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Klöckner-Standort Osnabrück

„Wir hinterfragen unsere Arbeit immer wieder aufs Neue“

Durch die räumliche Zusammenlegung der Fachabteilungen Stahlbleche, Alu und Edelstahl vor über zehn Jahren hat der Klöckner-Standort Osnabrück einen Grundstein für sein stetiges Wachstum gelegt. Auch das Team ist dadurch noch einmal stärker zusammengewachsen.  

Aus den ehemals zwei Teams ist so ein durchschlagsstarkes Gesamtteam entstanden, das sich wunderbar in die ingesamt 70-köpfige Belegschaft in Osnabrück einfügt. „Durch die Umstrukturierung wurden wertvolle Synergien freigesetzt. Kunden, die wir traditionell schon immer mit Stahlblechen beliefert haben, bekommen nun auch Alu & Edel mitgeliefert und umgekehrt“, erklärt Friedrich Hoffmann, Leiter der zusammengelegten Abteilung. Weil die Kommunikationswege nun deutlich kürzer sind, habe sich dadurch auch der Austausch zwischen den Kollegen verbessert – was wiederum effektiveres Arbeiten bedeutet. Ausruhen will man sich auf dieser Optimierung jedoch keineswegs: „Die tägliche Arbeit hinterfragen wir immer wieder aufs Neue und schauen, wo wir unsere Prozesse weiter im Sinne des Kunden verschlanken und verbessern können“, erklärt Friedrich Hoffmann. Dafür analysiert das Team jede Woche gemeinsam mit den Führungskräften, was gut und was weniger gut läuft. Mögliche Störfaktoren geht das Team dann sofort an. 

Harmonische Teamatmosphäre und starke Zusammenarbeit mit Standort Bremen 

„Wir haben in unserer Abteilung einen guten Mix zwischen jungen und älteren Kollegen, die durchweg sehr viel Berufserfahrung haben. Das ist selten und harmoniert sehr gut. Wobei natürlich jeder Mitarbeiter seine Marotten hat, worüber man nach so vielen Jahren oftmals schmunzelt“, beschreibt Friedrich Hoffmann die Teamatmosphäre. Regelmäßige Treffen außerhalb der Arbeit tragen sicherlich zu diesem harmonischen Miteinander bei – sei es bei der jährlich stattfinden Osnabrücker Maiwoche, der internen Weihnachtsfeier oder bei Teambuildung-Maßnahmen des Standortes im Kletterwald oder beim GoCart-Fahren am Tag des Kunden. Noch stärker zusammenarbeiten wollen die Osnabrücker zukünftig auch mit den Kolleginnen und Kollegen in Bremen. „Wir können voneinander nur lernen und eine höhere Marktdurchdringung erreichen“, erklärt Friedrich Hoffmann dieses Vorhaben.  

Kunden schätzen besondere Kompetenz 

All diese Maßnahmen haben dazu beigetragen, dass der Standort seinen Wachstumskurs in den letzten Jahren fortsetzen konnte. Allein von 2016 auf 2017 haben die Osnabrücker ihren Lagerabsatz um rund 20 Prozent steigern können. Für die Zukunft soll dieser Trend natürlich weitergehen. Unabhängiger von den Preisschwankungen am Stahlmarkt will das Team werden, indem man sich noch mehr auf Sonderwerkstoffe und Servicelösungen für die Kunden konzentriert und diese über digitale Prozesse per Schnittstelle an Klöckner anbindet. Diese Kompetenz schätzen Kunden sehr – wie zum Beispiel das Traditionsunternehmen Kolbus aus Rahden, das unter anderem Buchbindungsmaschinen herstellt. Beim anspruchsvollen Produktionsprozess der Buchbindung kommen spezielle Laserbleche von Klöckner zum Einsatz, die dem Kunden ein präziseres Arbeiten und damit eine höhere Produktivität ermöglichen. 

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