofile. Die Produkte kann Klöckner auf Kundenwunsch ganz individuell bearbeiten. Das Leistungsspektrum reicht vom Sägen über Zerspanen bis hin zum Lasern von Rohren und Vollmaterialien. Seit neustem ist sogar 3D-Drucken von Metall möglich.

Velten: ehemalige Ofenstadt mit hohem Freizeitwert

Velten wurde einst berühmt durch den Handel mit Kacheln für die Öfen Berlins. Vor Ort war der dafür nötige Rohstoff Ton üppig vorhanden. Ein eigenes Ofen- und Keramikmuseum wahrt den Ruf der „Ofenstadt Velten“. Am selben Standort beherbergt das Hedwig Bollhagen Museum den Nachlass der bedeutenden brandenburgischen Keramikerin. Heute ist die Stadt ein wichtiger regionaler Industriestandort insbesondere für die Branchen Chemie, Logistik und Abfallwirtschaft – ein attraktives Umfeld also für Klöckner. Veltens Umland ist charakterisiert durch viel schöne Natur, die für einen hohen Freizeitwert sorgt: An zahlreichen Badeseen, im Freizeitpark Germendorf, auf der Wet & Wild Wasserskianlage Velten oder im Climb up! Kletterwald beispielsweise können sich Besucher entspannen und erholen. Einen Besuch wert ist ebenso das nahegelegene Schloss Oranienburg. Es ist das älteste Barockschloss in der Mark Brandenburg.

Velten: ein Katzensprung ins impulsive Berlin

Von Velten aus ist es ein Katzensprung nach Berlin. Wer also etwas Zeit mitbringt, sollte definitiv einen Abstecher in die Hauptstadt machen. Gute strategische Ausgangspunkte, um dort in kurzer Zeit fußläufig möglichst viel zu sehen, sind der Potsdamer Platz und das Brandenburger Tor. Da Berlin bekanntlich sehr vielfältig ist und Geschmäcker sehr unterschiedlich sein können, empfiehlt es sich, vorher einen groben Überblick über angestrebte Ziele zu bekommen, etwa über www.visitberlin.de

Mehrwertmacher

Ausbildungspreis AGAD

Preisgekrönte Durchstarterin

Beim 8. Ausbildungspreis des Arbeitgeberverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V. (AGAD) hat Nele Zietzschmann am 22. Oktober 2018 den 3. Platz erreicht. Hervorragende Noten, aber auch ihr außergewöhnliches inner- und außerbetriebliches Engagement haben dazu beigetragen, dass die Kauffrau im Groß- und Außenhandel bei Klöckner als eine der besten Azubis im gesamten Ruhrgebiet gekürt wurde. 

Dass Nele Zietzschmann eine hervorragende Klöckner-Auszubildende war, hat sich nach ihrem Start in 2016 relativ schnell herauskristallisiert: Zwei Mal hat sie die Ausbildung verkürzt, zunächst von drei auf 2,5 und dann nochmal auf zwei Jahre; nach einem Ausbildungsjahr hat sie zudem begleitend das Bachelor-Studium „International Management“ an der FOM Duisburg begonnen. Aber nicht nur ihre sehr guten Leistungen, auch ihre hohe soziale Kompetenz und ihr Engagement imponierten den Kolleginnen und Kollegen. So gibt die 20-Jährige zum Beispiel regelmäßig Nachhilfeunterricht, bei dem sie einer Kommilitonin aus Italien unter die Arme greift. „Ende Juli hat mich Frau Meibeck, die Leiterin für Personal- und Führungskräfteentwicklung, darauf angesprochen, ob ich nicht Lust hätte, mich für den Ausbildungspreis zu bewerben. Ich habe sofort „Ja“ gesagt“, erinnert sich Nele Zietzschmann. Zusammen mit einem Referenzschreiben wurden ihr Lebenslauf und ihre Zeugnisse eingereicht – nur wenige Tage später bekam die Durchstarterin eine positive Antwort seitens des AGAD: Sie gehöre zu den nominierten Personen für den diesjährigen Ausbildungspreis und sei herzlich zur Preisverleihung eingeladen. 

