Unser Geschäft

Peters Werft Spezialanfertigungen

Vom Frachter bis zur Mega-Yacht: Peters Werft liefert weltweit

Ob Kreuzfahrtschiff oder Mehrzweckfrachter – mit Spezialanfertigungen aller Art behaupten sich deutsche Werften im internationalen Wettbewerb. Zu ihnen gehört die Peters Werft, die vor mehr als 140 Jahren in Wewelsfleth gegründet wurde. 

Das Unternehmen baut Containerschiffe, Mehrzweckfrachter, Passagierschiffe, Spezialschiffe und Mega-Yachten. „Mega“ ist wörtlich zu nehmen: In Wewelsfleth entstand unter anderem die „Al Mirqab“, die mit 133 Metern Länge zu den größten Motoryachten der Welt gehört. Zum Vergleich: Die „Euro Discovery“, ein ebenfalls von der Peters Werft gebauter Frachter, ist nur etwa fünf Meter länger – und kann 900 Container von 20 Fuß Länge laden. 

Knapp 700 Schiffe hat das Unternehmen seit der Gründung im Jahr 1871 gebaut. Neben Neubauten übernimmt die Werft Reparatur- und Umbauaufträge. Zu den spektakulärsten derartigen Projekten gehört die „Peking“: Der 115 Meter lange Viermaster, Baujahr 1911, segelte einst zwischen Deutschland und Chile. Derzeit wird der betagte Windjammer in den modernen Anlagen nahe der Elbe grundüberholt. Anschließend soll die „Peking“ als Museumsschiff im Hamburger Hafen festmachen. 

 

200 Tonnen Schiffbaubleche für historischen Viermaster 

 

Einen Teil des benötigten Materials kauft die Werft seit Jahrzehnten bei Klöckner. Für die „Peking“ orderte das Unternehmen rund 200 Tonnen Schiffbaubleche in verschiedenen Formaten, Stärken und Güten. Vorgesehen sind die Bleche für die Erneuerung der Außenhülle. Aus der Sicht von Sebastian Dethlefs, Assistant Manager der Peters Werft, fällt der „Peking“-Auftrag in erster Linie wegen der öffentlichen Aufmerksamkeit aus dem Rahmen: „Die Peking ist ein besonderer Auftrag für uns, der sehr viel Aufmerksamkeit genießt. Trotzdem haben wir viele andere Projekte abzuarbeiten, die den gleichen Stellenwert erhalten und genau so wichtig für unser Unternehmen sind.“ 

Kompetente Ansprechpartner findet die Werft in der Klöckner-Niederlassung Bremen, die hauptsächlich die Schiffbaubranche beliefert. Der Kundenverantwortliche Lars Brinkmann und seine Kollegin Ninja Kuppe kennen die Feinheiten des Geschäfts, etwa die Anforderungen an das Abnahmeprüfzeugnis. Die Bleche für die Peters Werft verfügen über ein so genanntes „3.2-Zeugnis“, ein vom Hersteller und einem unabhängigen Prüfer erstelltes Dokument. Darin erklären beide, dass die Ware mit den Anforderungen der Bestellung übereinstimmt, und dokumentieren Prüfergebnisse. Darüber hinaus trägt jedes Blech einen Chargenstempel, sodass die Lieferkette lückenlos nachvollziehbar bleibt. 

Beim Projekt „Peking“ überzeugte Klöckner einmal mehr durch Konditionen und Einsatz: „Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmte. Der Vertrieb von Klöckner war persönlich vor Ort und hat sich sehr engagiert“, lobt Peters-Manager Sebastian Dethlefs. So kann’s weitergehen: „Wir hoffen auf weiterhin gute, einfache und unkomplizierte Zusammenarbeit in den nächsten Jahren und Jahrzehnten.“ 

Unser Geschäft