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Geo Caching Susann Kern

Geocaching: Schatzsuche per GPS

Susann Kern ist gerne in der Natur unterwegs, unter anderem um dort zu fotografieren. Ob auf Reisen oder auch in der näheren Umgebung des Standortes Landsberg – spannende Motive haben es ihr angetan. Eine besondere Schwäche hat sie dabei für verlassene Orte, zum Beispiel Bunker und Militäranlagen. Als sie Ende 2016 in einem solchen unterwegs war, entdeckte sie eine geheimnisvolle kleine Dose. „Darauf stand, dass es sich um einen Geocache handelt. Ich hatte vorher noch nie davon gehört“, erklärt Susann Kern. Ein Geocache ist ein wasserdichter Behälter, in dem sich ein kleines Logbuch und manchmal auch kleine Tauschgegenstände befinden. Die Person, die den Geocache findet, kann sich in das Logbuch eintragen und damit den Sucherfolg dokumentieren. Anschließend versteckt sie den Behälter wieder an derselben Stelle für nachfolgende Schatzsucher. Und natürlich kann man auch selbst Geocaches verstecken.

Geocaching: vom traditionellen Cache bis zum Rätsel-Cache

Fast jedes Wochenende geht Susann Kern mittlerweile ihrer Leidenschaft Geocaching nach. „Alles, was man dafür benötigt, sind ein internetfähiges Handy, die Geocache-App und Outdoor-Kleidung“, so Susann Kern. Richtige Profis schaffen sich auch ein zusätzliches Navigationsgerät, ein sogenanntes Garmin, an. Herunterladen kann man sich die App auf der internationalen Geocaching-Seite . So bekommt man angezeigt, wo sich Geocaches in der eigenen Umgebung befinden. Es gibt mehrere Schwierigkeitsgrade. Beim Traditionellen Geocache sind die Koordinaten veröffentlicht. Bei einem sogenannten Multi-Cache muss man mehrere Stationen durchlaufen, um den „Schatz“ zu finden. Und beim Rätsel-Cache gilt es zunächst ein Rätsel zu lösen, um an die Koordinaten zu kommen. Es gibt sogar richtige „Challenges“, bei denen Geocacher um die Wette suchen und „Erfahrungspunkte“ sammeln.

Geocaching: Natur, Teamgeist und Gehirnjogging

Susann Kern sucht nicht nur allein ihre „Schätze“, sondern auch im Team. „Ich habe hier eine Gruppe an Cachern in der Gegend. Dort sind alle Altersgruppen vertreten. Und die gemeinsame Schnitzeljagd macht besonders viel Spaß“, sagt sie. Sinn machen gemeinschaftliche Aktionen vor allem im abgelegeneren und unwegsameren Gelände – wie in einem Bunker etwa.
Die Digitalisierungsbeauftragte bei Klöckner kann dem Geocaching viele weitere Vorteile abgewinnen: „Du beschäftigst Dich sinnvoll in der Natur, machst Gehirnjogging und triffst neue Leute.“ Auch mit Umweltschutz kann das abwechslungsreiche Hobby verbunden werden: „Beim „Cache in – Trash out“ sammeln die Geocacher beiläufig Müll ein und beseitigen ihn.

Geocaching: Wie startet man?

Denjenigen, die nun Blut geleckt haben und Geocaching einmal ausprobieren wollen, rät Susann Kern: „Zunächst einmal die kostenlose App runterladen und schauen, welche Caches in der Nähe sind. Und am besten mit einfachen Schwierigkeitsgraden anfangen, also traditionellen Geocaches.“ Sie selbst hat mittlerweile schon höhere Schwierigkeitsgrade erfolgreich gemeistert – und ist ständig auf der Suche nach neuen Herausforderungen. „Im Juli werde ich nach Paris fliegen und Geocaching in den Katakomben von Paris machen. Da freu ich mich schon total drauf.“

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Mud Masters Klöckner

Team-Building in der Schlammgrube

Mud Masters – was ist das für ein Ereignis?

