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Klöckner Digi

„Wir ebnen den Weg für die Digitalisierung“

Jeder Standort von Klöckner Deutschland beschäftigt mittlerweile einen Digitalisierungsverantwortlichen in Vollzeit, kurz „Digi“. Was genau macht eigentlich ein Digi – und warum ist er so immens wichtig für das Unternehmen? Zwei von ihnen geben einen Einblick: Marlene Moll vom Standort Mannheim und Joel Merten vom Standort Hagen.

„Die Gemeinsamkeit aller Digis ist, dass sie die Klöckner-Digitalisierungsstrategie an den jeweiligen Standorten in der Praxis vorantreiben.  Konkret vor Ort gibt es dann sicherlich nochmal unterschiedliche Aufgabenschwerpunkte, je nach Standortprofil und Kundenstruktur“, erklärt Marlene Moll. Die studierte Online-Marketing-Managerin ist seit dem 15. Mai 2018 Vollzeit-Digi in der Niederlassung Mannheim, zuvor hat sie unter anderem in der Gesundheits- und Immobilienbranche gearbeitet. „Pionierarbeit in Sachen Digitalisierung bin ich gewohnt.  Bei Klöckner habe ich mich als Vollzeit-Digi beworben, weil mich begeistert, wie das Unternehmen den digitalen Wandel in der Stahlbranche vorantreibt. Jetzt animiere ich meine Kollegen zum Mitmachen, indem ich Wissen vermittle und für das Thema Digitalisierung begeistere“, erklärt sie. Genau wie Marlene Moll hat sich auch Joel Merten, Vollzeit-Digi am Standort Hagen, von extern auf die Stelle beworben – allerdings mit einem ganz anderen fachlichen Hintergrund: Der gelernte Industriekaufmann und studierte Marketing- und Medienmanager hat sowohl Berufserfahrung in der Industrie als auch im IT-Bereich. „Seit August 2018 kann ich als Vollzeit-Digi diese Kompetenzen perfekt verbinden. Klöckner kenne ich außerdem schon von klein auf, mein Opa hat hier bereits gearbeitet.“ In enger Zusammenarbeit mit den Teams vom E-Business & Marketing in Duisburg und kloeckner.i in Berlin sowie mit den anderen Digis entwickeln und realisieren die Beiden vielfältigste Projekte im Zeichen der Digitalisierung.

Den Vertrieb informieren, schulen, unterstützen – und noch viel mehr

Zum Beispiel im Aufgabenfeld „Enabling Sales People“. Es geht darum, den Vertrieb am Standort kontinuierlich über digitale Tools zu informieren, zu schulen und in jeglichen digitalen Angelegenheiten zu unterstützen. Die Vertriebsmitarbeiter können so Bestandskunden noch besser betreuen und potenzielle Neukunden schneller identifizieren und beraten. Besonders wichtig im Jahr 2019 werden dabei die Tools EDI und Kontraktplattform sein, darauf hat man sich bei den letzten „Digi Days“ im November geeinigt. „Gerade bin ich zum Beispiel dabei, einen Schulungs-Sharepoint in der Mannheim-Gruppe aufzuziehen, wo die Kolleginnen und Kollegen auf Schulungsunterlagen und -termine zugreifen können. Wie ein Wiki, das schnelle Infos zu allen digitalen Tools liefert und vor allem neuen Mitarbeitern den Einstieg sehr erleichtert“, erklärt Marlene Moll. Am Standort Hagen spielt das Thema Enabling Sales People auch eine wichtige Rolle für Joel Merten: „Gleichzeitig ist es mir ein Anliegen klarzumachen, dass neben den hilfreichen digitalen Tools auch weiterhin die Kundenkommunikation per Telefon oder face-to-face essenziell sein wird. Die Digitalisierung soll vor allem entlasten, damit der Vertrieb sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren kann – und das ist die persönliche Kundenbetreuung.“

Den Kunden noch besser verstehen und digital fitter machen

Ein weiterer spannender Aufgabenbereich, in dem die Digis unterwegs sind, ist das „Customer Onboarding/Insights“. Durch konkrete Maßnahmen soll die Beziehung zu Bestands- und Neukunden intensiviert werden. „Dazu zählen zum Beispiel Tandem-Besuche bei Kunden, die ich gemeinsam mit Vertriebskollegen mache, um die Digitalisierungsstrategie zu präsentieren. Oder das gezielte Einholen von Kundenfeedbacks, um unsere digitalen Lösungen weiter zu verbessern und neue Ansatzpunkte für neue Tools zu erhalten“, erklärt Marlene Moll. Auch das Planen und Durchführen von standortspezifischen Online- und Offline-Marketingmaßnahmen gehört zur Arbeit der Digis. „Aktuell setze ich zum Beispiel eine Case Study auf, die ein erfolgreiches EDI-Projekt mit einem Kunden darstellt. Sie soll später als wertvolle Marketingunterlage für den Vertrieb dienen“, schildert Joel Merten. „Klöckner hat sich zum Ziel gesetzt, vor allem kleinere Kunden in Zukunft noch besser digital einzubinden und zu beraten. Diese Aufgabe hat für uns in Hagen und somit für mich ebenfalls eine besonders große Bedeutung.“

Wahre Kommunikatoren mit wichtiger Schnittstellen-Funktion

Natürlich gehört es auch zum Aufgabenfeld der beiden Digis, den Erfolg all ihrer Aktivitäten zu messen und transparent zu machen – dank eines akribischen Controllings. Weil die Digis eine wesentliche Schnittstellenfunktion an den Standorten haben, sind sie zudem wahre Kommunikatoren: Kontinuierlich tauschen sie sich mit den Kolleginnen/Kollegen vor Ort, den Teams vom E-Business & Marketing sowie von kloeckner.i und eben auch mit den anderen Digis aus, um sich stets auf dem neusten Stand zu halten. Und die Kanäle sind vielfältig: Das reicht von der Info-Vermittlung per Sharepoint über den wöchentlichen Update-Call bis hin zu den halbjährlichen Digi Days. „Auf den letzten Digi Days haben wir beschlossen, dass wir von Yammer auf Teams, einer Funktion von Office365, umsteigen. Das macht die Kommunikation noch agiler und schneller. Man sucht zum Beispiel nur nach einem Wort und bekommt direkt alle Treffer angezeigt. Gleichzeitig hebelt es die direkte Kommunikation aber nicht aus“, verdeutlicht Marlene Moll.

„Ein Hansdampf in allen Gassen“ sei ein Vollzeit-Digi, findet sie. „Ich denke, dass die Entwicklung vom Digi-Verantwortlichen, der dies neben seinem Hauptjob gemacht hat, hin zum Vollzeit-Digi widerspiegelt, wie wichtig das Thema Digitalisierung innerhalb der Klöckner-Unternehmensstrategie ist. Als Schnittstellen ebnen wir den Weg für die Digitalisierung.“ Joel Merten (Rechts im Bild) sieht das ganz ähnlich: „Digitalisierung darf nicht halbherzig geschehen, gerade wenn man Pionier ist. Wir Digis sind dafür da, um die Weichen zu stellen, dass Prozesse in der Praxis automatisiert werden und Standards aufgebaut werden.“

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