Feierliche Preisverleihung in Dortmund 

Gesagt, getan: Am 22. Oktober 2018 um 18.30 Uhr folgte Nele Zietzschmann der Einladung ins exklusive Ambiente des Westfälischen Industrieklubs Dortmund. Neben Klöckner hatten elf weitere Unternehmen aus dem gesamten Ruhrgebiet ihre nominierten Azubis dort ins Rennen um die ersten drei Plätze geschickt. Sie alle hatten sich bereits durch besonders gute Noten, überdurchschnittliches Engagement und ausgeprägte Soft Skills bewiesen. Nach einem feierlichen Sektempfang und der Begrüßung stellten sich die einzelnen Mitstreiterinnen und Mitstreiter kurz dem großen Publikum vor. Aufgrund der alphabetischen Reihenfolge kam Nele Zietzschmann als letzte Kandidatin auf die Bühne. Bei der anschließenden Preisverleihung wurde sie dagegen zuerst aufgerufen – als Gewinnerin des mit 500 Euro dotierten 3. Platzes! „Die Frage der Preisverleiher, ob ich die Ausbildung wieder machen würde, konnte ich mit einem klaren „Ja“ beantworten. Klöckner hat mir so viele Möglichkeiten während dieser Zeit gegeben und ich konnte sehr viel lernen“, freut sich die Preisträgerin. Bei einem festlichen Abendessen konnten die Nominierten gemeinsam mit den Gästen die Veranstaltung ausklingen lassen und auf ihren Erfolg anstoßen. 

Seit August 2018, direkt nach ihrer Ausbildung, unterstützt Nele Zietzschmann den Klöckner-Konzern als Disponentin beim Produktmanagement Rohre am Standort Duisburg. „Hier habe ich auch viel persönlichen Kontakt mit Menschen aus dem europäischen Ausland. Da kommt mir das bilinguale Studium sehr gelegen“, so Nele Zietzschmann. Man darf gespannt sein, was die Durchstarterin in Zukunft noch so alles erreichen wird.

 

Unser Geschäft

247TailorSteel Klöckner Bremen

„Wir entlasten unseren Kunden durch maßgeschneiderte Just-in-time-Lieferung“

Vor wenigen Wochen eröffnete 247TailorSteel, ein stark expandierender Produzent für maßgeschnittene Bleche, Rohre und Kantteile, einen weiteren, hochmodernen Standort im niedersächsischen Oyten. Speziell für diesen langjährigen Kunden reserviert Klöckner Lagerkapazitäten in der Niederlassung Bremen, um just-in-time und bedarfsgerecht liefern zu können.

Beeindruckende 6.000 Quadratmeter umfasst der neue Standort von 247TailorSteel in Oyten bei Bremen, der am 20. September 2018 Eröffnung feierte. Auf dieser Fläche ist ein hochwertiger Maschinenpark angesiedelt, der vollautomatisch abläuft: Fahrerlose Transportsysteme (FTS) und Roboter führen die logistischen Prozesse aus, nur an wenigen Stellen ist manuelle Unterstützung noch nötig. Auf Basis von Online-Bestellungen, die rund um die Uhr möglich sind, befördern diese innovativen Maschinen das Blech- und Rohrmaterial von und zu den Laserschneidmaschinen, die das Material in das gewünschte Format bringen. „In dieser Fabrik 4.0 können wir unsere Fehlerquote minimieren und schneller, effizienter und damit auch preiswerter produzieren“, sagt Inhaber Carel van Sorgen. Damit ein derartig durchdachter automatisierter Prozess funktioniert, braucht es auch zuverlässige und leistungsstarke Partner – wie Klöckner.

Klöckner liefert Material in gleichbleibend hoher Qualität und schnellstmöglich

Eigens für diese hochmoderne neue Produktionsstätte hat der Stahlhändler Lagerkapazitäten am Standort Bremen freigeräumt. „Wir entlasten unseren Kunden durch eine maßgeschneiderte Just-in-time-Lieferung“, sagt Patrick Grewer, Abteilungsleiter Vertrieb Stahlrohre, Qualitäts- und Edelbaustahl bei Klöckner Deutschland in Duisburg. „Individuell auf seine spezifischen Bedürfnisse und Auflagen abgestimmt, bestellen und lagern wir die benötigten Materialien für unseren Kunden in ausreichender Menge in entsprechend verpackten Paletten ein.“ 247TailorSteel kann so die eigenen Kapazitäten besser nutzen und bekommt die gewünschte Materialmenge in gleichbleibender Qualität und kürzester Zeit geliefert, in den meisten Fällen innerhalb von 24 Stunden. Geplant ist zudem eine EDI-Schnittstelle zwischen 247TailorSteel und Klöckner, um den digitalen Bestellprozess des Spezialisten noch effizienter abzuwickeln.

Muster für weitere Standorte weltweit

Der Standort Oyten ist für 247TailorSteel auch deshalb so bedeutend, weil er idealtypisch konstruiert wurde und ein Muster für weitere Niederlassungen darstellt: „Nach diesem Vorbild wollen wir europa- und weltweit expandieren“, so Carel van Sorgen.