Im Prinzip ist Mud Masters ein Hindernislauf über verschieden gestaffelte Strecken, von wenigen Kilometern bis hin zur Marathondistanz. Für jeden Anspruch ist also etwas dabei. Die Hindernisse sind ganz unterschiedlich konzipiert – das reicht von Heuballen, die man überspringen muss, über Schlammpfützen, durch die man kriechen und waten muss, bis hin zu kniffligen Kletter-Parcours. Bei Mud Masters geht es nicht darum, als Erster ins Ziel zu kommen, sondern überhaupt durchzukommen – und zwar gemeinsam.

Wie sind Sie überhaupt dazu gekommen, bei dem Spektakel mitzumachen?

Eine Arbeitskollegin hatte im letzten Jahr privat bei Mud Masters teilgenommen und fand das ziemlich gut. Sie hat dann initiiert, dass sich dieses Jahr ein Klöckner-Team dafür anmeldet und ein Firmenevent daraus macht. Aus verschiedenen Niederlassungen haben sich schließlich insgesamt 20 Mitarbeiter angemeldet. Ich persönlich bin eigentlich als Vertretung eingesprungen und wusste zunächst gar nicht, worauf ich mich da einlasse. Jetzt bin ich echt froh dabei gewesen zu sein, denn das war eine tolle Erfahrung.

Gab es bestimmte Gründe, warum Sie persönlich teilgenommen haben?

In meiner Freizeit klettere ich leidenschaftlich gerne. Und da viele Hindernisse bei Mud Masters mit Klettern zu tun haben, dachte ich mir: „Da mach ich mit! Und das mit dem Laufen der 12 Kilometer werde ich auch noch irgendwie hinbekommen.“ Nach dem Event habe ich dann privat sogar noch mit dem Laufen angefangen, weil mir das so gut gefallen hat.

Wie haben Sie das Event am Airport Weeze erlebt? Schildern Sie uns mal ein paar Eindrücke!

Es war physisch durchaus herausfordernd, aber auch sehr witzig. Gute Kommunikation im Team war außerdem gefragt, denn viele Hindernisse konnte man nur mit Hilfestellungen der Kollegen meistern. In den rund drei Stunden gab es auch Momente, in denen ich dachte „Jetzt könnte es aber langsam auch ein Ende nehmen“. Dadurch, dass es nicht um Zeit geht, kann man aber zwischendurch auch verschnaufen.

Wie sahen die spektakulärsten Hindernisse bei Ihrem Lauf aus?

Da gab es einige. Zum Beispiel das Hindernis „Execution“: Hier stand man in ein paar Metern Höhe auf einer Plattform über einem Wasserbecken und diese Plattform kippte irgendwann, sodass man fällt – man wusste allerdings nicht genau, wann das passiert. Bei den „Monkey Bars“ musste man sich über ein Wasserbecken hangeln, das fand ich als Kletterer natürlich recht einfach. Sehr aufregend fand ich auch das Hindernis „Rolling Monkey“. Dabei musste man sich an den Sprossen eines Fasses entlang hangeln, das wiederum auf einer Laufschiene rollte. Das haben auch nicht so viele geschafft.

Hat Mud Masters Auswirkungen auf die Atmosphäre im Klöckner-Team gehabt?

Ja, definitiv. Ich würde sagen, dass der Umgang miteinander und das Verhältnis zueinander danach ein bisschen anders war. Denn in diesen Extremsituationen, wo man gemeinsam etwas meistert und sich hilft, lernt man sich teilweise auch nochmal besser kennen. Das Event hat uns noch ein bisschen mehr zusammengeschweißt. Deswegen haben wir uns als Klöckner-Team bereits für Mud Masters 2019 angemeldet.

Wem würden Sie empfehlen, bei Mud Masters mitzumachen?

Allen Menschen, die Lust auf Aktivsport haben. Und die keine Angst vor Dreck haben.

 

 

 

 

 

 

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Klöckner-Standort Osnabrück

„Wir hinterfragen unsere Arbeit immer wieder aufs Neue“

Durch die räumliche Zusammenlegung der Fachabteilungen Stahlbleche, Alu und Edelstahl vor über zehn Jahren hat der Klöckner-Standort Osnabrück einen Grundstein für sein stetiges Wachstum gelegt. Auch das Team ist dadurch noch einmal stärker zusammengewachsen.  

Aus den ehemals zwei Teams ist so ein durchschlagsstarkes Gesamtteam entstanden, das sich wunderbar in die ingesamt 70-köpfige Belegschaft in Osnabrück einfügt. „Durch die Umstrukturierung wurden wertvolle Synergien freigesetzt. Kunden, die wir traditionell schon immer mit Stahlblechen beliefert haben, bekommen nun auch Alu & Edel mitgeliefert und umgekehrt“, erklärt Friedrich Hoffmann, Leiter der zusammengelegten Abteilung. Weil die Kommunikationswege nun deutlich kürzer sind, habe sich dadurch auch der Austausch zwischen den Kollegen verbessert – was wiederum effektiveres Arbeiten bedeutet. Ausruhen will man sich auf dieser Optimierung jedoch keineswegs: „Die tägliche Arbeit hinterfragen wir immer wieder aufs Neue und schauen, wo wir unsere Prozesse weiter im Sinne des Kunden verschlanken und verbessern können“, erklärt Friedrich Hoffmann. Dafür analysiert das Team jede Woche gemeinsam mit den Führungskräften, was gut und was weniger gut läuft. Mögliche Störfaktoren geht das Team dann sofort an. 

Harmonische Teamatmosphäre und starke Zusammenarbeit mit Standort Bremen 

„Wir haben in unserer Abteilung einen guten Mix zwischen jungen und älteren Kollegen, die durchweg sehr viel Berufserfahrung haben. Das ist selten und harmoniert sehr gut. Wobei natürlich jeder Mitarbeiter seine Marotten hat, worüber man nach so vielen Jahren oftmals schmunzelt“, beschreibt Friedrich Hoffmann die Teamatmosphäre. Regelmäßige Treffen außerhalb der Arbeit tragen sicherlich zu diesem harmonischen Miteinander bei – sei es bei der jährlich stattfinden Osnabrücker Maiwoche, der internen Weihnachtsfeier oder bei Teambuildung-Maßnahmen des Standortes im Kletterwald oder beim GoCart-Fahren am Tag des Kunden. Noch stärker zusammenarbeiten wollen die Osnabrücker zukünftig auch mit den Kolleginnen und Kollegen in Bremen. „Wir können voneinander nur lernen und eine höhere Marktdurchdringung erreichen“, erklärt Friedrich Hoffmann dieses Vorhaben.  

Kunden schätzen besondere Kompetenz 

All diese Maßnahmen haben dazu beigetragen, dass der Standort seinen Wachstumskurs in den letzten Jahren fortsetzen konnte. Allein von 2016 auf 2017 haben die Osnabrücker ihren Lagerabsatz um rund 20 Prozent steigern können. Für die Zukunft soll dieser Trend natürlich weitergehen. Unabhängiger von den Preisschwankungen am Stahlmarkt will das Team werden, indem man sich noch mehr auf Sonderwerkstoffe und Servicelösungen für die Kunden konzentriert und diese über digitale Prozesse per Schnittstelle an Klöckner anbindet. Diese Kompetenz schätzen Kunden sehr – wie zum Beispiel das Traditionsunternehmen Kolbus aus Rahden, das unter anderem Buchbindungsmaschinen herstellt. Beim anspruchsvollen Produktionsprozess der Buchbindung kommen spezielle Laserbleche von Klöckner zum Einsatz, die dem Kunden ein präziseres Arbeiten und damit eine höhere Produktivität ermöglichen.